Startseite www.deponie-stief.de DeponieOnline

www.deponie-stief.de

29.03.2015

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles im Jahr 2013

Januar 2013

Was in Deutschland schon längst realisiert ist, wird im Ausland immer noch diskutiert:

Landfill: To Ban or Not to Ban
Hinweis auf die Studie gefunden in Waste Management World Nov-Dec 2012, p. 8
Studie gefunden im Internet: klicken Sie hier http://www.wrap.org.uk/ um direkt zur pdf Datei zu kommen. Sie können aber auch über http://www.wrap.org.uk/ gehen und nach "landfill ban" suchen.
Beim Staunen beachten Sie, dass im U.K. "billions" unseren "Milliarden" (109) entsprechen

Aber was macht Coca-Cola im Atlanta (U.S.A.) wenn es kein Deponiegas mehr gibt? Sie verstehen die Frage nicht? Dann lesen Sie:

TRI-GENERATION THE REAL THING
"As part of its ambitious sustainability program Coca-Cola has been making a concerted effort to mitigate its carbon footprint. WMW takes a look at its latest initiative to purchase all of the heating, cooling and power output from Mas Energy's 6.5 MW tri-generation landfill gas to energy facility in Atlanta. "
in Waste Management World Nov.-Dec. 2012. Der Artikel ist on-line: Please visit www.waste-management-world.com .

Die "Deponie" ist noch lange nicht tot:

Im Bereich Deponietechnik tut sich etwas neues in Bayern:
13 Unternehmen und 4 Partner aus Hochschulen und dem öffentlichen Bereich haben sich zum Kompetenzzentrum iDetec - innovative Deponietechnik zusammengeschlossen.
Informieren Sie sich unter: www.i-de-tec.de

Gefunden: Sächsisches Altlastenkolloquium 2012

Programm und Vortragsfolien zum Download
http://www.gwz-dresden.de/dgfz-ev.html > Sächsisches Altlastenkolloquium 2012 > Programme 8.11.2012 und 8.11.2011

Februar 2013

Eine traurige Nachricht

Nach langem Leiden ist Prof. Dipl.-Ing. Werner Schenkel gestorben (11.01.1938  † 21.02.2013).
Abgesehen von seinen sonstigen Verdiensten: Er war im Umweltbundesamt mein Lieblingschef. > Zur Person Werner Schenkel siehe auch
Einen ausführlichen Nachruf finden Sie unter http://www.dgaw.de/de/cms/ueber-uns und
http://www.umweltbundesamt.de

Auch zur Wertstoffgewinnung durch Deponierückbau,
in englisch kurz und bündig LANDFILL MINING

Landfill Mining - ISWA Key Issue Paper 2013 ISWA Papers
Author(s): Richard Fisher, ISWA WG Landfill
http://www.iswa.org/en/76/publications.html

Ausgewähltes aus VKS | NEWS Februar 2013

Erfurt: Deponie als Kommunikationschance, von Ivo Dierbach
Die Öffentlichkeitsarbeit macht Deponien zum lebensbedrohlichen Ungeheuer, oder zur "Naturidylle", zum Biotop für Rebhühner, Fasane, Feldhasen und Greifvögel. Seltene schottische Soay-Schafe mähen und düngen, Honigbienen dienen als Biowächter.

Investitionsförderung für Deponiebelüftung in Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) aufgenommen, von Martin Gehring
WICHTIG: bis zum 31. März 2013 können Kommunen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen wieder Anträge auf Förderung von Klimaschutzprojekten durch die NKI beim Projekträger Jülich einreichen. Der Förderschwerpunkt "klimafreundliche Abfallentsorgung" wurde um Inhalte zur "aeroben in-situ-Stabilisierung von Deponien" erweitert.
Siehe dazu auch Informationen vom Workshop "Deponiebelüfting als förderfähige Klimaschutzmaßnahme" unter www.ifas-hamburg.de/downloads/downloads.htm

Gewinnung von Sekundärrohstoffen aus Hausmülldeponien: Themenband "Rückbau von deponierten Abfällen", von Martin Gehring
Gehring verweist im wesentlichen auf den o. g. Themenband, der über die www.dwa.de bezogen werden kann.

Workshop zum Thema "Deponiebelüftung als förderfähige Klimaschutzmassnahme" bei der DBU in Osnabrueck

Im Internet unter
www.ifas-hamburg.de/downloads/downloads.htm können die Präsentationen bzw. Vorträge heruntergeladen werden

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 1/2 2013

Perspektiven für das elektronische Abfallnachweisverfahren -
welche Antworten liefert das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) für zunächst ausgeklammerte Teilprozesse, für die Umsetzung neuer Gesetze oder angesichts neuer technischer Lösungen? Neue Denkanstöße, wie das System durch die Einbindung weiterer Funktionen vereinfacht werden könnte. von Thomas Stuhlfauth und Peter Gröschen

Klimaschutz und Emissionshandel: Zielverschärfung mit Anlauf.
von Dr. Jürgen Landgrebe und Dr. Klaus Müschen

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 01/2013

Plastik statt Plankton ... oder wie die Meere zu Mülldeponien mutieren,
(Editorial) von Dirk Lindenau und Prof. Dr. Klaus Fricke
Das Editorial können Sie online lesen unter http://www.muellundabfall.de/inhalt.html
Eine unpassende, gedankenlose Überschrift! Die Autoren wissen doch, dass Deponien - auch Mülldeponien - zugelassene Abfallbeseitigungsanlagen sind bzw. waren, die keine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit darstellen dürfen und durften (Siehe dazu auch Kreislaufwirtschaftsgesetz und Deponieverordnung). Die Autoren meinen eher Müllkippen. Aber auch das wäre noch falsch, weil im Falle von Müllkippen immerhin das Bedürfnis bestand, Abfälle konzentriert, auf einem Haufen loszuwerden. Die Meeresverschmutzung mit Plastikabfällen ist aber nichts weiter als eine riesige Sauerei, die seit Jahren stattfindet. Zuständige Behörden, um diese Sauerei zu unterbinden, gibt es offenbar nicht. Aber das interessiert scheinbar wenig: a) ist es ein internationales Problem und man findet keine Zuständigen, und b) haben wir ja jetzt erst einmal das Landfill Mining als Möglichkeit Energieprobleme mit Hilfe von Kunststoffrecyling an Land zu lösen. Aber einen Hoffnungsschimmer gibt es (entdeckt in MuA 01/2013 S. 49 "Über 140 Projekte in mehr als 34 Ländern") Siehe dazu auch http://www.plasticseurope.org
Jedenfalls wird man die Akzeptanz der Bevölkerung für notwendige übertägige Deponien (!) der Klassen I, II, III gemäß Deponieverordnung durch solche Gedankenlosigkeiten nicht fördern.

Neue Verwertungsrouten für Shredder-Sande
- Alternativen zu Deponie und Bergversatz, von Christian Duwe und Prof. Dr.-Ing. D. Goldmann

Sicherung der Deponie Grube Präsident, Nordhalde, 2. Bauabschnitt,
von Dr. Joachim Köhrich und Dipl.-Ing. Bernd Nowak

Berliner Abfallrechtstage 2012 - Das Kreislaufwirtschaftsgesetz in der Umsetzung und aktuelle (unter-)gesetzliche Regelungsabsichten, von Dirk Buchsteiner

Ausgewähltes von der Berliner Abfallwirtschafts- und Energiekonferenz 1/2013.

Abfallverbrennung– Ein energetisches und stoffliches Verwertungsverfahren – Karl J. Thomé-Kozmiensky. In Strategie, Planung, Umweltrecht - Band 7, Seite 15-36. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Andrea Verstyl. - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky. 2013. ISBN 978-3-935317-93-1
hier als pdf Datei verfügbar mit freundl. Genehmigung des Verlages und des Autors

Ist eine Null-Abfall-Gesellschaft erstrebenswert? -
Heinz-Ulrich Bertram. In: Strategie, Planung, Umweltrecht - Band 7, Seite 171-208. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Andrea Verstyl. - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky. 2013. ISBN 978-3-935317-93-1
hier als pdf Datei verfügbar mit freundl. Genehmigung des Verlages und des Autors

Alle Vorträge sind veröffentlicht in:

Strategie, Planung, Umweltrecht - Band 7. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Andrea Verstyl. - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky. 2013. ISBN 978-3-935317-93-1 und

Energie aus Abfall - Band 10. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Michael Beckmann - Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky. 2013.

auch über www.vivis.de

März 2013

Ingenieurgruppe RUK GbR ist jetzt Ingenieurgruppe GmbH
mit neuer Geschäftsführung. Mehr Informationen hier oder bei http://www.ruk-online.de

Für 30 Jahre und mehr - Untersuchung einer mineralischen Basisabdichtung, von Ulrich Henken-Mellies, in TerraTech 1/2013
Der Autor schließt aus den Untersuchungen, dass mineralische Basisabdichtungen auch mehr als 100 Jahre funktionstüchtig sein könnten > lesen Sie mehr

Gefährliche Illusion - Eine Vielzahl von Gründen spricht gegen die Vision von einer "Null-Abfall-Gesellschaft" (Teil 2), von Heinz-Ulrich Bertram in ReSource (früher Müllmagazin) 3. Quartal 2012 - Rhombos Verlag ( erst jetzt wieder entdeckt)
Teil1 in ReSource 2/2013, S. 16-23 als pdf vielleicht leicht überarbeitet

Irrungen und Wirrungen - Warum die Bezeichnung Kreislaufwirtschaft täuscht und die Verantwortung der Kommunen in der Abfallwirtschaft gestärkt werden sollt, von Karls J. Thomé-Kozmiensky, in ReSource (früher Müllmagazin) 3. Quartal 2012 - Rhombos Verlag ( erst jetzt wieder entdeckt) als pdf vielleicht leicht überarbeitet

April 2013

Ausgewähltes aus AbfallR Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft 2/2013

Zur abfallrechtlichen Genehmigung von Photovoltaikanlagen auf Deponien, von Sandra Hagel (S. 63-69) > mehr unter Fachliteratur > Abfallrecht > Abfallrecht 2013

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 3/2013

Deponiebelüftung als kommunale Klimaschutzmaßnahme, von Dr. Karsten Hupe, Dr. Kai-Uwe Heyer, et. al. > siehe dazu auch www.ifas-hamburg.de

Photovoltaik-Module: Bedarf und Recycling, von Dr. Henning Friege und Dr. Beate Kummer
"Angesichts des abzusehenden Rohstoffmangels und der begrenzten Lebensdauer ist eine übergreifende Strategie für das Recycling der PV-Module nötig."
Aus dem Fazit: "Mit dem hier dargestellten integrativen Ansatz lassen sich Ziele für das Ressourcenmanagement, eine Verringerung der Umweltbelastung und die Organisation in der Entsorgungsphase im Detail erarbeiten."

Entwurf der Mantelverordnung Grundwasser / Ersatzbaustoffe / Bodenschutz, von Jochen Kuck

Schutz und Instandhaltung von Biogasanlagen, von www.sika-deutschland.de
"Im Inneren der Anlagen entstehen dabei jedoch Stoffe, die das Baumaterial angreifen können."

Sie wollen sich über das Altlastenproblem in den USA informieren?

Lesen Sie USEPA TechDirect, April 1, 2013

Welcome to TechDirect! Since the March 1 message, TechDirect gained 258 new subscribers for a total of 34,415. If you feel the service is valuable, please share TechDirect with your colleagues. Anyone interested in subscribing may do so on CLU-IN at http://clu-in.org/techdirect .

Mai 2013

Klimawandelleugner am Pranger - Umweltbundesamt veröffentlicht Namen von Klimawandelleugnern!

"Und sie erwärmt sich doch - Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?
Die Publikation des UBA finden Sie unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4419.pdf
Das Umweltbundesamt rechnet mit allen ab, die Zweifel an den Ergebnissen der mit staatlich geförderten "hoch komplexen" Klimawandelmodellen haben.
Der Titel der Veröffentlichung des Umweltbundesamtes soll wohl suggerieren, dass die vom UBA oder anderen staatlichen Stellen geförderten Forscher Recht haben.
Man könnte aber auch auf den Gedanken kommen, dass das Umweltbundesamt die Rolle des katholischen Klerus im 17. Jahrhundert einnimmt.
Wie auch immer: die Art der "wissenschaftlichen" Diskussion, wie sie das Umweltbundesamt in der o. g. Veröffentlichung führt, ist aus meiner Sicht unakzeptabel.
Aber Vorsicht ist geboten. Zum Beispiel wird ja auch der Nachweis der Vorteilhaftigkeit des Deponierückbaus mit staatlichen Mitteln gefördert, um u. a. den Rohstoffengpässen in der Zukunft entgegenwirken zu können. Dürfen Zweifel an den Vorteilen des Deponierückbaus geäußert werden? Muss man befürchten, auf eine schwarze Liste des UBA zu kommen? Und wie wird es erst den Befürwortern der Abfallverbrennung ergehen? Vorsicht ist geboten!

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 4/5 2013

Holprige Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, von Dr. Armin Rockholz (DIHK)
Der Autor hat offenbar gar nichts Positives am KrwG und der Umsetzung gefunden: "Fast ein Jahr nach Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes ist das große politische Ziel einer modernen und innovativen Kreislaufwirtschft noch nicht erkennbar."

Flächenrecycling: Die Sanierung des Altstandortes Gaswerk Sedanstraße [in Hamm/NRW], von Dr. R. Bettman und S. Schidlowski-Boos (AAV)
"Flächenrecycling und Altlastensanierung rücken zunehmend in den Fokus von Städten und Gemeinden."
Donnerwetter, das ging aber schnell!

Honkong nimmt Müllprobleme in Angriff,
von Achim Haug (German Trade & Invest)
Das muss man lesen und dann entscheiden, ob man - über die Abfallwirtschaft in Honkong - lachen oder weinen soll. Eine Gemeinsamkeit mit den deutschen "Umweltschützern" kann man aber feststellen: die Angst vor der Abfallverbrennung.

Erstes Statusseminar auf der Deponie-Nadelwitz mit Forschungsanlage - Experimentelle Prüfung einer nachhaltigen Nutzung von Deponieflächen zur Gewinnung von Solarstrom.
Am 7. Juni 2013 > mehr unter Veranstaltungen

Wägbare Lysimeter in Testfeldern -
Nachweis der Wirksamkeit rein mineralischer Abdichtungen, von Manfred Seyfahrt und Katja Richter, in: TerraTech 2/2013 (Supplement zu wlb 2/2013)

Kriminalistik für den Untergrund - Grundlagen für die Anwendung forensischer Untersuchungen in der Altlastenbearbeitung, von Helmut Dörr, in: TerraTech 2/2013 (Supplement zu wlb 2/2013)

Erfahrungsaustausch fördern - Altlastensymposium 2013 in Karsruhe, von Katja Friedl, in: TerraTech 2/2013 (Supplement zu wlb 2/2013)

Kombi-Kapillardichtung ist frei verfügbar

Das Patent auf die Kombi-Kapillardichtung ist erloschen. Zu den Details der Kombi-Kapillardichtung wenden Sie sich bitte an Dr.-Ing. Ulrich Sehrbrock, ICP Braunschweig (Tochtergesellschaft), ICP Braunschweig GmbH, D-38104 Braunschweig, Berliner Str. 52j,
Telefonnummer: ++49 531 28850-22
Faxnummer: ++49 531 28850-23
E-Mail: sehrbrock@icp-ing.de

Unter http://www.kombi-kapillardichtung.de/ finden Sie eine Funktionsbeschreibung. Beachten Sie, dass die Angaben zum Gebrauchsmusterschutz überholt sind und wenden Sie sich auch an die o. a. Adresse von Dr. Sehrbrock

Revitalising Indonesia's Landfills - Injury Time For Indonesia's Landfills, In: Waste Management World March-April 2013. This article is on-line: Please visit www.waste-management-world.com

"In 2008 a new law in Indonesia set out to close all non-compliant landfills within five years. As the clock ticks down, and with many landfills far from meeting the operation and management criteria, new observational research suggest revitalising existing sites to raise environmental standards and increase recycling coul be the key."

"Revitalisation means formalised recycling by involving the waste pickers in collection, sorting, and recycling processes. It is important to note that recycling in this context does not refer to processing MSW into new product, but to the activity of separating and selling the recyclable fractions."

Juni 2013

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 2013 Heft 6
Das ganze Inhaltsverzeichnis finden Sie unter http://www.muellundabfall.de/inhalt.html

Von Abfällen, Rohstoffen und lohnenden Wertstoffen (Editorial)
von Prof. Dr. Mario Mocker. on-line unter http://www.muellundabfall.de/inhalt.html

Nachweis starker N2O Hot-Spots auf einer MBA-Deponie
von Harborth, et al.

Verlängerung der Betriebsdauer von Gasverwertungsanlagen bei fallenden Methankonzentrationen, von Hegemann und Brandt

Ausgewähltes aus ISWA WASTE MANAGEMENT WORLD MAY-JUNE 2013

We´re not sinking - The terminology has evolved from dumps to landfills to sinks, but reducing the need for final sinks is our business, by David Newman, President ISWA (Iswa Comment)
Berichtet wird über die ISWA Beacon Conference on Final Sinks, May 16/17, in Helsinki, organised with the University of Aalto, Finnland. "Once we talked of dumps, then landfills, sanitary landfill, and now sinks."
Einen interssanten Vortrag soll Prof. Paul Bunner, TU Wien gehalten haben "illustrating how the environment is always, in one way or another, a final sink for our waste - be this the atmosphere, where our emissions accumulate or our rivers, lakes, oceans and soils, where leakage and spillage inevitably lead to liquid or particle deposits."
Die Proceedings sollen online verfügbar sein in der ISWA Kwoledge Base - wo ich sie aber nicht gefunden habe. Verfügbar sind die Proceedings aber unter https://wiki.aalto.fi/display/ICFS2013/CONFERENCE+PROGRAM

Central Asia Collections: Rising from the USSR´s Ashes
by Martin Steiner and Natasha Sim
Wer interessante Aufgaben im Ausland sucht, sollte lesen, welche katrasrophalen Zustände hinsichtlich der Abfallentsorgung in den "five stans" (Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan) der früheren UDSSR herschen.
Der Artike is on-line. Please visit www.waste-management-world.com

UK Waste Management: Growing old or growing clean?
by Nickolas Themelis and Anastasios Bourtsalas
"In order to assess what the best alternative [recycling, composting, and waste to energy] are, it´s important to first understand the generation and composition of municipal solid waste. A recent academic study by Columbia University set out to do just that."
Donnerwetter jetzt schon im Jahr 2013!
Der Beitrag ist aber auch interessant, weil etwas zur Deponiestatistik im UK berichtet wird: 40,3% der Siedlungsabfälle (MSW) wird auf 725 aktive Deponien deponiert. Dabei werden 4979 GWh Strom durch Deponiegasverwertung gewonnen. Immerhin ist auf nahezu 1700 Landfill sites (Deponien?) seit 2001 der Ablagerungsbetrieb eingestellt worden.
Interssant ist für die Anhänger der Deponiesteuer (Landfill Tax) auch, dass sie offenbar nicht viel hilft: "the gate fee for landfilling lies between 73 und 127 Brit. Pound per tonne, with the median fee paid by local authorities in 2012 being £ 85 per tonne."
Aber lesen Sie selbst: der Artikel ist on-line. Please visit www. world-management-world.com.

Rock Solid Landfill Liner Protection
by Ben Messenger
Eine Werbung für Deponiebasiabdichtungen aus Asphalt von der Schweizer Baufirma WALO.
Das Schlimme ist nur, dass neue Deponien in Kies- oder Sandgruben angelegt werden. Wo bleibt die freie Vorflut für das Sickerwasser?
Aber lesen Sie selbst: der Artikel ist on-line. Pleas visit www. world-management-world.com.

Neue Deponien in Rumänien nach EU-Richtlinien gebaut
Wie die NAUE GmbH & Co. KG das Problem auf zwei Deponien in der Nähe von Bukarest gelöst hat, können Sie in den NAUE NEWS Ausgabe 41, Juni 2013, 18. Jg. Seite 2 lesen.
Sie ahnen sicher, dass Secudrain und Carbofol zum Einsatz gekommen sind.
Die NAUE News können Sie abonnieren unter http://www.naue.com/de/naue/aktuelles/newsletter.html

www.das-ib.de informiert Sie über folgende aktuelle Themen (Deponiegas, Biogas), die Ihnen zum herunterladen zur Verfügung stehen:
A) StdT bei Gasfackeln
http://www.das-ib.de/aktuelles.htm  
B) § 29a BImSchG - Prüfungen
http://www.das-ib.de/sachverst.htm
C) Aktuelle Vorträge beim: VDI, Biogasunion, VdS
http://www.das-ib.de/vortraege.htm
D) Biogassicherheitsführerschein mit Prüfungen wird ab XI 2013 fortgeführt
http://www.das-ib.de/Veranstaltungen.htm

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 05/2013

Thermische Abfallbehandlung - was bleibt zu tun? (Editorial)
von Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker
Ein klares Plädoyer für die Abfallverbrennung.
" Abfallverbrennungsanlagen bilden neben dem Recycling die wesentliche Stütze des Systems, da nur durch die thermische Inertisierung eine schadlose Behandlung nicht mehr stofflich nutzbaren Restabfalls, bei gleichzeitiger Zerstörung bzw. Aufkonzentration und Ausschleusung von Schadstoffen, möglich ist." ....
"Für die Müllverbrenner gilt weiterhin die alte Regel: Tue Gutes und rede darüber, damit die hochentwickelte und derzeit alternativlose Technik der Abfallverbrennung die objektive Würdigung erfährt, die ihr gebürt und steuerfinanzierte Investitionsruinen, verantwortet durch beratungsresistente und rammdösig agierende Provinzfürsten, der Vergangenheit angehören."
Das Editorial können Sie sich über http://www.muellundabfall.de/inhalt.html als pdf herunterladen!

Energische Verwertung nach dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz [1],
von Dr. jur. Walter Frenz
Eigentlich nicht gegen die Abfallverbrennung, aber der Wirrwar der rechtlichen Regelungen (EU, BMU, EUGH) lässt eindeutige Aussagen PRO nicht zu. Abfall verbrennen ist ja nicht schlecht, aber nur wenn die CO2-Bilanz stimmt (also anstelle von Kohle oder Öl). Ein Jurist kann eben keine technisch klare Aussage treffen.

HKW München Nord - Umbau Leittechnik und Stoffstrommanagement 2012,
von Josef Hönlinger, et. al.
Ausser der Abfallverbrennungstechnik ist auch die "Müllballierungstechnik" für die Zwischenlagerung interessant. Der "ballierte Müll" wird in Kunststoff eingewickelt, was positiv zum Kunststoffrecycling beiträgt.

Untersuchung abfalltypischer Brandgefahren bei der Lagerung heizwertreicher Abfälle, von Jörg Rospunkt, et. al.
Überraschend wird festgestellt, dass sich "in der Erwärmungsphase nach dem Um- oder Aufsetzen von Haufwerken vergleichbarer [biologisch abbaubarer, brennbarer] Abfälle im Hinblick auf die Selbsterhitzung bedenkliche Temperaturen erreicht werden können." Nicht eingegangen wird leider auf die Erkenntnisse, die vor Jahrzehnten bei der Untersuchung von Deponiebränden gewonnen wurden. Man wüsste gerne, worin die Unterschiede bestehen.

Leserbrief zu dem Aufsatz "Sicherung der Deponie Grube Präsident, Nordhalde, 2. Bauabschnitt" im Heft 1/2013 der Zeitschrift Müll und Abfall, von Werner Müller und Guido Söhring, BAM
Die Verfasser stellen klar, dass einige Ausführungen in dem genannten Beitrag - betreffend die Beteiligung von BAM-Mitarbeitern am Bauvorhaben - falsch bzw. missverständlich sind.

Juli 2013

Ausgewähltes aus AbfallR 3/2013

Editorial, von Prof. Dr. Clemens Weidemann
online zum Download verfügbar
http://www.lexxion.de/de/zeitschriften/fachzeitschriften-deutsch/abfallr/aktuelle-ausgabe.html
" Jahrzehntelang haben wir uns im Abfallrecht mit der unendlichen Geschichte des Abfallbegriffs befasst. Heute, vor und nach Inkrafttreten des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes, stehen wir wohl erst am Anfang einer anderen Geschichte. Es ist die Geschichte der gewerblichen Sammlung von Altpapier und anderen Wertstoffen aus Privathaushalten. Das wird in diesem Heft erneut deutlich. Drei von sechs Beiträgen befassen sich mit den Rechtsfragen, die die völlig missglückte, unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten untragbareRegelung in §§ 17, 18 KRWG aufwirft. ..."
" Es ist und bleibt rechtsstaatlich untragbar, dass die Verwaltung im kommunalpolitisch aufgeheizten Feld der Konkurrenz von kommunaler und privatwirtschaftlicher Hausmüllentsorgung „Richter in eigener Sache“ ist."

Als Nichtjurist kann man es kaum glauben. Aber lesen selbst, das Editorial und die Beiträge.
Das Inhaltsverzeichnis von AbfallR 3/2013 finden Sie hier: http://www.lexxion.de/pdf/abfallr/inhalt_3_13.pdf.

Interessant auch: Biokompost: Abfall ohne Ende?, von Stefanie Wahlen
Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass viele Ausführungen, auch für den Deponierückbau von Interesse sein könnten.

August 2013 /Juli 2013

„Landfill Mining – Option oder Fiktion?“ aus dem Öko-Institut e. V.

Welche Rolle das Landfill Mining – als Rückgewinnung wertvoller Ressourcen beispielsweise aus Deponien – für die Zukunft spielen kann, war Leitfrage eines Workshops des Öko-Instituts. Konkret versteht man unter dem jungen Themenfeld „Landfill Mining“ den Rückbau von Deponien und Ablagerungen. Ziel ist es, Sekundärrohstoffe  wie Metalle, Energieträger usw. zurückzugewinnen. „Landfill Mining“ ist ein Teilgebiet des „Urban Mining“, welches die Stadt als großes Rohstoffvorkommen begreift.
Unter http://www.oeko.de/aktuelles/dok/1324.php findet man Vorträge vom Workshop und auch den Endbericht als pdf.

Ausgewähltes aus Waste Management World July-August 2013

Landfill Fires: Disaster Prevention
Landfill sites are extreme risk from fires. But proper planning really can prevent a problem becoming a disaster, by Patrick Foss.Smith
This article is online. Pleas visit www.waste-management-world.com
Erstaunlich, was es in der Welt noch für Landfill Sites gibt. Wer sich also für Brände auf Müllablagerungen interessiert, muss also im Ausland suchen.

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 07/2013
Das Editorial und das vollständige Inhaltsverzeichnis finden Sie unter http://www.muellundabfall.de

Alles Bio:
Bioabfall, Biogene Stoffe, Biomethan, Bioabfallbehandlungsanlage, Boxenvergärung, Bioabfallverordnung und eine bisschen Abfallentsorgung in China und Altpapier.
Das Wort "Deponie" taucht nur auf, wenn man auf die Sünden der Vergangenheit aufmerksam oder Angst vor der Zukunft machen will

Bioabfall hat Rückenwind (Editorial),
von Dr. Bertram Kehres, Geschäftsführer der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK)
"Die europäische Abfallrahmenrichtlinie und das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) haben der Bewirtschaftung von organischen Abfällen einen deutlichen Rückenwind verliehen." Das war offenbar notwendig, weil Produkte aus Bioabfällen offenbar freiwillig keiner haben will. "Zur Sicherung der Sortenreinheit des Bioabfalls müssen Entsorgungsträger geeignete Maßnahmen vorsehen. Aus verunreinigtem Bioabfall können keine sauberen Komposte oder Gärprodukte entstehen. Die Wertschätzung für die Produkte steht und fällt ‚im Auge des Verbrauche(r)s‘ mit dem äußeren Erscheinungsbild. Beim forcierten Ausbau der Bioabfallsammlung darf diese schlichte Wahrheit nicht ‚aus dem Auge verloren‘ werden."
Deshalb muss der Bioabfallerzeuger und Bioabfallverwender streng überwacht werden.
Dazu passt der folgende Beitrag:

Praxiserfahrung mit der novellierten Bioabfallverordnung
von Michael Schneider und Marcel Goerke
"Die am 01.05.2012 in Kraft getretene novellierte Bioabfallverordnung (BioAbfV) bindet zahlreiche Behörden in einem viel stärkeren Maße ein als dies in der BioAbfV aus dem Jahre 1998 der Fall war. In der novellierten BioAbfV von 2012 fällt der Begriff „Behörde“ mit 105-mal fast doppelt so oft wie in der bisherigen Fassung. Die Behörden kommen derzeit in vielen Fällen mit der Bearbeitung von Anträgen nach den Vorschriften der BioAbfV nicht nach. Eine wesentliche Änderung ergibt sich für die Betreiber von Bioabfallbehandlungsanlagen aus § 11 Abs. 1. Demnach hat der Bioabfallbehandler die bei der Behandlung verwendeten Materialien nach Art, Bezugsquelle, -menge und Anfallstelle von der ursprünglichen Anfallstelle bis zum letzten Besitzer sowie aufgeteilt nach Chargen behandelten Bioabfalls aufzulisten." Warum wohl? Man traut weder dem getrennt sammelnden Bioabfallerzeuger, als dem Behandler. Aber lesen Sie selbst, um zu erkennen, was Bürokratie ist. Aber alles ist offenbar besser als die umwelt- und gesundheitsgefährdende Abfallverbrennung.

Aber so schlimm ist die Abfallverbrennung nun wohl doch auch nicht, wie von www.stadtreinigung-hh.de unter "Internationale Abfallwirtschaft" Beitrag "Abfall aus England" berichtet: In der Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor werden ab April ca. 30.000 Tonnen Siedlungsabfälle verbrannt. "Mit dem Abfall aus England wird in der MVA Stellinger Moor Strom und Fernwärme erzeugt, sodass herkömmlicher Brennstoff substituiert wird. Darüber hinaus tragen die Erlöse ... zur Deckung der Kosten der Müllverbrennngsanlage und damit zur Stabilisierung der Müllgebühren bei. Da es in England kaum Müllverbrennungsanlagen gibt, müsste der Abfall dort deponiert werden, was erhebliche Methanemissionen zur Folge hat. Das Klimaschädliche Potenzial von Methan ist 21-mal höher als beim Kohlendioxid, das bei der Müllverbrennung freigesetzt wird."

Schade, dass Methan aus Deponien (Deponiegas) kein Biogas ist, sonst wäre das Methan aus Deponien - wenn es gefasst und verwertet wird, was seit 1993 (TASI) selbstverständlich sein sollte - auch ein Speichermedium wie das Hamburger Biogas, "denn die Endenergie kann vom Endverbraucher nachfrageorientiert genutzt werden. Diese Energie ist - obwohl aus Abfall produziert - "sauber", denn die Nutzung der Biomasse [auch der organischen Abfälle in Deponien?] ist klimaneutral. Fossile Energieträger werden substituiert und es wird lediglich das CO2 freigesetzt, welches vorher der Atmosphäre entnommen wurde."Das kann man lesen in "Biomethankonzept in Hamburg - Ein Beitrag zur Energiewende", von Prof. Dr. Rüdiger Siechau, Prof. Dr. Martin Kaltschmitt und Rhea Törner.
Nicht dass ich die "guten alten" Hausmülldeponien wieder zurückwünsche, aber man soll das mit dem "Bio" auch nicht übertreiben.

Und noch etwas Erstaunliches:

Durch ein internationales Verbot der Deponierung von Kunststoffabfällen [an Land wahrscheinlich?] kann die Vermüllung der Weltmeere mit Kunststoffabfällen verhindert werden. Das steht offenbar im "Grünbuch zu einer europäischen Strategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt" der Europäischen Kommission, das vom Bundesrat in seiner 909. Sitzung beraten wurde. Siehe dazu "Thema Abfall im EU Parlament, im Deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten" unter "Kunststoffabfälle in der Umwelt". Wenn Sie das "Grünbuch" lesen wollen, suchen Sie unter www.bundesrat.de nach Drucksache 188/13.
Wer mir erklärt, wie Kunststoffabfälle aus geordneten Deponien in die Weltmeere gelangen, den lade ich zum Kaffee ein.

Und etwas zum Fürchten:

Der Stand der Abwasserreinigung und Klärschlammentsorgung in der Volksrepublik China, von Anlin Xu, Jennifer Grünes, Prof. Dr. Michael Nelles und Prof. Dr. Hartmut Eckstädt

Ausgewähltes aus UmweltMagazin7/8 2013

Forschungszentrum Jülich: Chancen und Risiken der CO2-Abscheidung und -Speicherung. Siehe auch www.fz-juelich.de
Die Chancen der technischen Realisierung scheinen gut zu sein - wenn die Kritiker nicht wären.

Erkundung des Schadstoffabbaupotenzials in Böden und Sedimenten, von Christion Schurig und Prof. Matthias Kästener
Offenbar scheint es auch noch andere Schadstoffquellen zu geben als geordnete Deponien.

CO2 als Erdölersatz in der Kunststoffproduktion, von Stefan Paul Mechnig
Rettung in Sicht. Hoffentlich werden wir wegen der Energiewende nicht später einmal an CO2-Mangel leiden.

Flugzeugrecycling - Leben nach der letzten Landung, von Wolfgang Scheunemann.
Donnerwetter. Darauf muss man ersteinmal kommen. Die Idee des Deponierückbaus gibt offenbar auch anderen Branchen Anstöße. Ist dass nun "Aircraft-Mining"?

Merkblatt DWA-M 388 - Mechanisch-Biologische Restabfallbehandlung (MBA) - Entwurf Mai 2013. Stellungnahmen bis 31. Juli 2013.

Entwurf ist online - wie bei DWA üblich - nicht verfügbar.
Spärliche Informationen finden Sie aber unter http://www.dwa.de/dwa/shop/shop.nsf/Produktanzeige?openform&produktid=P-DWAA-9757PN

September 2013

Ausgewähltes aus VKS | NEWS Ausgabe Sept. 2013
Zeitschrift der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS des VKU

Deponien heute und in Zukunft (Editorial)
von Michael Rakete

Die Deponie als Schadstoffsenke im Materialkreislauf
von Heijo Scharff, Assendelft > mehr

Deponiebaustoffe
von Wolfgang Bräcker, Hildesheim > mehr

Herstellen einer Deponie-Oberflächenabdichtung mittels Bentonit-Matte und Kunststoff-Dichtungsbahn
von Karl Rambadt, Eschweiler > mehr

Deponiegas klimafreundlich nutzen
von Benedikt Preker, Herten > mehr

Deponiebelüftung als Klimaschutzmaßnahme: Einsatz- und Fördermöglichkeiten
von Heyer, Hupe, Schnurr, Stegmann, Rosenkranz, Unger > mehr

Abwracken am Strand: Europäische Schiffe werden zur Verschrottung nach Südostasien verkauft
Interview mit Patrizia Heidegger von Elizabeth Mader

Novellierung der Deponieverordnung abgeschlossen
von Martin Gehring, Berlin

Neu: Prüfungen zum „BIOGASSICHERHEITSFÜHRERSCHEIN“
Der „Biogassicherheitsführerschein“ wurde im Frühjahr 2013 in Zusammenarbeit und unter Beobachtung von zahlreichen Versicherungen, Maklern, Assekuranzen sowie dem GDV und BMU erarbeitet. Mit dem bestandenen „Biogassicherheitsführerschein“ erhalten Sie je nach Versicherung / Makler unterschiedliche Vorteile.
Weiteres entnehmen Sie bitte http://www.das-ib.de/Veranstaltungen.htm

 

Interessiert an Deponiegasseminaren?

Besuchen Sie www.das-ib.de
und informieren Sie sich über individuelle Tagesseminare 2013 und 2014
Teilnehmer erhalten Teilnahmezertifikat gemäß TRBS 1203. GUV-R 127, TI 4 und Deponieverordnung § 4

"Bodenluftuntersuchungen im Altlastenbereich"
Veranstaltung des Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR ) Schleswig-Holstein, September 2013
Die Beiträge der LLUR-Veranstaltung sind auch im Internet verfügbar:
http://www.schleswig-holstein.de/LLUR/DE/02_Organisation/06_Abteilung6/TagungenWorkshops/Bodenluftuntersuchungen/Bodenluftuntersuchungen_node.html

"Neues aus Abfallrecht und Abfallwirtschaft" - Vorträge anlässlich der Fachtagung des LLUR am 05. Juni 2012 im Kulturzentrum in Rendsburg (erst jetzt gefunden)
Die 24. Abfalltagung des LLUR befasste sich mit den Änderungen in der Abfallwirtschaft, insbesondere in Bezug auf das zum 01.06.2012 in Kraft getretene neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).
Die Beiträge der LLUR-Veranstaltung sind auch im Internet verfügbar:
http://www.schleswig-holstein.de/LLUR/DE/02_Organisation/07_Abteilung7/Abfalltagungen/
abfall_node.html

Prepaid-Deponie als lohnende Alternative
Lesen Sie dazu den [GGSC] Abfall Newsletter September 2013 (http://www.ggsc.de)
"Die Schaffung von zusätzlichem Deponieraum ist plötzlich wieder ein Thema, da der Markt einen nicht gedeckten Bearf an DK I-Deponien ausgemacht hat. Besonders interessant ist dabei für die kommunale bzw. die private Entsorgungswirtschaft die Schaffung neuen Deponieraums auf vorhandenen Deponiestandorten." Stichwort: Deponie auf Deponie!!
[GGSC] berät zur Zeit die Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK) hinsichtlich der Nutzung der Deponie Kapiteltal für einen neuen DK I - Deponieabschnitt mit einem Verfüllvolumen von 7 Mio. m³. Aber lesen Sie selbst den ganzen Newsletter.
Meine Frage: Was wird dann aber aus dem Landfill Mining, wenn das mit der "Deponie auf Deponie" umsich greift?

Ausgewähltes aus wlb TerraTech 3 (August)/2013

Sickerwasserneubildung vermeiden - Tiefe Schlitzdränage als Sicherungselement der Zentralmülldeponie Odenwald, von Knut Herzberg, CDM Smith, Alsbach
"Eine defekte Dränage der Zentralmülldeponie Odenwald kann eindringendes Grundwasser nicht kontrolliert abführen. Um eine Neubildung von Sickerwasser zu vermeiden, soll durch eine Schlitzdränage das Grundwasser abgesenkt und somit die Grundwasserqualität im Deponievorland gesichert werden."
Mein Kommentar: Oben hui (RP Darmstadt genehmigt Photovoltaikanlage auf Deponie) unten pfui (der Deponiekörper liegt im Grundwasser!). Wäre das nicht ein Objekt für den Deponierückbau, für das Landfill Mining?

Altlastenexperten trafen sich - Seminar Altlasten und Schadensfälle in Limburg
von Anette Schaar.
Bericht über ein Seminar des Hess. Landesamtes für Umwelt und Geologie.

Den Tätern auf der Spur - Möglichkeiten und Nutzen forensicher Methoden bei der Alters- und Verursacherermittling, von Ulrike Meyer und Christine Linck

Wissen Sie was ein HMUELV ist?
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz!

 

Oktober 2013

ABSCHLUSS UND REKULTIVIERUNG VON DEPONIEN UND ALTLASTEN
Das Ziel hoher Verwertungsqoten um jeden Preis? -
Die sichere Deponie als Schadstoffsenke in der Kreislaufwirtschaft
Beiträge zum Seminar - veröffentlicht > Inhaltsverzeichnis

Und wieder "Klimaschutz und Deponiebelüftung"

am 26.11.2013 IFAS-Hamburg gemeinsam mit Landesumweltamt Brandenburg Workshop mit dem Titel „Deponiebelüftung als Klimaschutzmaßnahme“.
Das Programm finden Sie unter: http://www.ifas-hamburg.de/pdf/Programm%20OrkestraLUGVWorkshop112013.pdf
(bzw. direkt hier als pdf)
Im Rahmen des Workshop wollen wir
- die Themenschwerpunkte langfristige Deponiegasemissionen, Deponiebelüftung in der Stilllegung und Nachsorge von Siedlungsabfalldeponien, kommunaler Klimaschutz und kommunale Förderprogramme diskutieren und
- über das NKI-Investitionsförderprogramm zur Deponiebelüftung und über ergänzende Fördermöglichkeiten der Deponiebelüftung im Land Brandenburg informieren.

Landfill Mining immer noch in der Diskussion

SARDINIA 2013
International symposium on waste management and landfill issues
SESSION B16 Feasibility of Landfill Mining
> mehr hier
fragen Sie einen Kollegen der die CD von der SARDINIA 2013 besitzt, wenn Sie die Beiträge lesen wollen

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 09/2013
vollständiges Inhaltsverzeichnis unter http://www.muellundabfall.de

Konzeption für ein nationales Abfallvermeidungsprogramm - Teil 1
von Günter Dehoust, Dirk Jepsen, Florian Knappe, Henning Wilts, Martin Gsell, Dr. Norbert Kopytziok und Theo Schneider

Untersuchungen zur Charakterisierung des Anlagenbestands zur Bioabfallbehandlung in Deutschland
von Prof. Dr. Gerhard Rettenberger, Stepanka Urban-Kiss und Dr. Joachim Müsken

Fachleute erhoffen wichtige Erkenntnisse - Abbau von 8.000 Tonnen Deponat in der Pohlschen Heide hat begonnen [Landfill Mining Projekt im Entsorgungszentrum des Kreises Minden-Lübbecke in der Pohlschen Heide] (unter Kurzberichte)
von www.tu-braunschweig.de/lwi/abwi/

Ausgewähltes aus UmweltMagazin September 2013

Abfall - eine wichtige Ressource (Editorial)
von Johannes J. E. Martin
Ein Plädoyer für die Abfallverbrennung

Energie aus Abfall: Dezentral und effizient
durch Nutzung der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung bei der Thermischen Verwertung von Abfällen im Heizkraftwerk Plymouth, UK
von Dr. Johannes Günther

Energie für Klaipeda
erste thermische Abfallverbrennungsanlage in Litauen
von Kristina Schlachetzki

Waste Mining - Roh- und Brennstoffe aus Abfall
Vom Deponiebetreiber zum Rohstoff- und Energieversorger. Die t+t a.s., ein slowakisches Public Private Partnership-Projekt, ist ein Beispiel dafür
von Dr. Martin Wellacher

Metalle aus Müllverbrennungsschlacken recyclen
von Rüdiger Deike, Dominik Ebert, Daniel Schubert, Reza Ulum, Ragnar Warnecke und Martin Vogell

November 2013

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 11/ 2013

Landfill Mining - Ein Beitrag der Abfallwirtschaft zur Ressourcensicherung,
von Klaus Fricke, Kai Münnich, Sebastian Wanka, Anton zeiner, Bernd Becker, Michael Krüger und Burkhardt Schulte
Mein Kommentar: Noch ein Versuch die deutsche Wirtschaft, ja Deutschland, trotz der vielfach prognostizierten Rohstoffknappheit zu retten. Unklar bleibt mir, trotz teurer Forschung, wie aus Untersuchungen an einigen potentiell geeigneten Deponien auf die Mehrzahl der anderen Großdeponien geschlossen werden kann, und wie man die leeren Sand- und Kiesgruben und Steinbrüche dem "Flächenrecycling" zuführen will? Aber oft haben Forschungsvorhaben ja auch bestätigt, dass sich Erwartungen nicht erfüllen lassen - falls Forscher und Bewerter der FE-Vorhaben bei den Geldgebern Rückrat hatten.

Was es sonst noch in MuA 11/2013 zu lesen gibt, findet man unter www.muellundabfall.de

Glauben Sie immer noch an eine deponiefreie Kreislaufwirtschaft? Ja?

Dann lesen Sie den Beitrag "Kreislaufwirtschaft und Verwertung um jeden Preis? - Die Rolle der Deponie in der Kreislaufwirtschaft, von Dr. Heinz-Ulrich Bertram
hier als PDF verfügbar. Glauben Sie immer noch?

Fachtagung "Deponieseminar 2013: Aktuelles zu Recht und Vollzug"

Das bayerische LfU hat am 02.10.2013 die Fachtagung "Deponieseminar 2013: Aktuelles zu Recht und Vollzug" durchgeführt.
Herausgeber: Bayerisches Landesamt für Umwelt. 2013. 72 Seiten.
Der Tagungsband ist als PDF 9,4 MB (download) verfügbar-
Außerdem verfügbar der Vortrag: SKZ/TÜV - LGA Güterichtlinie, Stand 2013. PDF 2,5 MB
mit dem Hinweis: Neue Version 2013 als PDF auf der Homepage der LAGA (www.laga-online.de) verfügbar. Druckversion z. B. in Würzburg bei der SKZ Tagung.
Weiterhin gilt: Vorschläge / Anregungen / Verbesserungen z.B. an armin.stegner@de.tuv.com
http://www.bestellen.bayern.de > Abfallwirtschaft > Unter "suchen" eingeben: Deponieseminar 2013 ( Der direkte Link ist für deponie-stief.de zu lang.)
> zum Inhaltsverzeichnis

Ausgewähltes aus Müll und Abfall 10/2013

Phosphor- und Metallpotenziale in Altdeponien, von Francke, Mocker, et. al.
Die Hoffnung auf die Rettung Deutschlands durch Landfill Mining stirbt zuletzt.

Auskommen und Verbleib mineralischer Bauabfälle und industrieller Nebenprodukte in Deutschland - Stand und Perspektiven, von Schäfer

Konzeption für ein nationales Abfallvermeidungsprogramm - Teil 2, von Dehoust, et. al.

und in Müll und Abfall 11/2013 noch ein Versuch:

Landfill Mining - ein Beitrag der Abfallwirtschaft zur Ressourcensicherung, von Fricke et. al.

Lesen Sie zum Thema "Landfill Mining und Deponierückbau" auch den Beitrag
von K. Stief "Deponierückbau - Um Himmelswillen - Sind die vielfach behaupteten Vorteile realistisch?" als pdf hier.
siehe auch Inhaltsverzeichnis: DWA Deponietage 2013 - Tagungsband > Fachliteratur > Bücher > Bücher 2013

Energetische Nutzung von Deponiegasen, von Janetzke, GTAI, Berlin, www.gtai.de und Umweltmagazin, Quelle: UmweltMagazin Oktober - November 2013, S. 72 ff
"Immer mehr US-Industrieunternehmen beziehen aus Deponiegasen Strom. Ein Trend geht zu Blockheizkraftwerken zur zusätzlichen Gewinnung von Wärme. Im Entsorgungsmanagement tätige Unternehmen zeigen großes Interesse an innovativen Technologien zur Weiterverarbeitung der Deponiegase. Mit Lieferung entsprechender Technik oder Strategiepartnerschaften können auch deutsche Unternehmen von diesem Wachstumsmarkt profitieren."

In den USA arbeiten die Bundesbehörden wieder

Neues über Altlastensanierung in den USA bei TechDirect, Nov. 2013
Anyone interested in subscribing may do so on CLU-IN at http://clu-in.org/techdirect

Köster GmbH ist als Entsorgungsfachbetrieb für Abfallwirtschaftliche Tätigkeiten von der Überwachungsgemeinschaft Bauen und Umwelt BU zertifiziert

Landfill: a Victim of Dutch Success? by Heijo Scharff

WASTE MANAGEMENT WORLD September-October 2013. Article is on-line. Visit www.waste-management-world.com hier finden Sie auch das vollständige Inhaltsverzeichnis der Ausgabe
> mehr zum Beitrag von Scharff > Fachliteratur > Deponie > Deponie 2013

Dezember 2013

Ausgewähltes aus Müll und Abfall Heft 12/2014,

Auf dem Weg zur hochwertigen Verwertung des Bioabfalls (Editorial),
von Klaus Fricke und Wolfgang Siederer
Wenn man die Verfasser nicht kennen würde, könnte man Lobbyisten für die "hochwertige Verwertung von Bioabfällen" als Verfasser vermuten. Aber lesen Sie selbst http://www.muellundabfall.de

Auswirkungen, Maßnahmen und Kosten des demografischen Wandels auf die Abfallwirtschaft, von Dr. Frank Wißkirchen und Nina-Maria Zech
Die Verfasser gehen von einer Bevölkerungsabnahme in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten aus. Die durchaus mögliche Zunahme durch die Migration und die damit zusammenhängende Verjüngung der Bevölkerung wird gar nicht angesprochen. Auch an den Erfolg der Konzepte und Programme zur Abfallvermeidung und Abfallverminderung wird offenbar nicht geglaubt.

Zur Abfallvermeidung lese man auch unter Nachrichten aus der Industrie und Kurzberichte:

NABU und VKU rufen zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung auf (Quelle: www.vku.de)

Europäische Woche der Abfallvermeidung - Tütentausch in Wandsbeck
(Quelle: www.stadtreinigung-hh.de)

Über 90% aller mineralischen Bauabfälle werden umweltverträglich verwertet (Quelle: www.umweltruf.de)

Ansosten viel über andere höherwertige Verwertung
Inhaltsverzeichnis auch http://www.muellundabfall.de

Ausgewähltes aus UmweltMagazin Heft 12/2013

Special: Luftreinhaltung/Emissionen

Grenzwerteinhaltung ist keine Garantie für gesunde Luft (Editorial), von Jochem Flasbarth (ehm. Präsident des Umweltbundesamtes, jetzt Staatssekretär im BMU)

Bodenbehandlungszentrum setzt Maßstäbe - Mehr Kapazitäten für kontaminierte Massen

Biologische Reststoffe verwerten - Leuchtturmprojekt zur Nutzbarmachung gefördert vom BMBF

Ausgewähltes aus wlb Supplement TerraTech - Supplement für Altlasten und Bodenschutz Heft 4 November 2013

Effekte auf einen Industriepark - Ausgangsbericht und Rückführungspflicht nach IED, von Horst Herzog
"Aufgrund der neugeregelten Richtlinie 2010/75/EU können Betreiber von IED-Anlagen im Verschmutzungsfall verpflichtet werden, das Grundstück in den Ausgangszustand zurückzuführen. Dazu muss eben dieser ersteinmal durch einen sogenannten Ausgangszustandsbericht festgestellt werden. Was das für einen großen Industriepark bedeuten kann, wird im Folgenden [im Beitrag] dargestellt."
Das wäre doch auch eine fantastische Idee für Deponien; möglichst auch rückwirkend für Altdeponien. Deponierückbau einschließlich Landfill Mining bekämen endlich eine Chance.

Schaden durch Feuerlöschschaum - Erkundung, Bewertung und Sanierung von PTF-Boden- und Grundwasserkontaminationen
Da wäre offenbar ein Forschungsvorhaben hilfreich, um zu klären was umweltschädlicher ist: Löschen oder Abbrennen lassen?

2014 fängt ja gut an

Fachkolloquium Abfallwirtschaft und Klimaschutz und Abschiedsvorlesung
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger > siehe Veranstaltungen

 

Copyright © www.deponie-stief.de - email: info@deponie-stief.de Fax: 030 72320580. Mobil: 0170 5301616