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03-May-2016

Deponie, Deponietechnik

Deponie, Deponietechnik - Aktuell

Hinweise auf Aktuelles und nicht mehr ganz Aktuelles

Hier finden Sie Hinweise auf besonders aktuelle Meldungen, Mitteilungen, Vorkommnisse. In einigen Fällen erlaube ich mir meine ganz persönliche Meinung dazu sagen.
Hinweise auf aktuelle Ergänzungen der Homepage DeponieOnline LandfillOnline finden Sie unter Aktuelles. Zu ausgewählten Themen möchte ich Ihnen künftig Meine Meinung nicht vorenthalten. Beachten Sie auch immer die Fachliteraturhinweise.

Viele Informationen zu Deponien finden Sie bei InwesD der Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber http://www.inwesd.de

Förderung von Klimaschutzprojekten bei Deponien

> Informieren Sie sich über neue Klimaschutzinitiativen der Projektträgerschaft Jülich (ptj)

Nun ist es soweit, HELP 3.90 D ist verfügbar.

Mit der Version HELP 3.90 D wurde HELP-D vollständig auf Windows umgestellt, insbesondere wurde die bisherige DOS-Benutzeroberfläche durch eine Windows- Benutzeroberfläche ersetzt. Die neue Version läuft daher auch unter den 64-bit-Versionen von Windows 7. Nähere Informationen zu HELP 3.90 D finden sich auf der Internetseite http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/fsimhelp.htm
Ansprechpartner: Dr. Klaus Berger, Institut für Bodenkunde, Universität Hamburg
Allende-Platz 2, 20146 Hamburg, Tel.: 040/42838-2006, Fax: 040/42838-2024
http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/

http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/fsimhelp.htm

Deponien als" Energieberge"

Die Nutzung von stillgelegten Deponien für Photovoltaikanlagen oder auch Windkraftanlagen ist keine Seltenheit mehr. Das Erneuerbare Energiegesetz macht es wirtschaftlich attraktiv, Umweltverbände und auch Umweltministerien sind begeistert und Anliegern von Deponien wird die Angst vor dem "Giftmüllberg" genommen.

Informationen zum Thema "Deponien als Energieberge" finden Sie auch bei www.deponie-stief.de unter Nachnutzung Solar und Nachnutzung Windkraft.

Aber nicht nur "auf" stillgelegten Deponien kann Ernergie gewonnen werden. Zunehmend wird auch "entdeckt", dass in stillgelegten Hausmülldeponien, aber auch in Schlackedeponien (MVA, Hüttenbetriebe) Energie versteckt ist - als "Sekundärbrennstoffe" oder wertvollen Metallen. Diese sollen/könnten durch den Rückbau der Deponien gewonnen werden. Schmackhaft gemacht wird der Deponierückbau auch mit dem Hinweis, dass die Nachsorge einfacher wird, weil der Schadstoffgehalt im Deponiekörper abnähme - was aber noch zu beweisen wäre.

Hinweise zum Thema Deponierückbau finden Sie bei deponie-stief unter Deponierückbau und unter Fachliteratur Deponierückbau

r ³ ­ Innovative Technologien für Ressourceneffizienz ­ Strategische Metalle und Mineralien Informationspapier zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf der gleichnamigen BMBF-Fördermaßnahme

mehr unter Deponie Rückbau

LANUV Fachbericht 25: Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungen

Mit der Forderung der Deponieverordnung nach einer mindestens 100-jährigen Beständigkeit aller Deponieabdichtungskomponenten ist die Beurteilung der Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungsschichten erneut in eine fachliche Diskussion geraten. Während für synthetische Komponenten mittlerweile eine relativ abgesicherte Beurteilungssystematik zur Verfügung steht, mangelt es im Bereich mineralischer Dichtungsmaterialien bislang an einheitlichen und allgemein anerkannten Beurteilungsverfahren.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat daher das Geologische Büro Prof. H. Düllmann beauftragt, den vorliegenden Erkenntnisstand zu dieser Thematik zusammenzufassen und Methoden für die Erbringung geeigneter Nachweise für die Langzeitbeständigkeit mineralischer Abdichtungen herauszuarbeiten. Der vorliegende Fachbericht präsentiert die Ergebnisse. http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/
fachberichte/fabe25/fabe25start.htm

Deponien sind für die Umwelt offenbar weniger gefährlich als für die Folgenutzer:

Lesen Sie:

Setzungsrisse in einer rekultivierten Deponie - Urteil des VG Trier, (Besprechung) des Urteils von Willand

> mehr > Fachliteratur > Abfallrecht 2010

Neue AbfallwirtschaftsFakten immer zu finden unter

http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de > Umweltschutz > Kreislauf- und Abfallwirtschaft > AbfallwirtschaftsFakten

Abfallwirtschaftsfakten 4.3: Deponietechnik für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle

Abfallwirtschaftsfakten 19: Deponieentgasung bei rückläufigen Deponiegasmengen

Abfallwirtschaftsfakten 20: Deponiestilllegung unter Einbeziehung einer In-situ-Stabilisierung

LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnik" arbeitet fleißig

Bundeseinheitliche Qualitätsstandards und Eignungsbeurteilung sonstiger Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Absatz 1 Ziffer 2 DepV

Für Deponieabdichtungssysteme dürfen nur dem Stand der Technik ... entsprechende

  • 1.         ...
  • 2.          sonstige Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme, die einem Qualitätsstandard entsprechen, der bundeseinheitlich gewährleistet und deren Eignung gegenüber der zuständigen Behörde nachgewiesen ist,

eingesetzt werden. ... Der Nachweis nach Satz 1 Nummer 2 gilt als geführt, wenn eine bundeseinheitliche Eignungsbeurteilung der Länder für einen sonstigen Baustoff, eine Abdichtungskomponente oder ein Abdichtungssystem vorliegt.
Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat die LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnik" ("Ad-hoc-AG") eingerichtet. Diese Ad-hoc-AG soll in Anlehnung an die Geschäftsordnung der ehemaligen LAGA Ad-hoc-AG "Deponietechnische Vollzugsfragen" für sonstige Baustoffe, Abdichtungskomponenten und Abdichtungssysteme

  • - bundeseinheitlich gewährleistete Qualitätsstandards gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Satz 1 festlegen,
  • - bundeseinheitliche Eignungsbeurteilungen der Länder gemäß Anhang 1 Nr. 2.1 Satz 4 vornehmen und
  • - bestehende Eignungsbeurteilungen der Länder fortschreiben.

Obmann der Ad-hoc-AG ist Herr Wolfgang Bräcker vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim.

Die BQS und die Eignungsbeurteilungen finden Sie über:

Die LAGA Website http://laga-online.de/servlet/is/23875/ und

über die Website der Niedersächsischen Gewerbeaufsicht
http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de/ > Umweltschutz > Kreislauf- und Abfallwirtschaft > Deponietechnik

Kennen Sie den?

Das LANUV hat in einem konkreten Fall die Eignung eines vom Regelfall abweichenden Abdichtungssystems beurteilt und bestätigt. Es handelt sich hierbei um die Oberflächenabdichtung nach dem Boden-Natur-Dichtungssystems (BND-System) http://www.lanuv.nrw.de/abfall/deponierung/BND.htm als PDF verfügbar

Rekultivierung und Wasserhaushaltsschichten - der aktuelle Renner

Die Sehnsucht, technische Oberflächenabdichtungsschichten durch ökologische Wasserhaushaltsschichten zu ersetzen, scheint ungebrochen. Hinweise finden Sie u. a. unter Fachliteratur > Deponie > Deponie 2013 und früher

40 Jahre Deponietechnik - War alles vergebens? Umsonst war es jedenfalls nicht.

In Müll und Abfall 4/2009 und in "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2009", Beiträge zum Seminar (Hrsg. Egloffstein und Burkhardt) habe ich zweimal einen subjektiven Rückblick gewagt > Fachliteratur > Deponie > Deponie 2009.

Ergebnis: Wir haben die Basisabdichtungen durchgesetzt und über die Jahre so verbessert, dass es bis heute keine Verbesserungsvorschläge gibt. Wasserdichte Oberflächenabdichtungen wurden gefordert - leider als Kombinationsabdichtungen mit einer (gemäß TA Abfall Anhang E) langfristig sehr wahrscheinlich unwirksamen tonmineralischen Komponente, aber mit einer mindestens 100 Jahre wasserdichten BAM-zugelassenen Kunststoffdichtungsbahn (KDB). Angebote zur Kontrolle der Unversehrtheit der KDB mit Abdichtungskontrollsystemen gibt es, werden aber nur zögerlich angenommen. Die Liebe zur austrocknungsgefährdeten tonmineralischen Abdichtungsschicht scheint ungebrochen.

Aber auch bei besten Einkapselungsmaßnahmen bleibt letzten Endes der Makel der Deponietechnik, daß alle technischen Maßnahmen nur endlich wirksam sein werden (egal, ob 100 oder 200 oder gar 1000 Jahre). Die Aufbewahrung der abgelagerten Abfälle, die Abkapselung von der Umwelt, soll aber ewig wirksam sein.

Mit der TA Siedlungsabfall 1993 (einer Verwaltungsvorschrift) sollte das Problem der Gefährdung künftiger Generationen vermindert werden. Es sollte erreicht werden, daß nur noch vorbehandelte, gering schadstoffhaltige Abfälle und keine verwertbaren Abfälle mehr abgelagert werden. Daß erst 2005 zögerlich begonnen wurde, diese Forderung umzusetzen ist zumindest bemerkenswert, da ja ständig an den gefährlichen, unsere Nachkommen belastenden, klimaschädlichen Deponien herumgemäkelt wurde und wird.

Aber es ist Licht am Ende de Tunnels: Das Urban Mining, der Deponierückbau mit dem Ziel der Wertstoffrückgewinnung aus alten Hausmülldeponien. Schade nur, daß die rückholbaren Wertstoffe vielleicht gar nicht das Schadstoffpotential der Deponien ausmachen. Schade nur, daß der nicht verwertbare Inhalt der rückgebauten Deponien sehr wahrscheinlich wieder in - dann noch gefährlicheren (?) Deponien abgelagert werden wird. Und besonders schade, daß die speziellen Deponien für gefährlich Abfälle, die Sonderabfalldeponien für das Urban Mining gar nicht von Interesse sind.

Aber es besteht Hoffnung für unsere Nachkommen: Deponien werden künftig nicht mehr durch technisch nur begrenzt haltbare und begrenzt wasserdichte techische Dichtungsschichten abgedichtet, sondern durch natürliche, ökologische Wasserhaushaltsschichten - kurz: Bio-Abdichtungen.

Urban Mining [Landfill Mining] - Rohstoffe der Zukunft

Schwerpunktthema in Müll und Abfall 10/2009 und in vielen Veröffentlichungen danach
Renommierte Autoren: Mocker, Löh, Franke, Prof. Faulstich, Prof. Fricke, Bahr, Münnich erläutern und diskutieren Vor- und Nachteile des Landfill Mining (was nur unzureichend mit Deponierückbau übersetzt werden kann).

Aus meiner Sicht fehlen aber konsequente, wichtige, kostenwirksame Empfehlungen für die Stilllegung und Nachsorgemaßnahmen bei Deponien, nämlich: sofort Stopp mit endgültigen und kostenintensiven Oberflächenabdichtungen und Wasserhaushaltsschichten. Keine Ausbeutung von Tongruben für tonmineralische Oberflächenabdichtungen. Die Tonschichten müssen bei Realisierung des Landfill Mining zerstört und als Abfälle - evt. zur Verfüllung der ausgebeuteten Tongruben! - "verwertet" werden. Kunststoffdichtungsbahnen allein reichen völlig aus und können später sogar noch thermisch verwertet werden. Eigentlich müßte die neue Deponieverordnung umgehend entsprechend angepaßt werden, was aber sicherlich auch die Änderung / Anpassung der EU Deponierichtlinie voraussetzen würde. Da das Landfill Mining - wenn es denn von so großer Bedeutung ist, wie es in dem Beitrag dargestellt wurde - keine deutsche Initiative bleiben wird, sondern mindestens eine europäische, sollte das bei der EU umgehend vorgeschlagen und durchgesetzt werden.

Aber lesen Sie selbst die Beiträge "Urban Mining - Rohstoffe der Zukunft" und das Editorial "Urban Mining - nur ein Modebegriff?" von Prof. Fricke in Müll und Abfall 10/2009

Deponierückbau - sollte sich da wirklich etwas Realistisches zusammenbrauen?

Unter > Fachliteratur > Deponie > Deponie_verschiedenes > Rückbau sind auch aktuelle Hinweise auf Veröffentlichungen zum Thema Deponierückbau (Sekundärrohstoffgewinnung) zu finden.

Hat der Deponierückbau eine Chance? Wahrscheinlich nur, wenn man ihn in "Landfill Mining" umbenennt?

In letzter Zeit (2007-2009) häufen sich Veröffentlichungen zum Thema "Deponierückbau". Ziel ist - in Deutschland - hauptsächlich die Lösung des Nachsorgeproblems. Aber das wird kaum jemanden vom Hocker reißen. Ein realer Grund für den Deponierückbau kann sein, daß - aus welchem Grunde auch immer - das Deponiegelände für wirtschaftlich interessante Projekte benötigt wird. Aber es wird auch über den Wert der "Sekundärrohstoffressourcen" in stillgelegten Hausmülldeponien spekuliert. Der vielversprechenden englische Begriff dafür ist "Landfill Mining". Das könnte ziehen. [Wer geht auch heute noch zum Frisör? Cut and Go; Hair Cut; u. ä. das lockt. Und die Sebstreinigung von Boden und Grundwasser gibt es auch erst wieder, seit es "Natural Attenuation heißt.]

Aber lesen Sie einmal die aktuellen Beiträge zum Deponierückbau bzw. Landfill Mining unter www.deponie-stief.de/deponie/rueckbau.htm

Goldesel gibt es nicht nur in Märchen: wie man aus 235.000 EUR in 5 Jahren 2.026.819,38 EUR machen kann

In der Gießener-Allgemein.de (Artikel vom 21.08.2008 - 18.56 Uhr) kann man folgendes lesen:

Jetzt wird es konkret, was diese Zeitung bereits vor knapp zwei Monaten meldete: Der Kreis lässt von 2009 bis 2011 wissenschaftlich ermitteln, ob es technisch machbar, ökologisch vertretbar und finanziell von Vorteil wäre, die frühere Mülldeponie bei Reiskirchen nicht 2012/13 für sechs bis zehn Millionen Euro endgültig abzudecken, sondern dieses »anthropogene Rohstofflager« wieder abzubauen.

Falls der Artikel nicht mehr online sein sollte, lesen Sie die folgende pdf-Datei.

Ein genialer Vorschlag von Professor Gäth, den der Deponiebetrieber natürlich gar nicht ausschlagen kann, denn: Anstelle 10,0 Mio. EURO für Oberflächenabdichtung und Rekultivierung auszugeben wird mit 0,235 Mio. EURO ein Gutachten finanziert und damit mindestens 5 Jahre lang Geld gespart. Bei einem Zinssatz von nur 4,5 % Festgeld gibt das jährlich 450.000 EURO. In 5 Jahren ergeben sich mit Zinseszins 2.261.819,38 EURO Zinserträge. Zieht man davon die 235.000 EURO Gutachterkosten ab, ergibt sich immerhin für den Kreis Gießen ein Gewinn von 2.026.819,38 EURO. Nicht schlecht!

Zu vermuten ist allerdings, daß der Kreis die notwendigen Rücklagen nicht getätigt hat. Aber auch das wären ja schließlich Einsparungen.

Muß man auf die Ergebnisse des Gutachtens gespannt sein? Das Rohstoffpotential von Hausmülldeponien konnte schon bei vielen Deponierückbauprojekten festgestellt werden - aber es war wohl nie erwähnenswert und wird es wohl auch in Reiskirchen nicht sein.

Aber warum soll man es nicht noch einmal versuchen? ABER BITTE NICHT SO! Sondern so:

  1. Nutzung des Rest-Deponiegaspotentials
  2. Aerobe Stabilisierung der biologisch abbaubaren Abfälle
  3. Rückbau der Deponie mit Gewinnung der verwertbaren Rohstoffe
  4. Sanierung der verbleibenden Grube
  5. Verfüllung der Grube mit zugelassenen Materialien - oder Nutzung als See

Mit dieser Lösung kann der Kreis zwar kein Geld verdienen, aber es könnten viele Diplomarbeiten und Doktorarbeiten geschrieben werden - und vielleicht bekommt der Kreis Gießen auch einen Umweltpreis.

Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland

Ende der "gefährlichen" Hausmülldeponie!

Direkteinleitung von Deponiesickerwasser.

Das Sickerwasser der Altdeponie Hahn-Lehmden im Landkreis Ammerland darf seit Mai 2008 direkt in den Vorfluter eingeleitet werden. 24 Jahre nach der im Jahr 1984 beendeten Hausmülleinlagerung hält das Sickerwasser der Altdeponie Hahn-Lehmden die Anforderungen gemäß Anhang 51 der Abwasserverordnung (AbwV) sicher ein. Das gefasste Sickerwasser durchläuft lediglich noch eine Kaskade von drei Absetz- und Ausgleichsteichen. Für den Abfallwirtschaftsbetrieb entfällt mit der Umsetzung der beantragten und erteilten Einleiterlaubnis der bisherige Behandlungsaufwand für jährlich rd. 20.000 m³ Sickerwasser. Abgelagert wurden auf der in der Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland gelegenen Deponie rd. 0,3 Mio m³ Siedlungsabfall und rd. 0,1 Mio m³ Schutt und Boden. Das im Mittel 8 m mächtige Abfallpaket erstreckt sich über eine Fläche von 5 ha. Beeinträchtigungen im tiefen Grundwasserleiter sind aufgrund des naturdichten Standortes nicht eingetreten. Das vor dem Ablagerungsbeginn im Jahr 1974 erstellte Sickerwasserfassungssystem ist anhaltend funktionsfähig.

Bereits im Jahr 1999 wurde die Deponie Hahn-Lehmden insbesondere aufgrund der geologischen Gegebenheiten und des geringen Restemissionspotentials, als erste Altdeponie Niedersachsens, von der Bezirksregierung Weser-Ems gemäß § 36 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) formell schlussabgenommen und in die Nachsorgephase überführt. Mit dem Erreichen der Einleiterlaubnis, im Mai 2008, wird für die Deponie nunmehr die Entlassung aus der Nachsorgephase angestrebt. Weitere Informationen zur Deponie sind unter dem nachstehenden Link zu finden: http://www.deponie-stief.de/ > Fachliteratur > Bücher, Tagungsunterlagen > Bücher 2007 > LGA 2007

Mitteilung von: Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland, Dipl.-Ing. Jörg Schelling, Telefon: 04488 56  2490, Telefax: 04488 56 2469, Email: j.schelling@ammerland.de, http:// www.awb-ammerland.de

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Erstes Verfahren zur naturnahen Deponie-Stilllegung entwickelt - Forscher setzen auf Selbstreinigungskräfte in Halle-Lochau

Pressemitteilung Nr.: 065/07, Magdeburg, den 6. Juli 2007, verfügbar im Internet des Ministeriums http://www.mlu.sachsen-anhalt.de

Sorgen um die Nachsorge von Deponien - Aber Nachsorgenotwendigkeit und Nachsorgepflicht sind zwei verschiedene Dinge

Für die Deponien selbst, insbesondere für sogenannte Hausmülldeponien, aber natürlich erst recht auch für Sonderabfalldeponien, kann verantwortungsvoll gar kein Zeitpunkt für das Ende der erforderlichen Nachsorge festgelegt werden. Es besteht eine Nachsorgenotwendigkeit auf unbestimmte Zeit, ja für immer. Für „immer“ sollte zumindest festgehalten und bekannt gemacht werden, dass und wo Abfälle aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.

Aber am besten Sie lesen MeineMeinung "Nachsorgesorgen" vollständig

depSim - Deponieverhalten durch 3D-Simulation

depSim ist ein Simulationsprogramm zur Beschreibung der Transport- und Umsetzungsvorgänge in Deponien. Es ermöglicht die gekoppelte Berechnung sich gegenseitig beeinflussender Größen wie der Temperatur, dem Organikgehalt und der Abbaugeschwindigkeit sowie der daraus resultierenden Gasproduktion und Setzung.

depSim berücksichtigt den Einfluss der Deponiegenese mit ihrer Heterogenität auf die gekoppelten biologischen Abbauprozesse und berechnet diese mit Hilfe der Finiten Element Methode (FEM) simultan. Dabei wird die reale Deponiegeometrie inklusive ihrer Entstehungsgeschichte digital in den Rechner übertragen.

Gerade bei Altdeponien mit häufig unzureichendem und lückenhaftem Datenmaterial sind im Rahmen von Parameterstudien in unterschiedlichen Szenarien Aussagen über den Deponiezustand und darauf aufbauende Langzeitprognosen möglich.

Mit dem Programm depSim bieten wir ein leistungsstarkes Instrument zur Entscheidungsfindung bei Fragen bezüglich des Deponieverhaltens und der dort ablaufenden Prozesse sowohl für den Deponiebetreiber als auch für die zuständigen Behörden.

depSim - Entscheidungsfindung in der Deponieplanung

mehr unter http://www.deponienachsorge.com

 

 

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