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Abdichtungssysteme für Deponien, Altablagerungen und Altlasten

Rekultivierung von Deponien und Altlasten
Wasserhaushaltsschichten im Deponiebau

Jetzt aktuell

Auf der Internetseite der LAGA unter http://www.laga-online.de Pfad: Publikationen > Informationen > 1. Deponiebaustoffe, Deponietechnische Vollzugsfragen sind veröffentlicht:

Bundeseinheitliche Qualitätsstandards (BQS):
aktualisiert 21/06/2012

 

  • Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard 7-1 "Rekultivierungsschichten in Deponieoberflächenabdichtungssystemen" vom 23.05.2011
  • Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard 7-2 "Wasserhaushaltsschichten in Deponieoberflächenabdichtungen" vom 20.10.2011
  • Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard 7-3 "Methanoxidationsschichten in Oberflächenabdichtungssystemen" vom 20.10.2011

Früher aktuell

Deponien müssen nach Verfüllung rekultiviert werden, um sie in die Landschaft einzugliedern und / oder sinnvoll nutzen zu können.

Die Rekultivierung ist notwendig, unabhängig davon, wie die verfüllte Deponie abgedichtet wurde. Allerdings muß die Art der Rekultivierung und die darunter liegenden Schichten des Oberflächenabdichtungssystemes aufeinander abgestimmt werden.

Auch Altlasten, und speziell Altablagerungen müssen rekultiviert werden, wenn sie nicht bereits rekultiviert worden sind. Zu prüfen ist, ob die Rekultivierung den Ansprüchen genügt, die bei Planung und Genehmigung gestellt worden sind.

Die Rekultivierung oder genauer die Rekultivierungsschicht ist Teil des Oberflächenabdeckungssystems von Deponien und Altlasten. Sie besteht aus dem Bewuchs und der Schicht in dem die Pflanzen wurzeln (Oberbodenschicht, Rekultivierungsschicht, Wasserhaushaltsschicht)

Seit einiger Zeit wird der Rekultivierungsschicht wieder besondere Bedeutung als Wasserhaushaltsschicht geschenkt. Vielfach wird erwartet, daß die Wirksamkeit der Wasserhaushaltsschicht eine Abdichtungsschicht überflüssig macht, oder zumindest eine nicht zu 100% wirksame Abdichtung rechtfertige. Zu diesem Thema siehe die Seite Wasserhaushalt.

In der Deponieverordnung (2009) wird festgelegt, dass die zweite Abdichtungskomponente der eigentlichen Abdichtung durch die Wasserhaushaltsschicht "kompensiert" werden kann.

Die Auflistung von Referenzen für besonderes interessante Rekultivierungskonzepte bei Deponien und Altlasten sind beabsichtigt.
Ich freue mich über Hinweise von Ihnen - sei es, daß die Referenzen in Ihren eigenen Webseiten zu finden sind, oder daß Sie mit mitteilen, wo Referenzen zu finden sind, oder daß Sie mich auch schriftlich verfügbare Informationen hinweisen. Schreiben Sie mir.

Rekultivierung im Internet

Wasserhaushaltschichten im Deponiebau

  • Viele der fachlichen Fragestellungen, zum Thema "Wasserhaushaltschichten im Deponiebau" waren Gegenstand eines Fachgesprächs (Expertengesprächs), das von folgenden Institutionen (HTWK Leipzig, LAU Sachsen-Anhalt, LUGV Brandenburg) am 25. November 2009 in Potsdam durchgeführt wurde. Schriftliche Beiträge zu den Vortragsthemen sind im Internet als PDF verfügbar unter http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.234120.de .
  • Um das Interesse an den Beiträgen zu wecken: hier das Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort . Einführung in die Thematik
  • Impulsvorträge
    Dr. Norbert Marquardt: Möglichkeiten und Grenzen von Wasserhaushaltsschichten als Alternative zu Abdichtungskomponenten in Oberflächenabdichtungen
  • Dr. Thomas Egloffstein, Sturm und Bräckelmann, H., ICP Ingenieurgesellschaft, Karlsruhe: Erfahrungen beim Bau von Wasserhaushalts-/Rekultivierungsschichten
  • Dr. Ulrich Stock, Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Potsdam: Der Einsatz von Wasserhaushaltsschichten bei Genehmigungsverfahren
  • Themenschwerpunkt 1: Validität der Wasserhaushaltsbilanzierungen
  • Dipl.-Ing. Wolfgang Bräcker, Staatl. Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, ZUS AGG: Statement
  • Dr. Volkmar Dunger (TU Bergakademie Freiberg): Modelle BOWAM und BOWALD - Beispiele für Modellkalibrierungen
  • Walter Lükewille, IUP Ingenieure GmbH: Abgleich von Simulationsergebnissen mit Felddaten
  • Themenschwerpunkt 2: Realisierbarkeit der Wasserhaushaltsschichten. Gültigkeit der Ansätze
  • Dr.-Ing. Peter Grubert, Dipl.-Ing. K. Beith: Erfahrungen aus der Eigen- und Fremdprüfung
  • Th. Heinkele, Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V., 03238 Finsterwalde: Zeitliche Entwicklung der Sickerwasserraten rekultivierter Neulandböden - Beispiele aus dem Lausitzer Braunkohlenrevier
  • Dipl.-Ing. (FH) Eckhard Haubrich, Klinger und Partner GmbH, 70499 Stuttgart: Erfahrungsbericht aus einem Forschungsvorhaben mit Großlysimetern auf der Deponie
    Leonberg im Landkreis Böblingen (BW), mit dem Ziel einer Optimierung von Rekultivierungsschichten
  • Dr. Ulrich Maier-Harth, Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, Mainz: 10 Jahre Erfahrung beim Bau von Wasserhaushaltsschichten
  • Dipl.-Ing. Lars Schmäh, ARCADIS Consult GmbH: Einfluss räumlicher und zeitlicher Variabilität von Klimadaten auf den Wasserhaushalt am Beispiel des Deponiestandortes Spremberg
  • Zusammenfassung (Karlsruher Vortrag):
  • Dr. Ulrich Stock: Fachliche Fragestellungen bei der Genehmigung von Wasserhaushaltsschichten an Stelle von Abdichtungskomponenten nach Anhang 1. Nr. 2.3 Deponieverordnung
  • Anhang:
  • Dipl.-Ing. Steffen Raabe, Märkische Entsorgungsanlagen- Betriebsgesellschaft mbH, Potsdam: Versuchsfelder:„Wasserhaushaltsschichten“ als Oberflächenabdichtungssysteme auf der
    Deponie Deetz
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