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29-Mär-2015

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles 2010

Januar 2010

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 01/2010
(Details für alle Beiträge unter Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010)

Deponienachsorge und kein Ende? (Editorial)
verfügbar als PDF unter http://www.muellundabfall.de/aid/mua_20100101inhalt.html

Sickerwasserkreislaufführung - Voraussetzungen, Technik, Praxiserfahrungen

Nachweismöglichkeiten zur erfolgreichen Verbesserung des Langzeitverhaltens von Deponien durch die aerobe in situ Stabilisierung

Optimierung von Oberflächenabdichtungssystemen unter den Bedingungen der Klimaänderung

Kennen Sie den? Das LANUV hat in einem konkreten Fall die Eignung eines vom Regelfall abweichenden Abdichtungssystems beurteilt und bestätigt. Es handelt sich hierbei um die Oberflächenabdichtung nach dem Boden-Natur-Dichtungssystems (BND-System) http://www.lanuv.nrw.de/abfall/deponierung/BND.htm als PDF verfügbar

Vorträge vom 3. Urbacher Statusseminar (2009) "Deponieentwässerungssysteme - Strategien zur Instandhaltung un Sanierung" jetzt auch als PDF verfügbar > Fachliteratur > Bücher > Bücher 2009 Im März 2010 Fortsetzung als 1. Braunschweiger Statusseminar "Deponieentwässerungssysteme Strategien zur Instandhaltung und Sanierung"

Vorträge vom Nürnberger Deponieseminar 2009 als PDF verfügbar > Fachliteratur > Bücher > Bücher 2009 im Mai 2010 das 21. Nürnberger Deponieseminar 2010

Qualitätssicherung im Deponiebau - Luxus, unvermeidbares Übel, Notwendigkeit? Veröffentlichung von Sänger und Fabian, DBI-EWI GmbH > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2009

In Januar und Februar 2010 gibt es bereits viele interessante Tagungen und Seminare

Deponie, Notnagel der Abfallwirtschaft - gestern, heute und morgen, von Klaus Stief (Editorial in Müll und Abfall 12/2009)
verfügbar als PDF unter http://www.muellundabfall.de/aid/mua_20091201/inhalt.html

Februar 2010

Aufregendes in AbfallR 1/2010 lexxion-Verlag

Die Bedeutung des Umweltschadengesetzes beim Betrieb von Deponien

Thermiche Abfallverwertung im Lichte aktueller juristischer Auseinandersetzungen

Illegale Exporte von Elektroaltgeräten

mehr und Anmerkungen unter Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2010

VKS-News Februar 2010 Klima- und Ressourcenschutz mit vielen Fachbeiträgen

Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, von Faulstich

Klimagipfel in Kopenhagen verfehlt zentrale Ziele, von Treder

Kommunale Entsorgungsunternehmen haben sich entsprechend ihrer citizen-value-Philosopie den Klima- und Ressourcenschutz auf die Fahnen geschrieben, von Siechau [meine Frage: warum nicht schon 1993 (TASI) und davor? Ach ja, da gab es ja noch keine Klimagefährdung, sondern nur den gesunden Menschenverstand.]

Der Beitrag der Abfallwirtschaft zur Rohstoffversorgung, von Faulstich und Mocker [Und natürlich sollen auch unsere schlechten und gefährlichen Hausmülldeponien zur Rettung Deutschlands beitragen]

Möglichkeiten und Grenzen der mechanischen Sortierung von Wertstoffen, von Pretz und Schockert [Na dann viel Spaß bei der mechanischen Sortierung von Wertstoffen aus rückgebauten Hausmülldeponien]

Stoffliche oder energetische Verwertung von Bioabfall, was ist vernünftig?, von Seier [Raten Sie mal, was Seier vernünftig findet? Aber noch besser: lesen Sie es.]

Neue Trockenvergärungsanlage im Entsorgungszentrum Bassum. Strom und Wärme aus "Bioenergie", von Nieweler und Kühnling

Vertikal-Windmühle auf der MVA Stellinger Moor: Neuer Dreh für Windkraft in Hamburg, von Lübben
[Auch MVA versuchen sich gegen Kritiker mit Windkrafträdern zu schützen - wie auch "gefährliche Hausmülldeponien", die als Energieberge einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Weltklimas leisten und dann nicht mehr gefährlich sind.]

EEG, EE-WärmeG und KWKG für eine klimafreundliche Abfallwirtschaft nutzen, von Gaßner und Neusüß [Hier gibt es Tips, wie man Fördertöpfe anzapft]

Interessante Vorträge auf der Fachtagung Deponietechnik 2010 in Hamburg > mehr, ua.

Einfluss des Einbauwassergehaltes auf das Langzeitverhalten von MBA-Deponien, von Münnich et. al (PDF von Text und von Folien verfügbar): Hinweise auf mögliche gravierende Standsicherheitsprobleme durch Porenwasserdrücke.

Ablagerung von MVA-Aschen auf Deponien , von Drexler
Hinweis auf Probleme bei der Ablagerung nicht hinreichend gealterter MVA-Aschen: extrem hohe Temperaturen im Sickerwasser; Wasserstoffbildung

Die nachhaltige Deponie – Strategien zur Stilllegung und Nachsorge in den Niederlanden, von Scharff (PDF der Folien von Vortrag verfügbar)
Auch die Niederländer wissen nichts Gemnaues, außer, dass die Nachsorge Geld kostet. Deshalb müssen Deponiebetreiber sofort "Nachsorgeabgaben" leisten. Berechnungsgrundlage ist u. a. die annahme, dass das Oberflächenabdichtungssystem alle 50 bis 75 Jahre erneuert werden muss.

Die neue Deponieverordnung vom 27.4.2009 -Wozu noch neue Regelungen für Deponien, wenn Deponien Auslaufmodelle sind ? von Engelmann (PDF Folien verfügbar). Interessant weil nicht die einzelnen Regelungen wiederholt werden. Beachten Sie den Untertitel!!

Kosten der Stilllegung und Nachsorge [von Deponien], Rückstellungskalkulation von Eitner (Vortrag als PDF bald bei www.iwambh.de verfügbar)
Immer wieder interessant und erschreckend, dass für die Berechnung der Höhe der Rückstellungen verschiedene rechtliche Grundlagen zu berücksichtigen sind: betiebswirtschaftliche, steuerrechtliche und handelsrechtliche. - Ob der Gesetzgeber so etwas Irres mit Absicht macht?

LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnik" eingerichtet

Bundeseinheitliche Qualitätsstandards und Eignungsbeurteilung sonstiger Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Absatz 1 Ziffer 2 DepV

Für Deponieabdichtungssysteme dürfen nur dem Stand der Technik ... entsprechende

  • 1.         ...
  • 2.          sonstige Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme, die einem Qualitätsstandard entsprechen, der bundeseinheitlich gewährleistet und deren Eignung gegenüber der zuständigen Behörde nachgewiesen ist,

eingesetzt werden. ... Der Nachweis nach Satz 1 Nummer 2 gilt als geführt, wenn eine bundeseinheitliche Eignungsbeurteilung der Länder für einen sonstigen Baustoff, eine Abdichtungskomponente oder ein Abdichtungssystem vorliegt.
Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat die LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnik" ("Ad-hoc-AG") eingerichtet. Diese Ad-hoc-AG soll in Anlehnung an die Geschäftsordnung der ehemaligen LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnische Vollzugsfragen" für sonstige Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme

  • - bundeseinheitlich gewährleistete Qualitätsstandards gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Satz 1 festlegen,
  • - bundeseinheitliche Eignungsbeurteilungen der Länder gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Satz 4 vornehmen und
  • - bestehende Eignungsbeurteilungen der Länder fortschreiben.

Obmann der Ad-hoc-AG ist Herr Wolfgang Bräcker vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim.

März 2010

Interessantes in Müll und Abfall 3/2010

Auswirkungen der EU-Abfallrahmenrichtlinie für MBA-Betreiber, von Hartmut GaßnerDem Artikel liegt eine Studie zugrund, die im Auftrag der ASA-Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e. V. erstellt worden ist. > mehr unter Fachliteratur MBA 2010

Viel über Bioabfallvergärung

Neue AbfallwirtschaftsFakten veröffentlicht > http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de > Umweltschutz > Kreislauf- und Abfallwirtschaft > AbfallwirtschaftsFakten

Abfallwirtschaftsfakten 4.3: Deponietechnik für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle

Abfallwirtschaftsfakten 19: Deponieentgasung bei rückläufigen Deponiegasmengen

Abfallwirtschaftsfakten 20: Deponiestilllegung unter Einbeziehung einer In-situ-Stabilisierung

Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts vorgelegt:

Generelle Linie des Gesetzesentwurfs ist es, die bewährten Strukturen und Elemente des bestehenden Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts zu erhalten und die neuen Vorgaben der EG-Abfallrahmenrichtlinie möglichst 1:1 zu übernehmen. http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/aktuell/3794.php

Wer keine Zeit hat zum Lesen, lese:

Die kommende Ausgabe der AbfallR Heft 2/2010: Schwerpunkt: Entwurf des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes. - Editorial von MR Dr. Frank Petersen (BMU) - Erste Einschätzungen zum Arbeitsentwurf von Prof. Dr. Martin Beckmann und Dr. Martin Dieckmann - Auszug des Arbeitsentwurfes

Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz kommt

Der Ingeniör fand kein Gehör, in FAZ Mi, 3.3.2010 Feuilleton Seite 27
(am 3.3.2010 noch unter http://www.faz.net/s/homepage.html zu lesen)
Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln und der dafür ursächliche Skandal bezüglich des Kölner U-Bahnbaus hätte vermieden werden können, wenn, ja wenn die Bezirksregierung und der Bauherr die Grundsätze der Fremdprüfung beachtet hätten, die beim Bau von Deponieabdichtungen gelten, wie sie seit Jahren von der BAM Arbeitsgruppe Kunststoffe in der Geo- und Umwelttechnik und vom Arbeitskreis Grundwasserschutz e. V. gefordert werden. Vorträge, insbesondere auf den Fachtagungen "Die sichere Deponie" (siehe www.akgws.de) zeigen aber immer wieder, daß Bauherren dazu neigen, an der falschen Stelle zu sparen. Hier müssen die zuständigen Aufsichtsbehörden Verantwortung zeigen - insbesondere, weil sich Mängel an Deponieabdichtungen erst lange nach Ablauf der Gewährleistungsfristen zeigen werden, und weil "nur" die Umwelt geschädigt wird.

Die Deponie als Ressourcenquelle sieht Rettenberger (mit Einschränkungen) im UmweltMagazin Januar - Februar 2010 > mehr unter Fachliteratur > Rückbau

Schwere Zeiten für die Entsorgungsbranche durch zunehmende EBS-Kraftwerkskapazitäten auf dem Entsorgungmarkt erwartet Thomas Grundmann, Vorsitzender der ASA e.V. > Müll und Abfall 02/2010 (Editorial) on-line unter http://www.muellundabfall.de/aid/mua_20100201/inhalt.html

April 2010

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 04/2010

Effizienz [bei der Abfallbeseitigung/Abfallverwertung] ist gefragt, meint Prof. Kranert
Anm.: Die Krux ist nur, dass man immer auf Abfälle angewiesen ist, obwohl doch die Abfallvermeidung höchstes (umweltpolitisches) Ziel ist.

Thermische Oxidation mit regenerativer Wärmerückgewinnung (RTO) - Stand der Abluftreinigung bei der mechanisch-Biologischen Abfallbehandlung (MBA) von Reichenberger et. al.

Arbeitsentwurf des BMU für ein Kreislaufwirtschaftsgesetz,
auch Gaßner und Siederer kommentieren den Entwurf

Ausgewähltes aus AbfallR 2/2010 www.lexxion.de - Schwerpunkt das neue KrWG

Abfallhierarchie und gesetzliche Überlassungspflichten im Arbeitsentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes

Der Arbeitsentwurf für das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz

Textfassung: Das neue KrWG (Auszug)

Urteilsanmerkungen

Gelten die Anforderungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes auch für vor seiner Geltung bergrechtlich zugelassene Verfüllungen von Tagebauen?

mehr >> Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2010

UBA Fachgespräch 15. April 2010

Optimierung der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlagen (MBA) unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten > Zur Information siehe auch MBA Aktuell Informationen bei Wolfgang Butz, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau

Impressumspflicht

"Allgemeine Hinweise zur Anbieterkennzeichnungspflicht im Internet („Impressumspflicht“)" sind vom Bundesministerium für Justiz mit Datum vom 18. Februar 2009 veröffentlicht worden. http://www.bmj.bund.de/files/-/3283/
leitfaden_impressum_anbieterkennzeichnungspflicht_barrierefrei_090218.pdf

Mai 2010

Interessantes in Müll und Abfall Heft 5 2010

Die Eignung von HMV-Schlacke als Ersatzbaustoff in einer mineralischen Oberflächenabdichtung, von Pfeiffer, Schwarzmüller, Fremgen und Gäth > mehr Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010

Modellvalidierung - Unentbehrlich, aufwendig, oft vernachlässigt. Rekapitulation einiger Grundlagen am Beispiel Wasserhaushaltsmodelle für Deponieabdichtungssysteme, von Klaus Berger > mehr Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010

Schwerpunkt von Müll und Abfall 5/2010: Abfallverbrennung - Entschuldigung: Waste-to Energy

Sehr lesenswert:Waste-to Energy - der Richtige Weg? von Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker (Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Technologie der Energierohstoffe an der RWTH Aachen und Obmann des VDI-Richtlinienausschusses Emissionsminderung Thermische Abfallbehandlung) - nicht zuletzt wegen der ungewöhnlich drastischen Ausdrucksweise.
Ein Beispiel: ..."Bioabfall thermisch behandeln, kompostieren oder vergären - zu jedem Thema gibt es diverse Studien, leider allzu häufig mit lobbyinduziertem Ergebnis. Ein bemerkenswertes Beispiel hierzu wurde vor kurzem von einem Abfallforschungsinstitut produziert. Erstaunt konnte man dem Papier entnehmen, dass die inzwischen selbst von vielen Hardcore-Kompostjüngern akzeptierte thermische Verwertung von Bioabfällen in Vergärungsanlagen plötzlich zu Gunsten der Kompostierung ökologisch abgewirtschaftet habe. Ein Ergebnis, das vom Produktbeirat, besetzt mit so manchem Rottefreund, sicherlich nicht bedauert wurde. Erfreulich ist, dass solche Pamphlete nicht unkommentiert bleiben. Das Rumoren in der Szene, das wohl auf Bauchgrimmen der Unverrotteten zurückgeführt werden kann, hat sich inzwischen in einer öffentlich kritischen "Würdigung" des Werkes Luft gemacht. Leider existiert die Studie dennoch weiter und wird bei passender Gelegenheit sicherlich dezent auf die Schreibtische mancher Entscheider geschoben." ....
[Anm: Konfuzius soll gesagt haben: Wenn Du andere schlecht machst, wirst Du selbst nicht besser!]

F A C H I N F O R M A T I O N Neue LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnik" eingerichtet und Fachbeirat der BAM gegründet. Das Landesamt für Umweltschutz 12.04.2010 Sachsen-Anhalt Fachgebiet 22 – Anlagentechnik, technische Überwachung informiert > mehr > Deponie > Deponie aktuell

Ausgewähltes aus Umweltmagazin April - Mai 2010

Alles im Kreislauf, Editorial von Henning Friege
"Wenn jetzt die EU-Abfallrahmenrichtlinie (...) durch das im Entwurf vorliegende "Kreislaufwirtschaftsgesetz" umgesetzt werden soll, dann ist der Titel blanker Wuphemismus. Vielleicht ist das ein guter politischer Schachzug, aber er greift in der Sache zu kurz. Denn es geht um Abfälle zur Verwertung und zur Beseitigung und deren Abgrenzung zu Produkten."
"Der großen Bedeutung der Abfallwirtschaft für den Klimaschutz wird der jetzige Entwurf [des KrWG] nicht gerecht".

Ökoeffiziente Verwertung von Bioabfällen/Grüngut, von Pitschke und Kreibe
Die Studie " Ökoeffiziente Verwertung von Bioabfällen und Grüngut in Bayern" ist für 15€ am bifa-Umweltinstitut erhältlich (http://www.bifa.de)

Optimierungswege im MBA Betrieb, von Ulrich Wiegel
"In der Vergangeheit oft gescholten, ist die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung (MBA) verfahrenstechnisch keinesfalls am Ende. Mit vertretbarem Aufwand lässt sich durch Nutzung der Organik, im bislang nur deponierten Unterkorn, klimaneutrale Energie gewinnen".

Energetische Verwertung [von Klärschlamm] wächst, von Briese und Meyer
"Eine aktuelle Studie zeigt, dass der thermischen Behandliung in Mono- und Mitverbrennungsanlagen eine immer größere Bedeutung zukommt".

Sondermülldeponie [Kölliken] meistert erste Rückbauetappe, von Beitinger, Tardent und Hoppe
"Eine Möglichkeit sofort Umweltgefahren und schwer vorhersehbare Reaktionen des Deponiekörpers zu verhindern ist der komplette Rückbau, wie das Beispiel der Sondermülldeponie Kölliken in der Schweiz zeigt, der dort zu einem Viertel abgeschlossen ist."
[Frage: Plant man eigentlich bei heute noch betriebenen Sonderabfalldeponien gleich den Rückbau mit ein?]

Hochsicherheitstrakt für Sondermüll, von Witzsch
Die sichere Be- und Entlüftung von Gefahrenbereichen gehört zum Alltagsgeschäft der industriellen Gebäudeautomation. Für die Sondermülldeponie Kölliken/Schweiz mussten die Verantwortlichen die Lüftungstechnik im gewissen Sinne neu erfinden."

Neues KrWG recycelt Abfallrecht, von Hoffman und Pollert

Juni 2010

In Müll und Abfall 06/2010

Verschiedene Aspekte der Internationalen Abfallwirtschaft. Schwerpunkt: Abfallverbringung

Der Klimarechner Abfallwirtschaft - Ein Excel-basiertes Tool zur schnellen Abschätzung der Treibhausgaswirkung abfallwirtschaftlicher Strategien, von Pfaff-Simoneit et. al.

In Mitteilungen des ANS e. V. Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen

Neue Arbeitsgruppe ANS/DWA: Behandlung biogener Abfälle - Mechanisch-biologische Restabfallbehandlung

ANS e.V. - Stellungnahme zur Novelle des KrWG (Arbeitsentwurf für ein Kreislaufwirtschaftsgesetz)

ANS e.V. - Stellungnahme zum Referentenentwurf der Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung und Altfahrzeug-Verordnung von 21. 4. 2010

Ausgewähltes aus AbfallR Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft 3/2010
mit Auszügen aus den Beiträgen und einigen Kommentaren hier

Der Arbeitsentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes aus der Sicht des Landes Rheinland-Pfalz, von Gottfried Jung

Die Einschaltung Dritter in die Aufgabenerfüllung nach dem Arbeitsentwurf für das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, von Juliane Hilf und Matthias Schleifenbaum

Noch Abfall oder schon Produkt? - Zum Ende der Abfalleigenschaft bei der stofflichen Verwertung, von Olaf Kropp und Klaus Kälberer

Die Verfüllung von Tagebauen mit ungeeigneten Abfällen - berg- oder abfallrechtliche Bewertung und verfahrensrechtliche Konsequenzen, von Martin Dippel

Neues in Sachen Sicherheitsleistung für Abfallentsorgungsanlagen, von Stefan Kopp-Assenmacher

Sind Sie an Vorträgen von Professor Töpfer und Professor Faulstich interessiert?
Dann auf zur:

Fachveranstaltung „Ressourcenschonung und Produktverantwortung – Was uns bewegte, wo wollen wir hin“
am 11. Juni 2010 im Umweltbundesamt Berlin > mehr unter Veranstaltungen

Heinz-Ulrich Bertram: Die Regelungsasymmetrie bei der Entsorgung von mineralischen Abfällen. In: Recycling und Rohstoffe - Band 3. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann. Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky. 2010 ISBN 978-3-93517-50-4. Seiten 401-429. verfügbar als pdf-Datei > mit meinen Anmerkungen > Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010

Karl Wagner † - 1. Oktober.1953 bis 07.Mai. 2010

Unser geschätzter Kollege Karl Wagner (BMU), der Vater der Deponieverordnung, ist verstorben. Wir werden - auch auf fachlicher Ebene - sehr bald merken, wie wichtig er uns war. > mehr Persönliches

Juli 2010

(Wider den tierischen Ernst) - Deponie auf Deponie - ein Königsweg für Altstandorte?, von Andreas Kersting und Tobias Gruber. In: AbfallR 4/2010
Anmerkung: Wem bisher noch nicht klar war, wozu man den Begriff "Geologische Barriere" alles missbrauchen kann, wird hier geholfen werden. > Noch mehr Anmerkungen unter > Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010

Standsicherheit von Deponien - Ergebnisse eines gemeinschaftlichen Niedersächsischen Untersuchungsprogramms, von Winfried Entenmann, Michael Rakete und Jörg Schelling. In Tagungsmaterialien DWA Deponietage 2010 in Minden
Anmerkungen: Das Wichtigste: " Ohne Ansatz von Porenwasserdruck ist die Standard-Außenböschung einer Deponie mit einer Neigung von 1:3 standsicher. Es liegen große Sicherheitsreserven vor. Bei den hier untersuchten Fällen ist ein Ansatz von Porenwasserdruck in der Berechnung nicht erforderlich. Auch in Fällen geringerer Wasserdurchlässigkeit des MBA-Materials ist davon auszugehen, dass keine signifikanten Porenwasserdrücke aufgebaut werden. Dies ist jedoch durch Versuche nachzuweisen."

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 07/2010

Kreislaufwirtschaft in Deutschland - schon viel erreicht aber noch lange nicht am Ziel! von Michael Nelles.
Anmerkung: Man muss auch den anderen Ländern in Europa und insbesondere außerhalb Europas Gelegenheit geben aufzuholen. Oder: Allzuviel ist ungesund, auch bei der kreislaufwirtschaft, insbesondere wenn mann Prozentquoten vorgibt. Sehr Richtig ist die Kritik an der unverständlich nachinkenden Umweltstatistik - 2010 liegen erst Zahlen von 2007 vor!!!!

Hydrothermale Karbonisierung zur weitergehenden Klärschlammaufbereitung als Baustein einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, von Wallmann et. al.
Anmerkung: Hier preist man die Bindung von organischem Kohlenstoff und damit die Verhinderung von CO2-Emissionen heute. Bei abgedichteten Hausmülldeponien herrscht Entsetzen wenn der Abbau von biologisch organischen Abfällen für mehr als 100 Jahre verhindert wird!!

Europaweite Steigerung der energetischen Verwertung von Klärschlamm um 50 Prozent bis 2020, von trend.research
Anmerkung: Wer kann sich noch erinnern, wer sich wie empörte, als wir Klärschlämme nicht mehr auf Deponien haben wollten, sondern die Verbrennung forderten?

Die vier Abfallwirtschaften - oder - Was kommt nach Produkt- und Abfallwirtschaft?, von Alfons Grooterhorst
Anmerkung: Kommentar leider nicht möglich, weil ich die interlektuellen Gedankengänge des Autors nicht verstanden habe.

Kalte Rotte - Situationsbericht zu installierten Abluftreinigungstechnologien nach BImSchV, von Andreas Breeger
Anmerkung: Donnerwetter. "Die Problemfelder bei dem Betrieb von Abluftreinigungsanlagen gemäß der 30. BImSchV sind erkannt. Erste Lösungsansätze zur Behebung der aufgetretenen Probleme im Bereich der Korrosion sind gefunden und werden umgesetzt. Die Thematik der Siloxanproblematik in RTO-Anlagen bedarf noch weiterer intensiver Arbeit zur Findung von Lösungen. Hier sind die Betreiber von MBA-Anlagen, die Planer, Forschungsinstitute und die Anlagenbauer gemeinsam gefordert." Hoffentlich gibt es noch MBA-Anlagen, wenn man die Lösungen gefunden hat.

Praxishinweise zur Ausschreibung nach der neuen VOL/A, von Caroline von Bechtolsheim
Anmerkung: Ein hoffnungsvolles Fazit: "Die neuen Rahmenbedingungen der VgV und der VOL/A 2009 bieten reizvolle Ansätze, Vergabeverfahren künftig effizienter zu führen und das Risiko des Ausschlusses interessanter Angebote allein aufgrund von formalen Gründen deutlich zuverlässiger auszuschließen. Es bleibt zu hoffen, dass die Spruchpraxis diese Ansätze nachvollzieht und fruchtbar macht." Nach so gute Vorschriften nützen nichts, wenn Richter sie nicht verstehen.

Fachgespräch „Optimierung der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlagen (MBA) unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten“ im April 2010 im Umweltbundesamt.

Die Ergebnisse des Sachverständigengutachten "Optimierung der MBA unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten" wurden im Umweltbundesamt präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Endfassung des Ergebnisberichtes ist nun mit den Auftragnehmern (IBA [http://www.iba-hannover.de/] und gewitra [http://www.gewitra.de] ) abgestimmt. Eine PDF-Datei kann angefordert werden bei wolfgang.butz@uba.de

Neben unserem Sachverständigengutachten wurde im Fachgespräch auch ein durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt der Firma ICU [www.icu-berlin.de] mit ähnlicher Zielsetzung vorgestellt.  Auch zu diesem Projekt "Großversuch zur MBA-Umstrukturierung zur Erzeugung regenerativen Brennstoffs aus Restabfall und organischen Abfällen" gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Die PDF-Datei ist hier verfügbar.

siehe auch MBA aktuell

RÜCKSTELLUNGSBERECHNUNGEN FÜR ABFALLDEPONIEN - Stand der Erkenntnisse und aktuelle Entwicklungen -, von Ralph Eitner, IWA mbH.

Vortrag bei den Deponietagen 2010 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien.
Gemeinschaftstagung von DWA, ANS und VKS im VKU in Kooperation mit ASA CREED INWESD. Minden 2010. verfügbar als PDF

August 2010

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 08/2010

Setzungsrisse in einer rekultivierten Deponie - Urteil des VG Trier, (Besprechung) des Urteils von Willand > mehr > Fachliteratur > Abfallrecht 2010 [Anmerkung: Deponien sind für die Umwelt offenbar weniger gefährlich als für die Folgenutzer.]

Meilenstein - Neue Wege bei der Verbrennung von Schwachgas auf Deponien, Industriebericht der www.e-flox.de

Was ist an der Abfallwirtschaft global?, fragt Werner Bidlingmaier
- und antwortet:"Alles"! on-line unter http://www.muellundabfall.de/homepage.html

Viele Beiträge zur Abfallwirtschaft im Ausland

Bedarfsorientierte Biogasproduktion zur Erzeugung von Spitzenlaststrom - Weiterentwicklung der Biogastechnologie von Grundlast- zur Relgelenergieerzeugung, von Wallmann, et. al. [Wieder ein Schritt zur totalen Versorgung mit erneuerbaren Energien? Was aber, wenn wegen der Klimakatastrophen gar nicht mehr ausreichend wächst?]

Ausgewähltes aus WASTE management world July - August 2010

Understanding Landfill Fires, by Patrick Foss-Smith
[Anmerkung: Das ist eine Überraschung. Hausmülldeponien können brennen. Dank der ISWA erfahren wir endlich im Jahr 2010 davon] Der Beitrag ist on-line. Please visit http://www.waste-management-world.de

Biogas comes of age, by Iyad Omari and Peter Stepany
"Using Gemany as a model this article explores the pros and cons of using waste food as a biogas feedstock." Der Beitrag ist on-line. Please visit http://www.waste-management-world.de [Anmerkung: Schade, dass Deponiegas kein Biogas ist.]

Lesen Sie aber auf jeden Fall auch

  • LANUV-Arbeitsblatt Nr. 13 - Technische Anforderungen und Empfehlungen für Deponieabdichtungssysteme - Konkretisierungen und Empfehlungen zur Deponieverordnung
  • Folgenutzer von Deponien Vorsicht: Urteil des VG Trier: Setzungsrisse in einer rekultivierten Deponien belasten die Folgenutzer und nicht den für fehlerhafte Rekultivierung verantwortlichen Deponieinhaber! > mehr Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2010

"Allgemeine Hinweise zur Anbieterkennzeichnungspflicht im Internet („Impressumspflicht“)" sind vom Bundesministerium für Justiz mit Datum vom 18. Februar 2009 veröffentlicht worden. http://www.bmj.bund.de/files/-/3283/leitfaden_impressum_anbieterkennzeichnungspflicht_barrierefrei_090218.pdf

LAGA Ad-hoc-AG Deponietechnik eingerichtet > mehr Recht > Länder > LAGA

Oktober 2010 /September 2010

Wahr oder unwahr?

Urwaldpflanzen setzen Treibhausgase frei (FAZFreitag, 22. Okt. 2010 Seite N1):
In den Bergregenwäldern Ecuadors ist eine seit Jahren gesuchte Quelle des Treibhausgases Methan entdeckt worden: Trichterbromelien, die in den Baumkronen gedeihen, setzen offenbar beachtliche Mengen Methan frei. Wie die Gruppe Edzo Veldkamp (Uni Göttingen) in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "Nature Geoscience" berichtet [http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo980.html, kostet richtig Geld], war man durch den auffallenden Gärungsgeruch aufmerksam geworden. Welchen Gesamtbeitrag diese kleinen Methanquellen zum Treibhausbudget beitragen, ist freilich noch unklar. Methan insgesamt trägt nach neuesten Berechnungen, die Gavin Schmidt und seine Gruppe vom Nasa Goddhard Institute of Space Studies jetzt in der Zeitschrift "Science" veröffentlicht hat, zusammen mit anderen Spurengasen wie Chlorkohlenwasserstoffen allenfalls höchstens fünf Prozent zum Treibhauseffekt bei. Zwanzig Prozent, und damit "die wichtigste Stellschraube" unter den Gasen ist Kohlendioxid. Drei Viertel des natürlichen Treibhauseffekts ist demnach auf die Wärmespeicherung in der Luft durch Wasserdampf und Wolken zurückzuführen.
http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/

Ausgewähltes in Müll und Abfall 10/2010

Schwerpunkt: Anthropogene Rohstoffe
[Was würden wir nur machen, wenn wir keine Abfälle mehr hätten?]

Energieeffizienz von Deponierückbauten, von Ingo Hölzle
"Die Untersuchungen zeigen, dass in erster Linie das Mengenverhältnis zwischen nicht verwertbarer Mineralik (!) und Kunststoffen bestimmend für das Energiepotential ist. Der Energieaufwand der Prozesskette ist im Vergleich zu den Verlusten der Energieumwandlung in den Kraftwerken gering." "Letzendlich wird die Frage des Deponierückbaus von zwei Faktoren, einem Pull-Faktor und einem Push-Faktor, bestimmt. Als Push-Faktor sind die gesetzlichen Umweltbestimmungen zu nennen, und als Pull-Faktor die steigenden Energie- und Rohstoffpreise."

Strategische und strukturelle Überlegungen zur effizienten Nutzung anthropogener Rohstoffpotentiale ein Zeichen der Globalisierung

Ressourcenplanung fester Abfallstoffe mit Hilfe der Prozessmodellierung als Beitrag zum nachhaltigen Ressourcenmanagement

Gefangen in der Kreislaufwirtschaft - oder - Abfallwirtschaft und starke Nachhaltigkeit, von Alfons Grooterhorst
Ein fast philosophischer Beitrag, der mich schwindlig macht. Mein Fazit: Wer keine Produkte herstellt, verursacht keinen Abfall. Wer aber Produkte herstellt oder verbraucht erzeugt Abfälle, ob Teile davon nun einmal oder mehrmals in der Kreislaufwirtschaft herumgetrieben werden. "Die Entnahme, der Gebrauch und das Entlassen der Materie bringt im Hinblick auf Art und Menge Rechte und Pflichten für jeden Einzelnen mit sich. Im Nachhaltigkeitsrecht wird der Umgang des Menschen mit der Materie insgesamt geregelt und ist definitiv kein Abfallrecht!" Kurzum: Ohne Menschen keine Nachhaltigkeitprobleme!

Vergleich von Sammelsystemen für Mobiltelefone, von Peter Beigl et. al.
Man kann und soll alte Mobiltelefone sammeln. Nicht klar wird, warum diese weggeworfen werden? Jedenfalls meinen die Autoren, dass aus alten Mobiltelefonen Schadstoffe entfernt werden und wertvolle Rohstoffe wiedergewonnen werden können.
Diskussionswürdig seien der Export und die Weiterverwendung von Mobiltelefonen in Entwicklungs- und Schwellenländern, da diese nicht über adäquate Infrastruktur für Sammlung und Behandlung nicht mehr genutzter Telefone verfügen. Die Freisetzung von Schadstoffen sowie der Verlust wertvoller Rohstoffe sind potentielle Auswirkungen. [Was ist daran "diskussionswürdig"?]
Andererseits ermöglicht der Export von [kaputten?] Mobiltelefonen in Regionen mit niedrigem Infrastrukturniveau für viele Menschen erstmals Zugang zur Telekommunikationstechnologie.
"In Bezug auf den sozialen Aspekt spielen karitative Unternehmen eine wichtige Rolle. Die Aufbereitung zur Wiederverwendung und die Verwertung können Arbeitsplätze in sozialen Reparatur- und Verwertungszentren schaffen." Das ist doch diskussionswürdig.
Nocheinmal die Frage: Warum werden funktionierende Mobiltelefone eigentlich weggeworfen?

IW-Studie: Recyclingwirtschaft ist stärkste Branche in Deutschland - Sekundärrohstoffe machen deutsche Industrie zunehmend unabhängig von Importen. Kurzbericht des BDE www.bde-berlin.de
[Wie oft können eigentlich aus Sekundärrohstoffen wieder Sekundärrohstoffe hergestellt werden? Nennt man die dann vielleicht "Tertiärrohstoffe" und "Quartiärrohstoffe"?

ITAD gegen Billiglösungen bei illegalen Abfallablagerungen, Kurzbericht von www.itad.de
ITAD prangert zurecht an, dass illegal in Tongruben oder "Tagebaustätten" entledigte Abfälle dort verbleiben dürfen, nachdem irgendwelche "Pseudo-Einkapselungsmaßnahmen" vorgenommen worden sind. Der Rückbau und die Kosten für die Verbrennung oder anderweitige ordnungsgemäße Abfallbeseitigung sollte von den zuständigen Behörden übernommen werden, die ihre Aufsichtspflicht verletzt haben - falls der Verursacher nicht dingfest gemacht werden kann.

Bundesverwaltungsgericht zum Begriff der [Deponie] Betriebsführung, von Wenzel www.ggsc.de in Aktuelles aus der Rechtspraxis
Das BVG hat sich im Rahmen eine Beschwerdeverfahrens ... zum Begriff der Betriebsführung geäußert. Mit Beschluss vom 22.7.2010 (Az.: 7 B 12.10] hat das Gericht festgestellt, dass der Begriff "Betriebsführung" im Abfallrecht grundsätzlich nicht anders auszulegen ist als in anderen Rechtsbereichen, ... . Dabei geht es auch um den Begriff des "Deponiebetreibers".
"Die Beteiligten streiten über die Rechtmäßigkeit einer abfallrechtlichen Nachsorgeanordnung für eine Betriebsdeponie."
http://www.bundesverwaltungsgericht.de/ > Entscheidungssuche > Eingabe 7 B 12.10

LANUV Fachbericht 25: Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungen

Mit der Forderung der Deponieverordnung nach einer mindestens 100-jährigen Beständigkeit aller Deponieabdichtungskomponenten ist die Beurteilung der Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungsschichten erneut in eine fachliche Diskussion geraten. Während für synthetische Komponenten mittlerweile eine relativ abgesicherte Beurteilungssystematik zur Verfügung steht, mangelt es im Bereich mineralischer Dichtungsmaterialien bislang an einheitlichen und allgemein anerkannten Beurteilungsverfahren.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat daher das Geologische Büro Prof. H. Düllmann beauftragt, den vorliegenden Erkenntnisstand zu dieser Thematik zusammenzufassen und Methoden für die Erbringung geeigneter Nachweise für die Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungen herauszuarbeiten. Der vorliegende Fachbericht präsentiert die Ergebnisse. http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe25/fabe25start.htm

From Sanitary to Sustainable Landfilling - why, how, and when? 1st International Conference on Final Sinks, September 23 – 25, 2010 Vienna, Austria, Prof. Brunner. Conference Proceedings im Internet verfügbar unter http://www.iwa.tuwien.ac.at/landfill-conference/
Anmerkung: a) Wer kein Englisch versteht ist ausgeschlossen. b) Nicht alle Vorträge sind verfügbar. c) Es ist schon interessant worüber international, auch in Europa, noch hinsichtlich "nachhaltig umweltverträglicher Deponien" diskutiert wird.

Taming of the beast: exploiting landfill gas (Zähmung des Ungeheuers: Nutzung von Deponiegas [im UK]). in: WASTE management world, Sept-Oct. 2010. on-line unter http://www.waste-managemanet-world.com
Anmerkung: Deutsche Erfahrungen sollten mehr in englicher Sprache veröffentlicht werden, damit der internationalen Öffentlichkeit nicht immer alte Hüte als aktuelle Erkenntnisse verkauft werden können.

Kennen sie die Abkürzung mkulnv?

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen! Eigentlich fehlen nur noch die Wörter "Gartenbau" und "Nachhaltige Entwicklung". Ob der neue Name des Ministeriums auch nachhaltig ist? Wie nennt man jetzt eigentlich den Minister?

Auch die meisten anderen "Umweltministerien" haben ihre Namen geändert. Was man wohl mit dem Geld hätte anfangen können, das die Umstellung der Bürokratie gekostet hat?

Weltweit größtes Projekt zum Rückbau einer Deponie im April 2010 erfolgreich beendet, von Reinhard Göschl > mehr Kontakte > Ingenieure > TB-Göschl GmbH

LANUV-Arbeitsblatt Nr. 13 - Technische Anforderungen und Empfehlungen für Deponieabdichtungssysteme - Konkretisierungen und Empfehlungen zur Deponieverordnung

Dieses Arbeitsblatt soll einen Überblick über die derzeit angebotenen bzw. verfügbaren Dichtungssysteme geben und damit die Entscheidungsfindung bei der Planungsarbeit erleichtern. Es richtet sich sowohl an Deponiebetreiber und Planungsbüros als auch an Genehmigungsbehörden. Das Arbeitsblatt fasst bestehende technische Anforderungen an Deponieabdichtungssysteme zusammen und ergänzt sie mit Empfehlungen zur Bemessung und Ausführung. Das Arbeitsblatt soll regelmäßig aktualisiert und ergänzt werden, um den sich wandelnden Stand der Technik zeitnah wiederzugeben.
Sie finden das LANUV Arbeitsblatt 13 im Internet unter
http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/
arbeitsblatt/arbla13/arbla13start.htm

[Dank an Dr. Tiedt für die Information] > mehr Fachliteratur > Deponie > Abdichtung > Abdichtung 2010

Fundsache: 25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder- Vor 25 Jahren wurde mit der Sanierung der Deponie Georgswerder begonnen. Aus diesem Anlass fand die Fachtagung zum Thema „Umgang mit baulich gesicherten Altlasten - Erkenntnisse und Perspektiven“ statt. Die Tagung befasste sich mit den folgenden Themen: 25 Jahre Sanierung und Nachsorge der Deponie Georgswerder; Praxisbeispiele aus Sanierung, Nachsorge und Eigenkontrolle baulich gesicherter Altlasten: Perspektiven für die Nachnutzung von baulich gesicherten Altlasten in städtischen Ballungsräumen; Umgestaltung der Deponie zum „Energieberg Georgswerder“ im Rahmen der IBA Hamburg. Im Downloadbereich finden Sie den Tagungsband, das Programm, einige der Vorträge sowie die im Rahmen der Tagung ausgestellten Poster mit Informationen zur Deponie Georgswerder. > mehr Fachliteratur > Sanierung > Sanierung 2010

Trashy tourism - In Korea, plans are being made to landfill sites into tourist attractions for the region. The landfill sites will become a waste-to-energy facility, a biomass complex, solar and wind generation plants and an educational environment and culture facility, by Yoon-Hee Kim in WASTE management world January-February 2010. Article is on-line available http://www.world-management.com siehe auch > Fachliteratur > Deponie > Nachsorge > Nachsorge 2010

Dichtheit und Beständigkeit von abdichtenden Systemkomponenten in Testfeldern auf deutschen Deponien, von Dirk Behling in MuA 09/2010

 

Urban Mining [Landfill Mining] - Rohstoffe der Zukunft - Schwerpunktthema in Müll und Abfall 10/2009
Renommierte Autoren erläutern und diskutieren Vor- und Nachteile des Landfill Mining (was nur unzureichend mit Deponierückbau übersetzt werden kann). Aus meiner Sicht fehlen aber konsequente, wichtige, kostenwirksame Empfehlungen für die Stilllegung und Nachsorgemaßnahmen bei Deponien, nämlich: sofort Stopp mit endgültigen und kostenintensiven Oberflächenabdichtungen und Wasserhaushaltsschichten. Llesen Sie die Beiträge "Urban Mining - Rohstoffe der Zukunft" und das Editorial "Urban Mining - nur ein Modebegriff?" von Prof. Fricke in Müll und Abfall 10/2009

Sorgen um die Nachsorge von Deponien. Ich sage mal wieder MeineMeinung

November 2010

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 11/2010

Betrieb, Verdichtungskontrolle und Standsicherheit von MBA-Deponien, von Dr. Winfried Entenmann > mehr > Fachliteratur > Deponie > Deponie 2010

Hydrologische Wirksamkeit von Rekultivierungsschichten und ihrem Bewuchs in Testfeldern auf deutschen Deponien, von Dr. Dirk Behling

Klimagutschriften für stoffliche Verwertung - Neue Wege zur Treibhausgasminderung, von Dr. Beate Kummer

Nicht zu glauben: USA als Zukunftsmarkt für deutsche Umwelttechnologien: Aktiver Klimaschutz durch Deponiegasverwertung, in VKS | NEWS 150. Ausgabe November 2010

Als in Deutschland immer noch bezweifelt wurde, dass es Deponiegas gibt und der Deponieentgasung die kalte Schulter gezeigt wurde, berichtete man in den USA schon üner Landfill Gas Extraction. Aber so ändern sich die Zeiten. Die Angst vor der Klimakatastrohe macht vieles möglich.

Symposium "Spezial: Deponie" [VKS im VKU auf der IFAT 2010], Bericht von Martin Gehring, in VKS | NEWS 150. Ausgabe November 2010

Besonders interessant der Hinweis auf Vorträge von Prof Faulstich und Prof. Rettenberger zum Thema "Rohstoffpotenziale in Deponien". Zur Zeit suche ich die Vorträge noch im Internet. Vermutet werden sie bei www.dwa.de.
Zum Thema "Rohstoffquelle Deponie", "Deponierückbau" mehr

Wertstoffdeponie Deponie, von Stefan Gäth und Jörg Nispel in UmweltMagazin 10/11 2010

Wer hätte das gedacht? Hausmülldeponien stellen anthropogen geschaffene Rohstoffdepots dar. Im Zuge der fortschreitenden Rohstoffverknappung werden diese in naher Zukunft in Form des "urban/landfill mining" an Bedeutung gewinnen. Geld für Oberflächenabdichtungen könnten gespart werden und Nachsorgekosten fallen auch nicht mehr an. Kommunen und Deponieanlieger werden sich über die wieder leeren Sand-, Kies- und Tongruben, Tagebaurestlöcher und sonstige vom Bergbau verwüsteten Flächen freuen können, die innovativ genutzt werden könnten. Aber alles klappt nur, wenn die Preise für die weltweit knappen Ressourcen mit dem Anstieg der Weltbevölkerung und dem zunehmenden Wohlstand in den Schwellenländern Asiens weiterhin steigen. Schöne Aussichten!

Entwurf [des Kreislaufwirtschaftsgesetzes] könnte zu Verwerfungen in der thermischen Abfallbehandlung führen, von Carsten Stäblein in UmweltMagazin 10/11 2010

Die Betreiber von Abfallverbrennungsanlagen fürchten Schlimmstes und empfehlen die Reduzierung des jetzt noch geforderten Heizwertes von 11 000 kJ/kg auf einen Mindestwert von 6 000 KJ/kg "der auch sachlogisch hergeleitet werden kann. Denn ab einem Heizwert von 6 000 kJ/kg kann der Abfall sebstständig verbrennen".

ABSCHLUSS UND REKULTIVIERUNG VON DEPONIEN UND ALTLASTEN 2010 Die Umsetzung der neuen Deponieverordnung - praktische Erfahrungen im Vollzug und erste
Änderungsverordnung zur neuen DepV. Inhaltsverzeichnis

SKZ/TÜV - LGA Güterichtlinie Rohre, Rohrleitungsteile, Schächte und Bauteile in Deponien JUNI 2010

Die Güterichtlinie steht auch als PDF-Datei zur Verfügung und kann per Email bezogen werden von: Dipl.-Ing. Armin Stegner, TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH 90431 Nürnberg, Tel.: 0911/655-4843 Fax -4851, E-Mail: armin.stegner@de.tuv > mehr

Dezember 2010

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 12/2010 siehe auch www.muellundabfall.de

Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit, Theo Schneider, Günter Dehoust

Verwertung von Siedlungsabfall – ein Beitrag zur Ressourceneffizienz, Prof. Dr. Thomas Pretz, Nico Schmalbein und Bastian Wens

Klimaschutz in der Abfallwirtschaft, Günter Dehoust, Wolfgang Schaubruch, Prof. Dr. Karl H. Wöbbeking und Prof. Dr.Volrad Wollny

CDM in der Abfallwirtschaft in Jordanien, Dr. Abdallah Nassour, Christian-Jörg Schubert, Dr. Mustafa Al-Jaar und Prof. Dr. Michael Nelles

Wasserhaushaltsschichten im Deponiebau

Am 25. November 2009 trafen sich aus dem gesamten Bundesgebiet Experten, um sich über Qualitätsstandards und Anwendungspraxis beim Einbau von so genannten "Wasserhaushaltsschichten" im Deponiebau auszutauschen. Ziel dieser Dialogveranstaltung war die mittelfristige Festlegung bundeseinheitlicher Standards. [ ausführlich im Internet des Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg] Die Vorträge sind als pdf-Dateien im Internet verfügbar! > siehe auch Fachliteratur Rekultivierung und Wasserhaushaltschichten im Deponiebau

Tagungsband "4. Praxistagung Deponie 2010 - Betrieb - Nachsorge - Rückbau" (leider nicht im Internet) verfügbar. Sicher weckt das Inhaltsverzeichnis Ihr Interesse > Fachliteratur > Tagungsunterlagen/Bücher > Bücher 2010

Boxen-Stopp für Manchesters MBA-Abluft, von Holger Janecke

Mit der Vocsi-Box des Herstellers Haase wird die Abluft mittels regenerativ-thermischer Oxidation (RTO) im Großraum manchester an 3 MBA-Anlagen behandelt und damit Geruchsprobleme vermieden. Quelle: UmweltMagazin Dezember 2010

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