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01.06.2015

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles in 2011(Archiv)

Januar 2011

Die Deponie - ein Chamäleon, von Klaus Stief in ReSource 4/2010 > mehr Fachliteratur > Veröffentlichungen Stief

ENDE: BR Fachzeitschrift für Baustoffrecycling, Abbruch, Entsorgung und Altlastensanierung verabschiedet sich mit der Ausgabe 06/2010

Zum Schluss noch ein Knalleffekt: Eignungsgeprüfte geosysthetische Tondichtungsbahnen sind für die Deponie Mathiasgrube des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS), Bayern, als technische Ausgleichsmaßnahme für eine geologische Barriere genehmigt (Regierung der Oberpfalz). Die Deponie Mathiasgrube wurde von 1972 bis 1982 als Hausmülldeponie genutzt, seitdem werden primär Reststoffe aus dem Müllkraftwerk abgelagert.

Mehr Bodenmaterial erwartet die Baustoffrecyclingwirtschaft (www.steine-erden-by.de) wegen der geplanten Änderung der BBodSchV.

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 12/2010

Unversönliches zum Jahresende: Erwiderung zum Leserbrief von Dr. Kreibe (bifa) aus MuA Heft 7/2010 von Prof. Peter Quicker. Quicker hatte in MuA 5/2010 Das Editorial "Waste to Energy - der richtig Weg?" veröffentlicht, auf den Kreibe in MuA 7/2010 in einem Leserbrief geantwortet hat. Quicker antwortet nun (unversöhnlich) in MuA 12/2010 .
Das Editorial in 5/2010 und die beiden Leserbriefe sind on-line unter www.muellundabfall.de nachzulesen. [Ich müsche mich da sicherheitshalber nicht ein]

Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit (Editorial) von Theo Schneider und Günter Dehoust
[Was ausser der Forderung nach Reduzierung der Abfallverbrennung, wollen die Autoren uns mitteilen?]

Verwertung von Siedlungsabfall - ein Beitrag zur Ressourceneffizienz, von Thomas Pretz, et. al.
[Technisch geht offenbar vieles, aber ökonomisch ist nur weniges]

Sicherheitsbetrachtung aus einer globalen Perspektive für Konsumgüter hergestellt aus Recyclingrohstoffen, von Bernd Bilitewski
[Kreislaufwirtschaft bedeutet auch gesundheitsgefährdende Schadstoffe (Chemikalien, Medikamente, Schwermetalle, etc.) im Kreislauf zu halten! Inertisierung sei das Mittel der Wahl.]

Klimaschutz in der Abfallwirtschaft - Eine Untersuchung zu den Möglichkeiten, den Kosten und dem Nutzen für die Stadt Hamburg, von Günter Dehoust, et. al.
(Erinnern Sie sich an das Forschungsvorhaben "Schneeforschung"? Es wurde untersucht, was körperlich anstrengender ist: Schneeräumen per Hand oder mit Machinen. Das überraschende Ergebnis: Schneeräumen per Hand ist anstrengender. Warum fällt mir das bloß beim Lesen dieses Beitrages ein?]

Vermeidung klimarelevanter Treibhausgasemissionen in der Abfallwirtschaft durch Müllverbrennung, von Christoph Wünsch und Bernd Bilitewski
[Wie verträgt sich dieser Beitrag mit dem Editorial "Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit"? Übrigens "Deponiegas" ist auch "Biogas", das allerdings in vielen (den meisten) Fällen schludrig gefasst wurde (und wird?)]

WASTE management world - ausgewähltes aus Heft Nov - Dec 2010

On the Road to recovery: Achiving R1 Status. Ella Stengler erläutert, wie die Abfallrahmenrichtlinie die Europäische Waste-to-Energy Betreiber betrifft Der Artikel ist on-line http://www.waste-management-world.com

Staying ahead of the game. Bettina Kamuk schwärmt davon, dass Dänemark 1997 als erstes Land die Deponierung brennbarer Abfälle verboten hat. Wahrscheinlich hatte sie von der TASi (1993) nichts gehört oder gelesen. Der Artikel ist on-line http://www.waste-management-world.com

Solar Landfills: The future? fragt Mark Roberts. In Georgia, USA soll es Photovoltaik Anlagen auf Deponien geben. Und unter den Photovoltaikelemeten eignen sich Kunststoffdichtungsbahnen (geomembranes) beonders gut zur Abdichtung. Lesen bildet! Der Artikel ist on-line http://www.waste-management-world.com

Thinking big in Scottland. Daniel Leaver meint dass eine 100.00 tonnes/a verarbeitende Anaerobe Vergärungsanlage für Bioabfälle ein wichtiger Schritt zum "Zero Waste Target" ist. Der Artikel ist on-line http://www.waste-management-world.com

Es scheint, als ob die ganze Welt nachmacht, was in Deutschland vorgemacht wird - und keiner weiß es.

Februar 2011

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 02/2011

Abfallwirtschaft - Die Schlüsselwirtschaft für knapper werdende Ressourcen, Editorial von Prof. Dr. Stefan Gäth (online verfügbar unter www.muellundabfall.de)

Kein Problem mit dem Müll, aber eines mit dem Klima - Wie unsere Wahrnehmung das Handeln beeinflusst, von Dr. Ulrich Wiegel
[wenn alle Zahlen zum CO2-Ausstoß stimmen, kann man schon nachdenklich werden.]

Ressourcenpotential von ausgewählten Hausmülldeponien in Deutschland, von Dr. Stefan Gäth und Jörg Nispel
[Was denn nun: Hausmüll als Sargnagel für die Menschheit oder letzte Rettung vor dem Untergang wegen Rohstoffknappheit? Bestürzend ist, dass es über den Inhalt der Hausmülldeponien offenbar keine brauchbaren Aufzeichnungen gibt. Ob da Simulationen helfen? Ich meine: Am besten mit einer wasserdichten Oberflächenabdichtung die Deponien trockenhalten - mit oder ohne Biostabilisierung, aber ohne aufwendige Wasserhaushaltsschicht - und dann raus mit den Rohstoffen. Aber vergesst mir die Schadstoffe nicht! Die Kommunen freuen sich nach Ansicht der Autoren auch schon auf die Schaffung kommunaler Erweiterungsflächen. Auch wenn es ehemalige Kies-, Sand- und Tongruben, verfüllte Steinbrüche oder Tagebaurestlöcher sind?]

Bewertung der Effizienz der Sortierung eines Kunststoffkonzentrats aus Hausmüll - Darstellung des Standes der Technik für die Sortierung anhand von Simulationen, von Michael Jansen und Dr. Thomas Pretz
[Und wie effizient wird die Sortierung von Kunststoffen sein, die man beim Rückbau von Deponien, dem Landfill Mining, ausbuddelt.]

Unterstützung von Stilllegungsmaßnahmen auf Deponien unter Anwendung der Open Source Software SAGA-GIS, von Dr. Karsten Hupe, et.al.
[Aus hier lese ich wieder heraus, dass die Dokumentation über die Deponieverfüllung, sowie die Dokumentation von Sickerwasserfassung, Deponieentgasungseinrichtungen, Setzungen, Beschreibung der geologischen Barriere am Deponiestandort vielfach zu wünschen übrig läßt. Da soll nun SAGA-GIS helfen. Wie haben eigentlich die zuständigen Behörden ihre Aufsichtspflicht wahrgenommen?]

Ausgewähltes aus UmweltMagazin Januar - Februar 2011

Abfallverwertung auf japanisch, von Ralf Eyssen
[Und noch ein Versuch: Japanische Anlagenbauer wollen es in Europa noch einmal mit Thermoselect probieren! Das Interesse an der Besichtigung der Anlagen vor Ort in Japan wird gross sein - wenn die Reisekosten aus Fördermitteln bezahlt werden.]

Treibhausgas-Emissionen aus Biogasanlagen, von Dr. Carsten Cuhls, Birte Mähl und Dr. Joachim Clemens
[Endlich mal etwas Erfreuliches: Es sind nicht immer nur die deutschen Deponien, die das Weltklima gefährden.]

Ausgewähltes aus wlB Umwelttechnik für Industrie und Kommune Heft 1/2011

Herausforderungen meistern - Erste Erfahrungen mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren, Kommentar von Dr. Ulrich Bornewasser
[Schöne Aussichten: "Bei einem neuen Verfahren kann es zu Reibungspunkten in der Abwicklung kommen, die nicht vorhersehbar sind"]

Technische Grenzen der Deponieentgasung - aktuelle Entwicklungen, Interview mit Axel Ramthun

Ausgewähltes aus Terra-Tech 1/2011 (Supplement zu wlb 1/2011)

In-situ-Sanierung nimmt Fahrt auf - 35 Jahre VEGAS-Kolloquien fördern Know-how-Transfer, Bericht von Hans Joachim Schmitz ("Proceedings und Vortragsfolien des VEGAS-Kolloquium sind vielleicht auf der VEGAS-Homepage unter www.iws.uni-stuttgart.de/institut/vegas/aktuelles abrufbar")
[Schön, dass man vor den Altlasten nicht solche Angst haben muss, wie vor den Hausmülldeponien. Zufällig scheint es hier immer geologische Barrieren zu geben, welche die NA, die MNA oder die EMNA ermöglichen. Sie wissen nicht, was die Abkürzungen bedeuten? Schämen Sie sich.]

Systematisches Risikomanagement - Angebotsbearbeitung in KMU im Bereich der Altlastensanierung, von Frank Bielecki
[" Ein systematisches Risikomanagement wird in der Praxis der Altlastensanierung als zu aufwändig erachtet, zumal eine relativ leicht handhabbare Methode bislang fehlt. Daher soll hier eine praktikable Vorgehensweise für diesen Bereich vorgeschlagen werden."]

Funnel & Gate-System sichert Standort einer Teerfabrik - Erfolgreicher Probebetrieb eines neuartigen Bioreaktors, von Christian Weigran, et. al.
[Eile mit Weile: "In der Teerfabrik Lang in Offenbach wurde von 1915 bis 1929 Teer aufbereitet und weiterverarbeitet. nach dem Abriss der meisten Gebäude im Jahre 1930 und verschiedenen Zwischennutzungen liegt der Standort heute überwiegend brach. Die Umwelt wird teilweise von attraktiven Bürostandorten geprägt."
Jetzt geht es aber gleich los: " Auf der Grundlage der positiven Erfahrungen mit dem Betrieb des Reaktors wird die Erweiterung des Systems, d. h. die Fassung des gesamten kontaminierten Abstroms geprüft. Dazu werden zurzeit verschiedene Varianten mit einem oder zwei Gates mit passiven oder aktiven Komponenten vergleichend bewertet." Das gibt Grund zur Hoffnung. Ob die attraktiven Bürostandorte der Grund für die plötzlichen Aktivitäten sind?

(Haben Sie hier und weiter oben die Anführungszeichen " " bemerkt? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! - aber von wem ist das nun wieder?)

Erst jetzt wiederentdeckt! Zu schade, um die Beiträgeaus dem Jahr 1994 zu verstecken.
Lesen Sie und vergleichen Sie. Sie werden staunen!

Kommunale Umwelt-Aktion U.A.N. (Hrsg.)

Deponie-Rückbau: Neuer Raum auf altem Standort

Schriftenreihe der Kommunalen Umwelt-Aktion U.A.N. Heft 19 (vergriffen). www.umweltaktion.de, info@uan.de

Ausgewähltes aus AbfallRecht Heft 1 2011
www.lexxion.de

Andrea Versteyl und Peter Kersandt: Voraussetzungen für die Durchführung eines Plangenehmigungsverfahrens bei wesentlicher Änderung einer Deponie

Klaus-Peter Dolde und Andrea Vetter: Der Referentenentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes aus kommunaler Sicht

Peter Queitsch: Die Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes
Zur Fortentwicklung des Referentenentwurfes des BMU zur Änderung
des KrW-/AbfG (Stand 2.11.2010)

Informieren Sie sich, was auf dem Altlastensektor bei der U.S. EPA geschieht

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April 2011 / März 2011

Sicherheitsleistungen bei Abfallentsorgungsanlagen, OVG für das Land NRW: Beschluss vom 2.2.2011 - ( B 1675/10 - VG Gelsenkirchen. Hinweis gefunden bei AbfallR 2/2011 S. 100 (www.lexxion.de)

Sicherheitsleistungen müssen sowohl bei Neu- als auch bei Bestandsanlagen angeordnet werden. Sie kann auch angeordnet werden, wenn es bereits zu Umweltbelastungen oder -gefährdungen gekommen ist. Offen ist die nachträgliche Sicherheitsleistung nach der endgültigen Betriebsstilllegung. Siehe auch http://www.ovg.nrw.de/presse/ pressemitteilungen/03_110203/index.php

Die Abfallwirtschaft im Stromsteuerrecht - aktuelle Fragen zur Zuordnung als "Unternehmen des produzierenden Gewerbes", vonGeorg Dietlein. In AbfallR 2/2011, S. 93 ff.

Abfallwaagen - Funktionsfähigkeit und Eichrecht, von Dr. Walter Frenz
in AbfallR 2/2011, S. 84 ff.

Augewähltes aus WASTE management world Jan -Feb 2011
siehe auch http://www.waste-management-world.com - viele Artikel on-line verfügbar

Landfill Bans: Handle with Care: David Burrows questions wether landfill bans offer a guaranteed feedstock for Anaerobic Digestion and looks at experiences across Europe. This article is on-line.

Ansonsten Biowaste und Recycling

Zeitgemäße Deponietechnik 2011: Nachsorge und Nachnutzung mit Programmteil SufalNet4eu - Modellvorhaben für die nachhaltige Nutzung von Deponien. Martin Kranert (Hrsg.). Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft März 2011 Band 101. ISBN978-3-8356-3240-0

Beiträge

Die erste Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung
Dr. K. Biedermann, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
Bonn, Dr. Ing. B. Engelmann, Umweltbundeamt Dessau

Entscheidungskriterien für Nachsorgekonzepte
Prof. Dr.-Ing. G. Rettenberger, Ingenieurgruppe RUK, FH Trier

Ressourcenpotential von Hausmülldeponien
Prof. Dr. S. Gäth, J. Nispel, Professur für Abfall- und Ressourcenmanagement der Justus-Liebig-Universität Giessen

SufalNet4eu - ein EU-Projekt zur Entwicklung von Modellvorhaben für die Nachfolgenutzung abgeschlossener Deponien
Dipl.-Ing. A. Tschackert, AVL - Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg

Planungen zur Nachfolgenutzung auf Deponien im Landkreis Böblingen– Solar- und Windenergie
W. Bagin, R. Hackenberg, AWB Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen

Landwirtschaft - Forstwirtschaft - Energiewirtschaft
Dipl.-Ing. A. Tschackert, AVL - Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg

Giant's Park Regeneration Project - Belfast, Northern Ireland

Beispiele für die Nachfolgenutzung aus anderen Bundesländern
Dipl.-Ing. G. Burkhardt, ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner, Karlsruhe

Alternative Nutzungsformen in der Nachsorgephase im Spannungsfeld mit forstrechtlichen Vorgaben
M. Schappert, Regierungspräsidium Tübingen, Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg

Europäische Förderung für abfallwirtschaftliche Vorhaben - wie, wo, wer, wie viel ?
Dr. T. Ertel, et environment and technology, Esslingen

Thomas Turk und Jürgen Hake wieder da

Die Ingenieurgemeinschaft IGLux Witzenhausen GmbH ist ein Planungs- und Beratungsbüro für Abfall-, Umwelt- und Energietechnik und kann auf Mitarbeiter mit über 20 Jahren Erfahrung, vorwiegend in den Bereichen Abfallwirtschaftskonzepte, Kompostierung und Vergärung von Bioabfällen sowie der mechanisch-biologischen Behandlung von Restabfällen aufbauen.
Die Geschäftsführer, Jürgen Hake und Thomas Turk, wie auch die Mitarbeiter haben ihre langjährigen Erfahrungen aus der Projektarbeit im Rahmen der Geschäftsleitung und Zugehörigkeit in der Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen Fricke & Turk GmbH (IGW, 1986 - 2007) und danach in der Pöyry Environment GmbH (2007 – 2010).
> mehr unter http://www.IGLux-Witzenhausen.de

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 3/2011

Alles Bio oder was? Editorial von Thomas Turk IGLux-Witzenhausen GmbH
Fazit: Es wird zuviel Bioabfall vergeudet

Künftige rechtliche Anforderungen an Qualität und Qualitätssicherung bei der bodenbezogenen Klärschlammverwertung, von Stefanie Budewig und Claus-Gerhard Bergs
[Auch hier geht es zum Teil um die Schonung natürlicher Phosphatressourcen]

Ansonsten:
Neuorganisation der Bioabfallentsorgung erforderlich?
Energieeffizienz in der Bioabfallverwertung;
Nutzung biogener Reststoffe mit hydrothermaler Carbonisierung

Berichte aus dem Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen e.V.
Zusammenfassender Bericht über das 71. Sysmposium "Abfallwirtschaft in Ballungsräumen"
Ergebnis der Vorstandswahlen 2011
Energetische Bilanzierung einer Biogasanlage
Verwertung biogener Reststoffe als integrierter Baustein einer nachhaltigen Abfallwirtschaft

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 3/2011

Phosphor aus Abfalldeponien, von Mario Mocker et. al.
siehe auch mehr unter Fachliteratur > Deponie verschiedenes > Rückbau 2011

MBA - flexibler Mix von Recycling und Energie, von Michael Balhar
Ob MBA, MBS, MPS - bestehende Anlagen lassen sich jederzeit aber auch technisch den mitunter veränderten Marktbedingungen anpassen.

Erneuerbare richtig versichern, von Helmuth Ziegler
Offenbar kann man auch bei Solaranlagen, Windkraftanlagen und Biogasanlagen Schäden durch Sturm, Schnee, Überspannung, aber auch Diebstahl versichern.

Verwertung von Schlämmen/Schlacken zur Errichtung einer Deponiebasis,
Vortrag von Detlef B. Asmus als pdf-Datei verfügbar

Dipl.-Ing. Bernd Fremgen tödlich verunglückt

"Bernd Fremgen, viele Jahre Leiter der Abfallwirtschaft beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, ist am Dienstag [dem 22.02.2011] tödlich verunglückt. Der 48-Jährige wurde, als er beim morgendlichen Joggen am Übergang Möslestraße in Freiburg das Gleis der Höllentalbahn überqueren wollte, von einem Zug erfasst und getötet. " Badische Zeitung 1.3.2011 online Ausgabe
> mehr unter Persönliches

Neues zum Thema Altlasten aus den USAvon TechDirect:

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Mai 2011

FE-Vorhaben: Aufkommen, Verbleib und Ressourcenrelevanz von Gewerbeabfällen
von Iswing Dehne, Rüdiger Oetjen-Dehne, Oetjen-Dehne & Partner Umwelt- und Energie-Consult GmbH, Berlin und Manfred Kanthak, Kanthak & Adam GbR, Berlin
Im Auftrag des Umweltbundesamtes. UMWELTFORSCHUNGSPLAN DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT, Forschungskennzahl 3709 33 314
UBA-FB 001458. Texte des Umweltbundesamtes 19/2011.
On-line verfügbar unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4093.pdf

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 05/2011

Die thermische Abfall- und Klärschlammbehandlung im Zeichen des Klimaschutzes, Editorial von Michael Jakuttis. online unter http://www.muellundabfall.de

Beitrag der Siedlungsabfallwirtschaft zum Klimaschutz - Teil 1: Betrachtungen für Deutschland, von Günter Dehoust, et. al.

Die Abfallwirtschaft und das Waste-to-Energy-Potenzial in Griechenland,
von Efstratios Kalogirou et. al.

Betrieb der ersten slowenischen Waste-to-Energy (WtE) und die Perspektive für weitere Waste-to-Energy-Projekte in Slowenien

Mono- und Mitverbrennung von Klärschlamm in Polen - Aktueller Stand und Entwicklungsperspektiven

Polnischer Markt für Siedlungsabfallwirtschaft bietet großes Potential

RESOLAR-Projekt mit interessanten Ergebnissen,
von Dr. Beate Kummer
"Die zurückkommenden Solarmodule wiederzuverwerten, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Voraussetzung dafür ist ein funktionierendes Rücknahmesystem, das beim Endverbraucher ansetzt."

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 04/2011

Recycling ist nicht die Lösung,
Editorial von Martin Kranert - online unter http://www.muellundabfall.de

Maßnahmen zur Abfallvermeidung vor dem Hintergrund von Lebensweguntersuchungen, von Dr. Norbert Kopytziok

"Graue Energy" in Konsumgütern - eine unterschätze Größe,
von Dr. Martin Kranert et. al.

Einsatz von Ersatzbaustoffen in technischen Bauswerken,
von Dr. Markus Weber

RE KrWG - Neuorganisation der Bioabfallentsorgung erforderlich? - Teil 2,
von Caroline von Bechtolsheim, et. al.

Ausgewähltes aus WASTE management world March-April 2011

Die Artikel sind on-line: http://waste-management-world.com

How Green is Mechanical Biological Treatment? by Dr. Adam Read and Dr. Andrew Godley
"But, in terms of the "green credentials" of MBT, the simple truth is: MBT is not such a green alternative to WtE as it is often promoted as beeing."

Laws Tightens for Landfill Operators, by Caroline May
"The first successful prosecution in the UK of a company for landfill gas emissions should serve as a stark warning to operators of the need for integrated risk management of all aspects of their operations and, in particular, their safety systems, writes caroline May."

Goin PEPO Underground, by Christoph Bröcker
"Experience gained at the Alsdorf-Warden landfill site in Germany suggests that a slide in revenue from landfill gas can be halted by upgrading extraction technology. Cristoph Bröcker looks at the economics feasibility of a new process following trial projects."

Closing the Circel: Enhanced Landfill Mining, by Patrick Laevers, et. al.
"Landfill mining has been touted as a way to recover valuable materials discarded over the years. So how does Enhanced Landfill mining differ? The Flanders-based Enhanced Landfill Mining Consortium addresses the difference with a case study outlining the REMO landfill site in Belgium and potential energy recovery." ... " Under the Enhanced Waste Management (EWM) concept, prevention an re-use/recycling becomes even more important, while the idea of landfilling as 'a final solution' is discarde. Landfills can become part of EWM, provided they are considered as a 'temporary storage places awaiting further treatment.' "

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 4/5 2011

Klimaschutz mit Klärschlammvererdung
- auch ein Weg zur Verbesserung der CO2- Bilanz einer Gemeinde

Kreislaufwirtschaftsgesetz nimmt Gestalt an, von Oliver Gehrmann
Die Novelle des KrwG hat ende März 2011 das Bundeskabinett passiert. Jetzt muss der Bundesrat noch zustimmen. Damit wird die Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie möglich.
siehe auch www.bmu.de > Wasser - Abfall - Boden > Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrwG) Novelle beschlossen

Die Erlöse müssen dem Bürger zugutekommen, Interview mit Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU

Mehr Rechtssicherheit für private Unternehmen, Interview mit Peter Kurth, Präsident des BDE

Die Rücknahme von Solarmodulen vorbereiten, von Beate Kummer
"Welche Mengen an Photovoltaik-Abfall fallen heute und zukünftig in europa an, wie seheh die rechtlichen grundlagen einer Entsorgung aus - und welche Verwertungswege sollten eingeschlagen werden? Das Projekt Resolar suchte Natworten auf diese Fragen." Auf den UmweltMagazin- Internetseiten findet sich unter der Rubrik "Langfassung zu Artikeln im Heft" ein ausführliches PDF-Dokument, das weitere Details zum ansatz und den Ergebnissen des Projekts bietet. www.umweltmagazin.de

Neuregelung des Emissionshandels, von Stefanie Beste
"Im Jahr 2013 beginnt für den europäischen Emissionshandel die dritte Handelsperiode, die bis zum Jahr 2020 andauern wird. Der [...] Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten neuen Regelungen."

Der EU-Emissionshandel ist so aufgestellt, dass er unabhängig vom Kyoto-Protokoll weiter besteht. Interview mit Dr. Hans-Jürgen Nanntke, Leiter der DEHSt im UBA

Novellierung der Deponieverordnung (DepV) Stand: 24.11.2010
unter www.bmu.de > Wasser - Abfall - Boden > Abfallwirtschaft > Downloads

  • Erste Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung
    Begründung Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung

Arbeitsentwurf der Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz Arbeitsentwurf Stand: 06.01.2011
versucheen Sie es unter http://www.bmu.de/gesetze_und_verordnungen/ verordnungsentwuerfe/ regierungsinterne_abstimmung/doc/46921.php

Siehe dazu auch:

Tagungsdokumentation: Mineralische Stoffe und Abfälle: Ein Mantel, drei Verordnungen

  • Ersatzbaustoffverordnung
    Ergänzte Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung
    Erweiterte Grundwasserverordnung
  • Inhaltsverzeichnis

der Tagung vom 14. April 2011 in Königswinter der proenvi GmbH, Solingen http://www.proenvi.de

TechDirect, May 2011!
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Juni 2011

TRISOPLAST-Vertrieb in Deutschland wird ab sofort (14.06.2011) von der Firma G Quadrat GmbH übernommen. > siehe G Quadrat GmbH

Von vielen Tagungen gibt es Tagungsbände

Interessieren Sie sich für die Vorträge? > Fachliteratur > Bücher > Bücher 2011

News from TechDirect

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Deponieklasse 0 - eine Alternative zur Verfüllung? von Dr. Markus Collisy. In: Steinbruch und Sandgrube 5/2001
"Never ending story: Auch nach jahrelanger Diskussion ist eine praxisgerchte Lösung der Verfüllungsproblematik nicht in Sicht. Der im Januar [2011] vorgelegte Entwurf der "Mantelverordnung" lässt vielmehr befürchten, dass der Gesetzgeber der bereits angeschlagenen Verfüllpraxis endgültig den Todesstoß versetzen will. Unser Autor geht der Frage nach, ob die Deponieklase 0 eine realistische Alternative zur Verfüllung bieten kann."

Juli 2011

EuGH schafft noch höhere Hürden für die Realisierung von Müllverbrennungs- und Recyclinganlagen, von Tobias Faber und Alexander Stefan Rieger in Müll und Abfall Heft 07/2011
"Als Folge des aktuellen Urteils ist mit einer neuen Klageflut gegen - oftmals ungeliebte - abfallwirtschaftliche Projekte zu rechnen."
Dazu passt wie die Faust aufs Auge: "Die Macht der Zwerge" und "Manche Zwerge von einst sind heute selber Riesen" in Frankfurter Allgemeine Zeitungvom 21. Juli 2011 > Wirtschaft Seite 11 und Seite 12 http://www.faz.net

Mehr ausgewähltes aus Müll und Abfall 07/2011

Biogas aus organischen Rststoffen als Bestandteil der erneuerbaren Energien
Editorial > http://www.muellundabfall.de

Nassmechanische Aufbereitung von Bioabfall aus Haushalten für die BtL-Produktion

Strandalgen als Energierohstoff - eine Verwertungsmöglichkeit?

Hydrolyse und anaerobe Co-Vergärung verschiedener biologisch abbaubarer Kunststoffe

Dokumentation von Stoffströmen am Beispiel von MVA-Rohschlacke

Untersuchungen zur Verbrennung von Shredderleichtfraktionen in einer stationären Wirbelschicht, von Gaston Hoffmann
"Die Entsorgung von SLF wird wesentlich durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen bestimmt. Diese waren bis zum 16.7.2009 durch eine Ausnahmegenehmigung vom Ablagerungsverbot geprägt. Durch die Ausnahmeregelung durften SLF mit einem Brennwert von maximal 18.000 kJ/kg ohne eine vorherige Behandlung deponiert werden." [Die Deponie als Notnagel der Abfallwirtschaft!] "Mit Inkrafttreten der Deponievereinfachungsverordnung am 16.7.2009 endete diese Ausnahmegenehmigung, so dass der dato präferierte Entworgungsweg Deponie unter Beachtung § 7 Absatz 2 Satz 2 nicht mehr genutzt werden kann" [nicht einmal in Deponien der Klasse IV] "und SLF behandelt werden müssen." [Zeit wird's ja]

Und noch etwas zur Abschaffung der deutschen Sprache: Wissen Sie was "bring or pay" ist? Nein? Dann lesen Sie die aktuelle Entscheidung des Landgerichts Bochum (Urteil vom 31.3.2011, Az.: 14 0 147/10), die im Internet nicht zu finden ist, oder "Landgericht Bochum hält "Bring or pay"-Klausel für gültig in Müll in Abfall 07/2011 Seite 348 "Aktuelles zur Rechtspraxis" von Gaßner und Siederer

Ausgewähltes aus TerraTech. WLB-Supplement für Altlasten und Bodenschutz Heft 3, Juli 2011

Rechtliche Grundlagen im Fokus. Ein Bericht von Hans-Joachim Schmitz über das ITVA-Altlastensymposium 2011
[Warum Hausmülldeponien mit Basisabdichtung und jahrelanger Sickerwasserreinigung, sowie Deponiegasfassung, und erst recht Deponien auf denen nur Abfälle entsprechend den Zuordnungskriterien der (alten) Abfallablagerungsverordnung, jetzt der Deponieverordnung das Wohl der Allgemeinheit auf ewig bedrohen, aber schwere Grundwasserverunreinigungen infolge industrieller Altlasten sich durch Beobachtung (Monitoring) und natürliche Selbstreinigung (Natural Attenuation, Enhanced Natural Attenuation) zufriedenstellend beheben lassen, ist offensichtlich nur Eingeweihten verständlich.]

Boden- und Grundwasserschutz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. Bericht von Katja Friedl vom 12. Karsruher Altlastenseminar 2011
"Das diesjährige Schwerpunktthema war der aktuelle Arbeitsentwurf der 'Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz'. Dies ist auf den ersten Blick kein typisches Altlastenthema und dennoch gibt es viele Berührungspunkte mit der Altlastenbearbeitung. Die Schwierigkeit besteht darin, verschiedene Ziele und Anforderungen miteinander in Einklang zu bringen. Das Seminar bot interessante Einblicke in die Thematik, wobei einerseits Änderungen der Verordnung vorgestellt wurden und andererseits Ingenieurbüros Einblicke in ihre Arbeit gewährten." schreibt Katja Friedl in der Einleitung.

Stoffliche Trennung bei Altdeponaten - Pilotprojekt in Marquartstein, Oberbayern, von Florian Stephan et.al.
["Altdeponat" ist offenbar bayerisch und soll übersetzt bedeuten: "unbehandelter Hausmüll, der vor Jahren in einer Deponie oder auch Müllkippe abgelagert worden ist".]

Gaspermeabilität bestimmen - In-situ-Permeabilitätsbestimmung von porösen Schichten, von Hans-Dieter Voigt, et. al.
"Um die effektive Gaspermeabilität für Luft von porösen Materialien wie Böden, Deponieabdeckungen, Brandschutzdämmungen und Kippenmaterialien basierend auf Luft[druck]schwankungen bestimmen zu können, kommt ein Messverfahren zur Datengewinnung und eine Interpretationsmethode zum Einsatz."

Haben Sie schon einmal "gelittert"? Aber Sie wissen doch hoffentlich, was "Littern" ist?
wenn nicht: geben Sie einfach einmal "littern" in Ihre Suchmaschine ein. Sie werden sich wundern. Sogar vom Bayerischen Landesamt für Umwelt gibt es dazu Veröffentlichungen "Ethik in der Abfallwirtschaft - ethische und psychologische Ansätze zur Lösung des Littering-Problems".
Und: Die Gesellschaft für deutsche Sprache (www.gfds.de) sollte sich endlich auflösen - oder tätig werden. Zumindest sollte Behörden von dem albernen "Denglish" abgehalten werden. HILFE! Was sollen wir denn sagen, wenn wir "littern", "landfill mining", "Wellness", "Hair cut", "Gender Mainstreaming" oder "fuck off" meinen? Bleiben sollte einzig und allein das Wort "Bullshit". Es hört sich einfach besser an als "Sch...".

Neues Recht für die Verwertung mineralischer Abfälle aus der Sicht des Vollzuges,
von Heinz-Ulrich Bertram. In: Recycling und Rohstoffe - Band 4, Karl J. Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, 2011 ISBN 978-3-93531767-2. verfügbar als pdf mit freundlicher Genehmigung des Autors und des TK Verlages (www.tk-verlag.de) > mehr unter Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2011

In UmweltMagazin 6/2011

Viele Beiträge zu Erneuerbaren Energien:

EEG-Umlage keine Strompreistreiber - Uba Studie geht Preiserhöhungen auf den Grund

Wind über den Wipfeln - Höhere Windräder erschließen neue Onshore-Standorte [Was es nicht alles gibt! Untertagedeponien werden wohl bald Under-Onshore-Landfills heißen]

Große Potentiale bisher ungenutzt - Interview zu Perspektiven der Solarthermie: "Solarthermische Anlagen nutzen die Energie der Sonne drei bis fünfmal so effizient wie Solarzellen. Dennoch werden sie 20 Mal weniger gefördert als die Photovoltaik."
[Ist 20 Mal weniger eigentlich = 1/20 ?]

Und noch eine Frage: Was ist an erneuerbaren Energien eigentlich "erneuerbar"? Weg ist doch weg.

Weltweit einzigartig - Siedlungsabfall: In der belgischen Provinz planen Wissenschaftler die Umsetzung eines neuen "Closing the Circle"-Konzepts. Diese Art Deponierückbau soll Schule machen, von Mareike Kuhn, in: RECYCLING magazin 12/2011, Seiten 16-17
Ein wahrhaft "einzigartiges" Pojekt!

> mehr unter Fachliteratur > Deponie > Verschiedenes > Rückbau 2011

Kennen Sie den?

"Leitfaden für die Prüfung von Anträgen auf Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Deponien in Mecklenburg-Vorpommern": http://www.lung.mv-regierung.de/insite/cms/umwelt/abfall/info_abfall/photovol_dep.htm

Hausmülldeponien sind (vielleicht) doch besser als ihr Ruf?

A New Approach to Evaluate the Sustainability of Landfills, by Marion Huber-Humer, Boku, Wien, in: WASTE management world, May-June 2011. On-line available under http://www.waste-management-world.com
"Natürlich" sind technische Abdichtungssysteme von Übel und haben gravierende Nachteile gegenüber den "bio-based systems", weil sie irgendwann einmal undicht werden könnten, "bio-based systems" aber uneingeschränkges Vertrauen genießen. Aber der Clou des Beitrags ist die "the enhancement of the terrestrial carbon and nitrogen storage pool". Die Deponie als CCS - Carbon Capture Storage! siehe auch Fachliteratur > Deponie > Deponie 2011

August 2011

Interessantes in WASTE management world July-August 2011

Long-Living Landfills, by Jeremy Morris and Marion Crest
Der Beitrag ist on-line. Please visit www.waste-management-world.com
Wenn der Beitrag vor 2000 veröffentlicht worden wäre, könnte man annehmen, dass wir Deutschen alles für die TASI, die Abfallablagerungsverordnung und die Deponieverordnung abgeschrieben hätten. Aber so? Aus den Literaturhinweisen ist allerdings nicht zu entnehmen, dass die Autoren die deutschen Erkenntnisse kennen. Lesen Sie am besten selbst

Supersized Biowaste Treatment to ADmire, by Ben Messenger
The article is on-line. Please visit http://www.waste-management-world.com
"Packaging often proves a challenge for biowaste processing facilities. A new 'super' £24 million anaerobic digestion facility in the UK has the technology to overcome this and well as set the standard for large-scale infrastructure, explains Ben Messenger."

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 8/2011

Wie läuft die Abfallwirtschaft in anderen Ländern?
(Editorial - www.muellundabfall.de)

Betriebstart des Leuchtturmprojektes MBA Gaobeidian, von Kölsch, Ginter und Fricke
> mehr

Die thermische Abfallbehandlung in China, von Buekens, et. al.
Der Beitrag lässt die Abfallwirtschaft in China relativ positiv erscheinen. "Neben den Erfolgen bei der Entsorgung von Siedlungsabfällen werden derzeit große Anstrengungen gemacht, die noch bestehenden probleme bei den Abfällen aus anderen Bereichen, besonders Sonderabfällen aus der Industrie und Krankenhausabfällen, zu lösen."
Dazu passt, dass in WASTE management world, July-August 2011 - ISWA comments berichtet wird, dass China nun die USA in der Abfallproduktion überholt hat, und dass die Abfallmengen um 8 % pro Jahr steigen werden. Aber nur60%der Siedlungsabfälle (MSW) werden eingesammelt und 70% wird in die Gegend gekippt (open dumped). China hat aber das ehrgeizige Ziel "schon" im Jahre 2030 30% der Abfälle thermisch zu behandeln.

Aber vielleicht deshalb freute sich die Parlamentarische Staatssekretärin im BMU, Katharina Reiche über die "Präsentation von deutscher Umwelttechnik für den chinesischen Markt" auf der 5. Umwelttechnik-Messe IFAT CHINA 2011

Klimagutschriften für stoffliche Verwertung von Abfällen - Neue Wege zur Treibhausgasminderung! von Beate Kummer und Clemens Kuebart
[Von alleine scheint die stoffliche Verwertung einfach nicht in Gang zu kommen.]

Vergabe von Entsorgungsaufträgen: Auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien ist EU-Vergaberecht anzuwenden

EU-Kommission legt Mitteilung zum Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vor
(in Aktuelles aus der Rechtspraxis von Gaßner und Siederer)
"Es überrascht nicht, dass die tendenziell wettbewerbsfreundliche Haltung der Kommission auch in der aktuellen Mitteilung vom 29.06.2011 zum Ausdruck kommt. Die Grundatzfrage, ob Art. 106 Abs. 2 AEUV überhaupt die Herstellung von Wettbewerb bei der Hausmüllentsorgung verlangt, wird dadurch jedoch nicht beantwortet. ..."

Biogaserzeugung boomt: Fast 1000 neue Biogasanlagen - wird im UmweltMagazin 6/2011unter Bezug auf Berichte des www.dbfz.de berichtet

Bundeseinheitliche Qualitätsstandards (BQS) für Deponieabdichtungen aktualisiert

Auf den Internetseiten der Niedersächsischen Gewerbeaufsichtsverwaltung (www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de > Pfad Umweltschutz – Kreislauf- und Abfallwirtschaft – Deponietechnik) wurden die Seiten der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“ und der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnische Vollzugsfragen“ mit folgenden Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards (BQS) und einer Eignungsbeurteilung aktualisiert:

  • BQS 2-0 „Mineralische Basisabdichtungskomponenten - übergreifende Anforderungen“ vom 28.02.2011
  • BQS 2-1 „Mineralische Basisabdichtungskomponenten aus natürlichen mineralischen Baustoffen“ vom 07.06.2011
  • BQS 2-2 „Mineralische Basisabdichtungskomponenten aus vergüteten natürlichen mineralischen Baustoffen“ vom 08.06.2011
  • BQS 2-3 „Mineralische Basisabdichtungskomponenten aus Deponieersatzbaustoffen vom 08.06.2011
  • BQS 3-1 „„Mineralische Entwässerungsschichten aus natürlichen Baustoffen in Basisabdichtungssystemen“ vom 07.06.2011
  • BQS 6-1 „„Mineralische Entwässerungsschichten aus natürlichen Baustoffen in Oberflächenabdichtungssystemen“ vom 07.06.2011
  • BQS 7-1 „Rekultivierungsschichten in Deponieoberflächenabdichtungssystemen“ vom 23.05.2011

Eignungsbeurteilung von Bentomat® GDA zur Herstellung von mineralischen Dichtungen in Oberflächenabdichtungssystemen von Deponien“ vom 24.03.2009, fortgeschrieben durch Beschluss der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“ vom 20.06.2011

Zoff um den Entwurf des BMU zum Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 30.3.2011 > der Bundesrat nimmt Stellung - das BMU veröffentlich eine Gegenäußerung - der VKU findet die Stellungnahme des Bundsrates jedenfalls besser als den BUM-Entwurf.
Mehr unter Recht > Bund >

Nachhaltigkeitsberichte: Ein Instrument der Unternehmenskommunikation für kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe, von Elisabeth Mader, VKU Berlin
Beim Lesen drängt sich die Frage auf, ob die Deutsche Aprache noch Amtsprache ist, oder ob die Betroffenen die Bedeutung der englische Begriffe gar nicht kennen. Zum Thema Nachhaltigkeit wird nicht überzeugend dargelegt, dass das im Vorwort des Leitfadens zur Nachhaltigkeitsentwicklung genannte Ziel beachtet wird. Der Begriff "Nachhaltigkeit" dient wohl mehr oder weniger der Aussendarstellung der Unternehmen ( ist das eigentlich "Imagepflege" auf deutsch?). Aber lesen Sie selbst in den VKS-News Juni 2011S. 20 ff. [www.vku.de}

Deutsche Sprache noch Amtssprache?

citizen-value-report = ???

CEEP-CSR = ???

CEEP = Center of Enterprises Providing Public Services = ???

CSR = Corporate Social Responsibility (CSR) = ???

GRI = Global Reporting Initiative = ???

GRI G3 = Sustainability Reporting Guidelines G3
Sustainability Reporting Guidelines
"Preface
Sustainable Development and the Transparency Imperative.
The goal of sustainable development is to “meet the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.”1 As
key forces in society, organizations of all kinds have an important role to play in achieving this goal. ..."
Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
"Vorwort
Keine nachhaltige Entwicklung ohne Transparenz.
Das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist es, dass „die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können.“1 Als Hauptakteuren innerhalb der Gesellschaft kommt allen unterschiedlichen Organisationen eine wichtige Bedeutung für das Erreichen dieses Ziels zu. ..."

[Ob alle, die das Wort "nachhaltig" in den Mund nehmen, an diese Definition denken? Oder ob "nachhaltig" nicht zu einem Modewort verkommen ist ?]

Waste Management World enthält viele interessante Beiträge auch zu den Themen Deponie, Deponiegas, Biogas, mechanisch-biologische Abfallbehandlung, denen man entnehmen kann wie weit wir in Deutschland anderen Ländern voraus sind, aber auch wo wir vielleicht etwas lernen können. Interessant für alle, die sich im Ausland engagieren wollen.

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Mehr Deponierung - weniger Recycling, von Prof. Uwe Görisch
in UmweltMagazin Juli-August 2011
"Die Verwertungsquote für Bauabfälle in der EU soll deutlich steigen. Die Zielmarke für das Jahr 2020 liegt bei 70 Prozent je Mitgliedsstaat. In Deutschland sind dagegen schon jetzt über 80 Prozent errreicht. Doch dies wird sich durch die geplante Ersatzbaustoffverordnung voraussichtlich ändern. Mögliche Folgen: eine künftig bessere Auslastung insbesondere von Deponien der öffentlichen Hand und der Neubau von Deponien für mineralische Abfälle."
[Und was ist daran so schlimm? Sind schadstoffbelastete mineralische Abfälle auf Deponien umweltgefährdender als feinverteilt in Lärmschutzwällen u. ä.? Und übrigens: irgendwann landen sie sowieso auf Deponien - wenn beim Rückbau der Bauteile aus Ersatzbaustoffen auf Schadstoffe untersucht wird.]

Umweltverträglich durch Belüftung, von Marco Ritzkowski
in UmweltMagazin Juli-August 2011
"Angesichts der Verpflichtung zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase werden Altdeponien immer häufiger stabilisiert. Die Deponiebelüftung stellt mittel- und langfristig die einzig wirksame Methode zur nachhaltigen in-situ-Reduktion des Emissionspotentials abgelagertet Siedlungsabfälle dar."
Frage: Wäre es für die aktuellen umweltpolitischen Bemühungen die Treibhausgasemissionen zu reduzieren nicht auch sinnvoll, das Emissionspotential in stillgelegten Hausmülldeponien mit Hilfe von gasdichten Oberflächenabdichtungen für viele Jahrzehnte "einzukapseln", anstatt heute CO2 in die Luft zu blasen? Und vielleicht braucht man in 100 Jahren das Energiepotential der abgelagerten Siedlungsabfälle dringend (Stichwort: Urban Mining). Wahrscheinlich ist die Antwort: "Das muss von Fall zu Fall entschieden werden", was sich vernünftig anhört.

Ausgewähltes aus AbfallR 4/2011

Editorial zum Thema Kreislaufwirtschaftsgesetz, von Dr. Martin Dieckmann
[am besten verständlich von allem]

Einforderbarkeit der AbfRRL - euröpäische Vorgaben, von Dr. Walter Frenz
"Das oberste Ziel jeder Abfallpolitik ist nach Erwägungsgrund 6 zur AbfRRL die Minimierung der Auswirkungen der Abfallerzeugung und -bewirtschaftung nicht nur auf die Umwelt, sondern - an erster Stelle genannt - auf die menschliche Gesundheit. Umweltverbänden kommt weniger nach der Entscheidung Trianel, aber nach der zu slowakischen Braunbären ein verstärktes Klagerecht auch im Abfallbereich zu. ....
VI Bedeutung von Umweltverbänden für das Abfallrecht: ...
So kann auf dieser Basis ein Umweltverband geltend machen, dass eine Anlage nicht als Verwertungs-, sondern als Beseitigungsanlage hätte eingestuft und genehmigt werden können. ..."
[versuchen Sie selbst die Ausführungen zu verstehen.]

Abfallhierarchie, Vermeidungsprogramme, Recyclingquoten - Wirksame Instrumente für Vermeidung und Ressourcenschutz? fragt Dr. Kurt Faßbender
Der Autor ist offenbar der Meinung "NEIN".
Unter II 3. werden die Ursachen für das Versagen der bisherigen Instrumente bei der Abfallvermeidung und die Konsequenzen aus der Sicht des Autors behandelt.
Unter V. Ausblick schreibt er: "Vor diesem Hintergrund darf und muß man hoffen, dass unter der Geltung des kommenden Kreislaufwirtschaftsgesetzes nicht nur pragmatische Maßnahmen ergriffen werden, die darauf abzielen die teilweise empörenden Vollzugsdefizite zeitnah zu beheben. Es sollten vielmehr auch neue Konzepte erprobt werden, damit wir dem Ziel einer die natürlichen Ressourcen schonenden Recyclinggesellschaft Schritt für Schritt näher kommen."
[Wenn ich einiges richtig verstanden habe, hätte der Autor statt "Recyclinggesellschaft" besser "Abfallvermeidungsgesellschaft" schreiben sollen.]
Interessant ist sicher folgender Hinweis: "Drittens wurde vor wenigen Monaten eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie zur Erstellung eines bundesweiten Abfallvermeidungsprogramms abgeschlossen, die sich als wahre Fundgrube für weiterführende Abfallvermeidungsmaßnahmen - nicht nur auf Bundesebene erweist. Fußnote 74".
Fußnote 74: Vgl. etwa Dehoust/Küppers/Bringezu/Wilts, Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Erstellung eines bundesweiten Abfallvermeidungsprogramms, UBA-Texte Nr. 59/2010, Dessau-Roßlau 2010. Die vollständige Studie kann kostenlos herunter geladen werden unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/pdf-I/4043.pdf . Vgl. zum Hintergrund Jaron, Müll und Abfall 2011 20ff.

Adressaten deponierechtlicher Pflichten, von Dr. Jens Tobias Gruber
Mehr als 7 Druckseiten braucht der Autor für den Versuch zu klären, was der Gesetzgeber mit den Begriffen "Inhaber einer Deponie", "Betreiber einer Deponie" und "Deponiebetreiber" gemeint haben könnte, und wer eigentlich Adressat deponierechtlicher Pflichten ist. Skandalös ist aus meiner Sicht u. a. die Tatsache: "Sämtliche Begriffe, die im KrW/AbfG für die in Betracht kommenden Pflichtenadressen verwendet werden, sind gesetzlich nicht definiert. Dies gilt auch für den im Gesetz mehrfach verwendeten Begriff "Inhaber einer Deponie".
Wer prüft eigentlich, ob im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz auch derart schlampig vorgegangen wird? Oder ist es eine beabsichtigte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen. Wenn Ingenieure so nachlässig konstruieren und bauen würden, wäre Deutschland nicht zweiter Exportweltmeister und Abfallbeseitigungsanlagen und Abfallverwertungsanlagen würden zeitweilig funktionieren oder auch nicht.

Klagerecht der Umweltverbände nach dem UmwRG - Anmerkungen zum Urteil des EuGH vom 12.5.2011 - C-115/09-Trianel Kohlekraftwerk Lünen, von Dorothee Fahrbach
Wissen Sie was das UmwRG ist? Das Gesetz über ergänzende Vorschriften zu Rechtsbehelfen in Umweltangelegenheiten nach der EG-Richtlinie 2003/35/EG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz - UmwRG) vom 7. Dezember 2006.

Abfallentsorgung 2009 (mit Deponiestatistik) des Statischen Bundesamtes online verfügbar unter http://www.destatis.de > Themen > weitere Themen > Umwelt > weitere Informationen > Publikationen > Umweltstatistische Informationen > Publikationen > zum Thema Abfallwirtschaft > Fachserie 19 Reihe 1Abfallentsorgung 2009 [endlich angekommen!!]

Neues von TechDirect zur Altlastensanierung in den USA http://clu-in.org/techdirect/

Welcome to TechDirect! Since the July 1 message, TechDirect gained 205 new subscribers for a total of 38,510. If you feel the service is valuable, please share TechDirect with your colleagues. Anyone interested in subscribing may do so on CLU-IN at http://clu-in.org/techdirect . All previous issues of TechDirect are archived there. The TechDirect messages of the past can be searched by keyword or can be viewed as individual issues.
TechDirect's purpose is to identify new technical, policy and guidance resources related to the assessment and remediation of contaminated soil, sediments and ground water.

September 2011

Ausgewähltes aus Müll und Abfall

Nachträgliche Zuführung von Überdeckungen zu den Deponienachsorgekosten nach Ansicht des VG Frankfurt (Oder) unzulässig,von Jänicke/Richmann in Aktuelles aus der Rechtspraxis
"Auch wenn die Ausführungen des Gerichtes, in der Gebührenkalkulation seien die für die Stilllegung und Nachsoge angesetzten Kosten und Aufwendungen auszuweisen zutrifft, geht das Urteil aus unserer Sicht sowohl hinsichtlich der Auslegung des § 9 Abs. 2 Nr. 4 BbgAbfBodG als auch bei den Ausführungen zu den Anforderungen an eine rückwirkende Kalkulation der Abfallgebühren fehl: ... ."

Ein Jahr elektronisches Nachweisverfahren

Verwertung von Sedimenten aus Talsperren/Stauanlagen als durchwurzelbare Bodenschicht auf landwirtschaftlichen Flächen

Antragsbefugnis selbstverschuldet abgeschnitten: VK Niedersachsen - Beschluss vom 1.2.2011 - Az.: VgK-75/2010

Ansonsten: wieder viel über Werstoffe im Müll

HAASE Umkehrosmoseanlage reinigt Sickerwasser auf polnischer Deponie Ostrów

Polen befindet sich auf einem guten Weg, um die Einhaltung der EU-Emissionsgrenzwerte für Deponien sicherzustellen. Einen Beitrag dazu leistet die neue Sickerwasserbehandlungsanlage, die HAASE Energietechnik gerade im polnischen Ostrów in Betrieb genommen hat. Mehr dazu unter
http://www.haase-energietechnik.de/de/Products_and_Services/Water_Treatment/

Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Berechnung der Nachsorgekosten einer Deponie: in VKS NEWS 158. Ausgabe September 2011 > mehr unter Fachliteratur > Deponie > Nachsorge > Nachsorge 2011

Wissen Sie eigentlich, dass es einen

Erfahrungsaustausch von Anlagenbetreibern von Sickerwasserreinigungsanlagen gibt? Kennen Sie die aktuelle Mitgliederliste?
Informieren Sie sich doch am besten gleich > unter Deponie > Sickerwasser > Behandlung

Neues von TechDirect - Lesen Sie, was es im Sept. in den USA zum Thema Altlasten gibt

Welcome to TechDirect! Since the August 1 message, TechDirect gained 193 new subscribers for a total of 38,658. If you feel the service is valuable, please share TechDirect with your colleagues. Anyone interested in subscribing may do so on CLU-IN at http://clu-in.org/techdirect . All previous issues of TechDirect are archived there. The TechDirect messages of the past can be searched by keyword or can be viewed as individual issues.
TechDirect's purpose is to identify new technical, policy and guidance resources related to the assessment and remediation of contaminated soil, sediments and ground water.

Oktober 2011

Ausgewähltes aus VKS NEWS 159. Ausgabe Oktober 2011 - KLIMA und Energie

Maßnahmenpaket zur Energiewende, von Gehring und Petzold

EEG 2012 - Umfassende Neuregelung der Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien, von Gehring und Weigt

Treibhausgas-Emissionshandel der EU geht in die 3. Runde, von Gehring und Petzold

Unterschätzte Energielieferanten: Strom und Wärme aus Deponien, Zechen und Abfallverbrennung, von Block und Preker
[Schade, dass man darauf nicht früher gekommen ist.]

Optimierung der Gasverwertung auf Deponien, von Sawatzki und Tschackert
[Erinnert sich noch jemand an den Anhang C der TA Siedlungsabfall?]

1. Verordnung zur Änderung der Deponieverordnung, von Gehring

Bundeskabinett verabschiedet 6. Energieforschungsprogramm.
siehe dazu www.bmu.de und http://bmbf.de/de/12337.php

Kreislaufwirtschaftsgesetz: Die entscheidende Phase hat begonnen! von Zuber

Dreiste Schmierenkömödie: Private Entsorger verdrehen Tatsachen.
mehr unter http://www.lra-bb.kdrs.de (Landkreis Böblingen)

Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2011 -
Praktische Erfahrungen im Vollzug der neuen Deponieverordnung,
Hrsg. Egloffstein/Burkhardt im ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt Karlsruhe, Band 21 ISBN 978-3-939662-10-5. Im Auftrag der Überwachungsgemeinschaft "Bauen für den Umweltschutz" e.V. und dem Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V.

Die Beiträge

Ausgewähltes aus UmweltMagazin September 2011 (Heft 9)

Urban Mining - von der Vision zur praktischen Umsetzung,
von Rainer Lucas und Miriam Fekkak

Ressourcenschonung bei der Deponieabdichtung,
von Birte Pfeiffer-Morheim, Katja Meinken, Helmut Schwarzmüller, Andreas Ruf, Bernd Fremgen (†)
"Ein mineralisches Dichtungsmaterial aus aufbereiteter Hausmüllverbrennungsschlacke und Ton kann auf Deponien die herkömmliche tonmineralische Abdichtung ersetzen - eine ökologisch wie ökonomisch vorteilhafte Alternative". Die Rede ist von TREAMIN!

Effizienzvorteile von Biogas nutzen,
von Thomas Bolte

PV-Großanlagen sicher überwachen,
von Andreas Senger
"Im Gegensatz zu den auf Privathäusern angebrachten PV-Anlagen werden Großanlagen meist jedoch nicht kontinuierlich überwacht. Folge: Schäden, insbesondere an den Panels, lassen sich oft nicht zeitnah detektieren und können zu einer Beeinträchtigung des möglichen Stromertrages und der Rendite für den Betreiber führen. Vor diesem Hintergrund hat Phoenix Contact eine Lösung entwickelt, mit der einzelne String-Ströme gemessen und Großanlagen überwacht werden können."

Emissionshandel: Zuteilung von Treibhausgas-Emissionsberechtigungen beschlossen,
www.bmu.de "Das Bundeskabinett hat Ende August dieses Jahres die Verordnung über die Zuteilung von Treibhausgas-emissionen beschlossen." Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundestages.

Ausgewähltes aus AbfallR Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft 5/2011

Zuerst das Wichtige:

Haftung des Deponieinhabers bei Rekultivierungsmaßnahmen
OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.6.2011 - OVG 11 N 56.08
Die Zusammenfassung des Verlages bringt (für mich jedenfalls) keine Klarheit. Lesen Sie am besten den Beschlusss selbst
Link zu dem Beschluss

http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE110011594&
psml=sammlung.psml&max=true&bs=10
Stichwörter: Rekultivierung einer stillgelegten Deponie; vertragliche Übernahme der Durchführung; Abdeckung; Grobprofilierung; Einbau kontaminierten Bauschutts; Anordnung der Entnahme von Bodenproben nebst Analyse und Auswertung; Bestreiten der Verantwortlichkeit und der Feststellungen der Kontamination; Eignung; Erforderlichkeit; Störerauswahl; Abgrenzung von Bodenschutzrecht zum Abfallrecht

Abzinsung von Rückstellungen für eine Deponie-Rekultivierung
BFH Urteil vom 5.5.2011 - IV R 32/07
" 1. Rückstellungen für Deponie-Rekultivierung sind nach der tatsächlichen Inanspruchnahme anzusammeln.
2. Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen sind zeitanteilig in gleichen Raten anzusammeln.
3. Die angesammelten Rückstellungen für Deponie-Rekultivierung sowie für Rückbauverpflichtungen sind abzuzinsen. "
4. § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e in Verbindung mit der Übergangsregelung in § 52 Abs. 16 Sätze 7, 8 und 10 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 vom
24. März 1999 ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Es liegt keine unzulässige Rückwirkung vor.
Alles klar? Wenn nicht: Lesen Sie das Urteil vielleicht unter
http://www.bundesfinanzhof.de/entscheidungen/entscheidungen-online
Entscheidungsdatum: 5.5.2011, Aktenzeichen IV R 32/07

Und nun zu auch nicht Unwichtigem:

Lesen Sie zuerst das Editorial, um einen guten Überblick vielleicht noch zu erhalten unter
http://www.lexxion.de/de/zeitschriften/fachzeitschriften-deutsch/abfallr/leseprobe.html
und dann lesen Sie was Juristen so alles können und nicht-können.

Energiesteuer im Bereich der Abfallwirtschaft - Besteuerung bei der Verbrennung von Abfällen und Ersatzbrennstoffen, von Rolf Reuter und Jan Steinkemper

Begründet die R1-Formel der Richtlinie 2008/98/EG einen allgemeinen "Verwerterstatus" von Hausmüllverbrennungsanlagen? von Dr. Olaf Kropp
Aus IV. Ergebnis: "Die Energieeffizienzformel nach der europäischen AbfRL und der geplanten 1:1 Umsetzung ins deutsche Recht ist mit einer Reihe von ungelösten Rechtsfragen verbunden."

Europäische Leitlinien zur Energieeffizienzberechnung in Abfallverbrennungsanlagen, von Dr. Ella Stengler

Und nicht fehlen darf ja, die Diskussion über die Wertstofftonne

Europa- und verfassungsrechtliche Grundfragen der Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne, von Dr. Ulrich Karpenstein und Dr. Alexander Schink
Nach !6 Seiten kommt der [für wen] erlösende Satz: "Damit kann festgestellt werden, dass eine private Lösung für die Wertstofftonne durch Ausweitung der Produktverantwortung mit der Garantie kommunaler Selbstverwaltung des Art. 28 Abs. 2 GG vereinbar wäre."

Anmerkung: Wenn Ingenieure so arbeiten würden wie Juristen, die Gesetze formulieren, gäbe es nicht einmal die Gebäude in denen Juristen die Gesetze entwerfen, geschweige denn Telefone, Eisenbahnen, Flugzeuge usw.

"Die Normenflut in Deutschland und in Europa muss beendet werden. ein Gesetz kommt demokratisch nur zustande, wenn grundsätzlich alle sechhundert Abgeordnete des Deutschen Bundestages das Gesetzvorhaben gedanklich geprüft haben und sie das Staatsvolk im Wissen und damit im Wollen vertreten. Die Normen müssen so bemessen sein, das der Normadressat sie verstehen und sich zu eigen machen kann. Das Jedermanns-Recht muss - wie das ... Steuerrecht, ... - so gestaltet und sprachlich ausgedrückt werden, dass jeder den Gesetzestext lesen und ihm entnehmen kann, was der Staat von ihm erwartet." Paul Kirchhof in FAZ Samstag, 8 Oktober 2011 Nr. 234, Seite 33 "Jeder Schuldschein sei vernichtet."

November 2011

Der Bundesrat hat dem vom Bundestag verabschiedeten KrWG am vergangenen Freitag die Zustimmung verweigert. Mehrheitlich wurde die Anrufung des Vermittlungsausschusses mit dem Ziel beschlossen, die Streichung der sog. Gleichwertigkeitsklausel in § 17 Abs. 3 Satz 4 und 5 KrWG zu erreichen. Durch die Einschaltung des Vermittlungsausschusses dürfte sich das Inkrafttreten des KrWG auf den 01.07.2012 verzögern und auch der Zeitplan des BMU zur Einbringung eines Entwurfs eines Wertstoffgesetzes nicht mehr einzuhalten sein.
> mehr dazu bei [GGSC] www.ggsc.de - im Europaticker unter http://www.umweltruf.de/ finden Sie auch den Inhalt des [GGSC] Infobriefs zur Verweisung des KrWG in den Vermittlungsausschuss sowie Hinweise auf nationale und internationale Auszeichnungen, die GGSC im Jahr 2011 erhalten hat.

DWA Deponietage 2011 - Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien
Inhaltsverzeichnis der Tagungsunterlagen verfügbar: Inhaltsverzeichnis

Deponieworkshop Liberec-Zittau 2011 - "Rekultivierung - Probleme und Lösungen", Inhaltsverzeichnis der Tagungsunterlagen verfügbar: Inhaltsverzeichnis

Karlsruher Deponieseminar: Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2011 - Praktische Erfahrungen im Vollzug der neuen Deponieverordnung.
Inhaltsverzeichnis der Tagungsunterlagen verfügbar: Inhaltsverzeichnis

Neue Recyclinganlage für Kunststoffe im November 2011 in Al Ain, Abu Dhabi, VAE, eröffnet.

Diese 14 Mio. Euro teure Anlage wurde von der Firma Emirates Environmental Technology Co.Llc (EET), einem Mitglied der in Seebenstein (NOE) ansässigen IuT Gruppe investiert, der Bau wurde über die österreichische Firma Innovation und Technik GmbH abgewickelt, heißt es in einer Mitteilung.
Die neue Kunststoff-Recyclinganlage erhält von einer großenSortier- und Kompostierungsanlage für gemischten Haushaltsabfall in Al Ain, die eine Verarbeitungskapazität von 1.200 Tonnen pro Tag aufweist, die Polyethylen–Abfälle (Folien, Flaschen und Behälter etc), die zu hochwertigem Regranulat verarbeitet werden. mehr Informationen bei TB-Göschl GmbH

Nun ist es soweit, HELP 3.90 D ist verfügbar.

Mit der Version HELP 3.90 D wurde HELP-D vollständig auf Windows umgestellt, insbesondere wurde die bisherige DOS-Benutzeroberfläche durch eine Windows- Benutzeroberfläche ersetzt. Die neue Version läuft daher auch unter den 64-bit-Versionen von Windows 7. Nähere Informationen zu HELP 3.90 D finden sich auf der Internetseite http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/fsimhelp.htm
Ansprechpartner: Dr. Klaus Berger, Institut für Bodenkunde, Universität Hamburg
Allende-Platz 2, 20146 Hamburg, Tel.: 040/42838-2006, Fax: 040/42838-2024
http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/

Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zur Deponienachnutzung,
von Kai Steffens in UmweltMagazin 10/11 2011> mehr Fachliteratur Deponie 2011

Verschärfte Betreiberhaftung für Boden- und Grundwasserverunreinigungen
von Volker Hoffmann in Umweltmagazin 10/11 2011 > mehr unter Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2011

Ausgewähltes aus Recycling Technology November 2011

Sand im Getriebe. Bericht über die Tagung "Siloxane in der Abfallwirtschaft" in Dresden.
"Vor allem die flüchtigen siliziumorganischen Verbindungen, die aus unterschiedlichen Quellen im Abfall landen, bereiten der Abfallwirtschaft immer mehr Probleme."
Eigentlich erstaunlich, weil doch seit 2005 gar kein unvorbehandelter Siedlungsabfall mehr abgelagert wird. Und in "MBA-Deponien" soll doch gar kein Deponiegas entstehen. Untergegangen ist in dem Bericht, dass die Siloxane auch im Abgas von MBA-Anlagen und Biogasanlagen vorhanden sind, und besonders in der RTO Schäden anrichten können. Extrem betont wird Notwendigkeit der Forschung hinsichtlich der Analytik. Aber Forschung kann dauern!
Wer heute Lösungen sucht, um mit dem Problem von Siloxanen in Deponiegas, MBA-Abluft oder auch Biogas fertigzuwerden sollte sich mal an die www.siloxa.com wenden.

Ernstfall vermeiden, anonymer Beitrag
"Bei der Lagerung von Massenschüttgütern und Deponiestoffen kommt es häufig zu großen Bränden mit extremer Rauchentwicklung und vielen Unbekannten. Welche Stoffe brennen? Welche Gase bilden sich?"
[Früher brannten Hausmülldeponien, heute brennen Lager von Recyclingbetrieben.]
"Aus der Sicht des Arbeitsschutzes dürfen bei einer Gefährdungsbeurteilung die Brand- und Explosionsrisiken nicht vergessen werden, die sich aus den Besonderheiten bei der Lagerung von Recyclingmaterialien und Abfallstoffen ergeben. Unterstützung bieten heirbei Erkenntnisse und Ergebnisse einer Studie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unter dem Titel "Beurteilung und Verhinderung von Selbstentzündung und Brandgasemissionen bei der Lagerung von Massenschüttgütern und Deponiestoffen". Verfügbar als Forschungsbericht 291 unter http://www.bam.de/de/service/publikationen/forschungsberichte.htm

Erzwungener Umzug. anonymer Beitrag
"Nach der Bekanntgabe der bifa steht nun fest: der Betrieb des elektronischen Abfallnachweisverfahrens eBegleitschein wird zu Ende dieses Jahres [2011] eingestellt. Für die betroffenen Unternehmen bedeutet das zwangsweise den Umzug zu einem anderen Anbieter."
Und nun? Umstiegs-Lösungen gibt es hier: www.eanv.compact.de oder informieren Sie sich bei NFT Umweltdatensysteme GmbH

Ausgewähltes aus WASTE management world Sept / Oct 2011

Testing Time for UK Landfills, by Ben Messenger
This article is on-line: www.waste-management-world.com
"With so many landfills having closed without replacement over recent years, the sites that remain active are filling fast. As the closures continue, and even accelerate, the legacy they have behind will be hundreds of millions tonnes of decaying waste, emitting gases and leachates.
It's clear that these sites will need to be monitored and managed for many years to come. If that's to be done in the moste accurate and efficient way then it seems logical that as in other areas of the industry, the best available technology be deployed."
Und das soll "digital" geschehen.

Ansonsten viel "Recycling" und "WTE - Waste To Energy".

Dezember 2011

Im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat kam es heute [Mi. den 14.12.2011] zu keiner Einigung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz. Die A- und G-Länder haben eine Formulierungsergänzung, die während des Vermittlungsausschusses von Vertretern der FDP eingebracht wurde, nicht akzeptieren können. Es kam deshalb zur Vertagung einer Entscheidung in das nächste Jahr. >> mehr dazu bei http://www.ggsc.de in einem Infobrief

Kennen Sie schon den interessanten Link? http://www.lfu.bayern.de/abfall/merkblaetter_deponie_info/index.htm

Hier finden Sie u. a. Verknüpfungen zu folgenden Deponie-Infos des Bayerischen Landesamtes für Umwelt:

  • Publikationsshop im Geschäftsbereich: Mineralische Deponieabdichtungen LfU-Deponie-Info - Merkblatt 1 LANUV-Arbeitsblatt 6
  • Photovoltaikanlagen auf (ehemaligen) Deponien, LfU-Deponie-Info - Merkblatt 2 (PDF - 192KB)
  • Hinweise zur erforderlichen Probenanzahl nach PN 98 bei Haufwerken, LfU-Deponie-Info - Merkblatt 3 (PDF - 2,4MB)
  • Muster für die Erstellung von einheitlichen Jahresberichten für die Anlagenüberwachung von Deponien (Deponie-Jahresbericht), LfU-Deponie-Info - Merkblatt 4 (DOC - 2,4MB)
  • FID-Messungen auf Deponien - Konkretisierung der VDI 3860 Bl.3, LfU-Deponie-Info - Merkblatt 5

Sie wollen die Altlastensanierung unbedingt anders machen als die US-Amerikaner?
Auch dann müssen Sie TechDirect December 2011 lesen:
"Welcome to TechDirect! Since the November 1 message, TechDirect gained 217 new subscribers for a total of 35,968. If you feel the service is valuable, please share TechDirect with your colleagues. Anyone interested in subscribing may do so on CLU-IN at http://clu-in.org/techdirect . All previous issues of TechDirect are archived there. The TechDirect messages of the past can be searched by keyword or can be viewed as individual issues.
TechDirect's purpose is to identify new technical, policy and guidance resources related to the assessment and remediation of contaminated soil, sediments and ground water."

Ausgewähltes aus AbfallR 6/2011 (www.lexxion.de)

Der Entwurf der "Mantelverordnung" - Schafft der Verordnungsgeber den großen Wurf oder verhebt er sich? fragt Prof. Dr. Thorsten Attendorn
Mein Fazit: Der Verordnungsgeber verhebt sich. Aber lesen Sie mehr > Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2011

Die Entsorgung atomarer Abfälle in der Europäischen Union - Auswirkungen der EU-Richtlinie über die Entsorgung radioaktiver Abfälle auf die Suche von Endlagern für Atommüll, von Ulf Roßegger
Wenn man nicht weiß worüber man sich aufregen könnte: Diesen Beitrag lesen. Nicht wegen des Autors, sondern wegen der mangelhaften Regelungen.

Die Besteuerung von Ersatzbrennstoffen (EBS) unter besonderer Berücksichtigung des grenzüberschreitenden innergemeinschaftlichen Verkehrs und der Steuerentslastung, von Christian Suhl
Es "ist nunmehr klargestellt, dass aus Abfällen hergestellte Ersatzbrennstoffe (EBS) in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen der Energiesteuer unterfallen. EBS spielen als Substitut für fossile Energieträger nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen eine immer größere Rolle, so dass zu erwarten ist, dass auch der grenzüberschreitende Handel mit EBS zunehmen wird. Es stellt sich die Frage, inwieweit .... . "
Das hat man nun davon: Bei der Abfallverbrennung wäre das nicht passiert, obwohl auch dort Energie gewonnen worden wäre.

Mitteilung in UmweltMagazin Dezember 2011

VDI 3880 Gerüche zuverlässig bestimmen
Es wird hingewiesen auf die endgültige Fassung der Richtlinie ICS:13.040.01, Deutscher Titel:Olfaktometrie - Statische Probenahme. Ausgabedatum 2011-10. Herausgeber:
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
http://www.vdi.de/krdl

Kurzreferat: "Die Richtlinie behandelt das statische Probenahmeverfahren. Bei dieser Methode wird ein Teilvolumen des Abgases in geeignete Beutel aus geruchsneutralem Material gesaugt und möglichst umgehend am Olfaktometer analysiert. Die Richtlinie beschreibt die allgemeinen Anforderungen an die Messplanung, an die eigentliche Probenahme und an die Qualitätssicherung und bildet somit die Grundlagen für vergleichbare Messungen. Die beschriebenen Verfahren ermöglichen das Durchführen der Probenahme unter Berücksichtigung verschiedener Quelltypen."

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 43. Jahrgang November 2011

Die Einbeziehung von Siedlungsabfallverbrennungsanlagen in den Emissionsrechtehandel, von Martin Treder
"Anlagen zur Verbrennung von Siedlungsabfall sind vom Emissionsrechtehandel ausgenommen. Die genauen Voraussetzungen der Ausnahme sind jedoch bei Anlagen mit klarem Entsorgungsauftrag und minimalem Einfluss auf die CO2-Emissionen umstritten."

Stabilität unterschiedlich aufbereiteter Biomasse, von Ch. Ahlborn und Rainer Wallmann
"Die Einbringung stabiler Biomasse in den Boden kann einen Beitrag zur Minderung des Klimawandels und der Bodenverbesserung leisten. Mit welchen Methoden die Stabilität von Biomasse ermittelt werden kann, ... , wird untersucht."

Neue rechtliche Rahmenbedingungen für die Siedlungsabfallentsorgung in Polen

Biogene Reststoff & Abfälle - Brennstoffe zur Energieerzeugung, von C. Bartelmai und A. Lambion
"In biogenen Reststoffen und Abfällen liegt viel Potential. Mit der richtigen Technologie kann man aus gekappten Zweigen und Ästen und Gemüseschalen, Kernen oder Spänen Strom, Dampf und Wärme gewinnen." ACH!

Ausgewähltes aus VKS|News 160. Ausgabe November 2011

Schwerpunkt Biologische Abfallbehandlung

Die Biogasanlage der BSR: Erster Spatenstich

:metabolon - Von der Deponie zum Kompetenzzentrum für Stoffumwandlung und Ressourceneffizienz

Emissionssituation der biologischen Abfallbehandlung

Erstellung des "Mini-BVT-Merkblattes zur MBA

Inkrafttreten der Durchführungsverordnungen zum Energie- und Stromsteuergesetz

 

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