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Deponie, Deponietechnik

Herman Prigann - Museum der verlorenen Wünsche -
Ideen zur Nutzung stillgelegter Deponien

Das "Museum der verlorenen Wünsche' besteht im wesentlichen aus vier Komponenten:

  1. Der Eingangspavillon, in dem eine ständig erneuernde Ausstellung von "Fundstücken" aus dem anfallenden Müll aufgebaut ist. Die Arbeiterinnen an den Sortierbändern und Maschinen sind die "Finder" - sie aktualisieren die Ausstellung. Vorstellbar sind hier ein Restaurant / Cafe sowie, als wesentlicher Bestandteil, das Informationszentrum über die Thematik: "Wünsche - die Waren und der Müll".
    Skizze Eingangspavillion
  2. Die "Gläserne Schlucht" / der "Gläserne Stollen" führen in die Deponie, in deren Innerem sich die "Gläserne Kuppel" befindet.
    Skizze Gläserne Schlucht / Gläserner Stollen
  3. In der "Gläsernen Kuppel" ist ein wissenschaftliches Labor vorgesehen, in dessen Mitte die blaue Biogasflamme in einem gläsernen Rohr lodert. Die Glaswände erlauben die Prozesse der chemischen Wandlungen zu beobachten. Das Biogas wird als Energie genutzt. Die Besucher erhalten hier mittels Führungen Einblicke in das Innenleben der Deponie.
    Skizze Gläserne Kuppel
  4. Der nach funktionalen, künstlerischen und landschaftsgestalterischen Prämissen gestaltete Deponiekörper wird eine "Landmarke" ersten Ranges und unterstützt die Attraktivität des Standortes.

Unter den Kriterien der Agenda 21 zeigt dieses Projekt gänzlich neue Wege des Umgangs mit Deponien und der Frage, wie die Einstellung der Bevölkerung zur selbstverursachten Müllproblematik verändert werden kann.

Wir erreichen:

  • Eine Erweiterung des Umweltbewußtseins, was einen Beitrag zur Umweltqualität darstellt.
  • Eine künstlerische und technologische Innovation in der Region, darüber hinaus eine Signalwirkung.
  • Eine erhöhte Umsetzung von Maßnahmen des Betriebs, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.
  • Eine Steigerung der Akzeptanz unternehmerischer Maßnahmen, die neue Zielgruppen erschließt (Besucher).
  • Neue Arbeitsplätze.
  • Ein neues wissenschaftliches Arbeitsfeld / Labor, dessen Auswirkungen noch nicht auslotbar sind (Kooperation mit Instituten / Universitäten).

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