Deponie > Rückbau
Beachten Sie auch die Fachliteraturhinweise zum Thema Deponierückbau
Rückbau der Sondermülldeponie Kölliken, Schweiz | Verfahrenstechnik beim Deponierückbau - Smell Well System
Rückbauprojekte - Fischer Deponie in Österreich; Deponie Rennerod, Westerwaldkreis, Deponie Burghof, Landkreis Ludwigsburg
http://www.bmbf.de/de/suche.php?q=r3+forschung&x=0&y=0
BMBF Informationspapier http://www.bmbf.de/pubRD/informationspapier_bmbf_r3.pdf
Seit Anfang 2013 hat die GVoA im Rahmen des R³ Projektes des BMFT mit dem Projekt "Deponierückbau" begonnen. Darüber wurde im Mindener Tageblatt berichtet: http://www.mt-online.de > Suchen Sie nach "Deponierückbau". Sie finden:
Schlummern Rohstoffschätze auf der Deponie Pohlsche Heide? vom 27. Februar 2013
Hille: Gibt es Rohstoffe in altem Müll? - Forschungsprojekt auf der Pohlschen Heide 26. Februar 2013
Über das R³-Projekt des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) können Sie sich konkret beim Projektträger Jülich informieren:
http://www.ptj.de/r3-ressourceneffizienz
Information beim BMBF: r ³ Innovative Technologien für Ressourceneffizienz Strategische Metalle und Mineralien Informationspapier zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf der gleichnamigen BMBF-Fördermaßnahme ERSTELLT DURCH Technische Universität München Lehrstuhl für... http://www.bmbf.de/pubRD/informationspapier_bmbf_r3.pdf - 1.6M - 12.09.2011
"Auf dem Symposium "Spezial: Deponie" des VKS im VKU auf der IFAT 2010 zeigten Prof. Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen, und Prof. Rettenberger, FH Trier, eindrucksvoll auf, welch großes Rohstoffpotential heute noch im Abfall ungenutzt bleibt und noch auf Deponien lagert." So im Bericht von Dr. Martin Gehring in VKS NEWS 150. Ausgabe November 2010.
In der FAZ vom 20.11.2010 Seite 11 wird berichtet, dass die EU wegen knapper Rohstoffe in großer Sorge ist. "Die Kommission hatte schon im Frühjahr vor einer Rohstoffknappheit in Europa gewarnt. De Gnucht [Handelskommissar der EU Kommission] hatte die Rohstoffversorgung als "systemisches Risiko" bezeichnet. Nach Einschätzung der Kommission ist die Versorgungslage bei 14 von 41 überprüften Rohstoffen kritisch und wird sich auch wegen des Wachstums der Schwellenländer weiter verschärfen. Zu den bereits knappen Stoffen gehören Magnesium und Graphit, aber auch Kobalt, das für die Herstellung von Akkus und synthetischen Kraftstoffen genutzt wird, Gallium, das für Sonnenkollektoren benötigt wird, und Germanium, aus dem Fiberglaskabel hersgestellt werden."
Sind solche knappen Rohstoffe in alten Hausmülldeponien vorhanden? Vielleicht sollte in Veröffentlichungen zum Thema "Deponien als Rohstoffquelle" deutlicher gemacht werden, welche Rohstoffe gemeint sind und wie sie genutzt werden können. Sind nur alte Hausmülldeponien Rohstoffquellen, oder auch neue und alte Bauschuttdeponien und auch neue DK II - Deponien [MBA-Deponien]?
Das Thema scheint jedenfalls heiss! Am 19. Mai 2011 soll in Bremen eine internationale Fachmesse und Konferenz "waste to energy + recycling", der zweite Urban Mining Kongress stattfinden. Der Kongress soll den Bogen spannen von der Stadt als Bergwerk der Zukunft, über die Bedeutung von Recyclingmaterial für die Rohstoffsicherheit bis hin zur Potentialanalyse for die "Goldgrube Depon ie". (www.wie-expo.de)
Mir würde alledings schon reichen, wenn Elektrogeräte aller Arte, Mobiltelefone (Handys oder Handies?), Fernseher, PCs usw. länger funktionsfähig blieben oder aber kostengünstig repariert werden könnten, ebenso wie andere Gebrauchsgegenstände. Wenn aber Reparaturen dreimal so teuer sind, wie Neuanschaffungen, braucht sich die Wissenschaft und auch die EU Kommission über Rohstoffverschwendung nicht zu wundern.
In Müll und Abfall 10/2009 zwei Beiträge zum Urban Mining / Landfill Mining!!
Näheres Sie unter Fachliteratur > Deponie > Deponie 2009
Erst jetzt wiederentdeckt! Zu schade, um die Beiträgeaus dem Jahr 1994 zu verstecken.
Lesen Sie und vergleichen Sie. Sie werden staunen!
Schriftenreihe der Kommunalen Umwelt-Aktion U.A.N. Heft 19 (vergriffen). www.umweltaktion.de, info@uan.de
Vorwort
(11-Jul-2002)
Der Deponierückbau sollte wieder ins Interesse der Fachöffentlichkeit geraten, nicht zuletzt, weil von Stegmann und Ritzkowski , Heyer und Hupe die aerobe Stabilisierung des Deponiekörpers von Bauer u.a. die Sickerwasserrückführung bei Altdeponien als sehr wünschenswert, ja zwingend notwendig zur nachträglichen Stabilisierung des Deponiekörpers (der abgelagerten Abfälle) betont und begründet werden.
Rettenberger und Göschl haben vor Jahren, mit den Versuchen zum Deponierückbau auf der Deponie Burghof, Landkreis Ludwigsburg nachgewiesen, daß ein Deponierückbau sinnvoll und wirtschaftlich sein kann, wenn ein Deponiebetreiber bzw. die entsorgungspflichtige Körperschaft für die Nachsorgekosten in Anspruch genommen wird, die infolge der Ablagerung unbehandelter Siedlungsabfälle anfallen bzw. anfallen müßten.
Um für das Problem der Nachsorge von Siedlungsabfalldeponien und den damit zusammenhängende Kosten mehr Verständnis aufzubringen, lohnt sich u.a. auch immer die Dissertation von Dr.-Ing. Inge Krümpelbeck zur Kenntnis zu nehmen oder noch besser zu lesen. Appetit zum Lesen kommt sicherlich, wenn Sie lesen, was Ehrig und Krümpelbeck zum Thema Nachsorge von Deponien geschrieben haben.
Gegen den Deponierückbau werden, außer den Kosten, auch die möglichen Geruchsemissionen als Argument verwendet.
Die Innovative Umwelttechnik Ges. m.b.H. hält das Smell Well System für besonders geeignet, um beim Deponierückbau, aber auch bei jeder anderen Umlagerung von Abfällen, Geruchsprobleme zu vermeiden.
Über Referenzen zur Anwendung des Smell Well Systems kann man sich unter http://www.iut-a.com > Referenzen informieren.
In der Gemeinde Kölliken im Kanton Aargau (Schweiz) wurde eine Sonderabfalldeponie betrieben. Diese Deponie ist seit Jahren geschlossen, stellt aber vor allem durch eine Verbindung zu einem wichtigen Grundwasserleiter eine langfristig wirkende Altlast dar.
Mehrere Gutachten kamen unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass als einzige erfolgversprechende Sanierungsmethode der Deponie der Rückbau in Frage kommt. Ein Konsortium aus Gemeinde, Kanton und Industrie ist dieses Vorhaben angegangen und hat die Planung für den Rückbau dem Konsortium „IG Rückbau“ übertragen.
mehr Informationen zum Rückbauprojekt bei BC Berlin-Consult
GmbH
Viele Informationen über die Sondermülldeponie Kölliken, Schweiz im Internet mit den Suchbegriffen "Kölliken" und "sondermüll" zu finden
(14-Mär-2004)
Über das große Deponierückbauprojekt "Fischer Deponie" (Österreich) wurde ausführlich im Internet informiert: http://www.fischerdeponie.at (13-Nov-2002) Aktuell bei Wikipedia (6.1.2009)
Bothmann hat 1998 in der Veröffentlichung Stand des Deponierückbaus - Erfahrungen und Empfehlungen eine Liste mit allen dem Autor bekanntgewordenen Projekten (93 Projekte: Planungen, Versuche, Studien, 1998 in Durchführung befindliche oder abgeschlossene Projekte) zusammengestellt. Details zur Veröffentlichung
Auf der ehemaligen Hausmülldeponie Rennerod des Westerwaldkreises wurden Abfälle von Deponieabschnitten ohne Basisabdichtung auf basisabgedichtete Deponieflächen umgelagert (rückgebaut), um so eine Teilsanierung zu erreichen.
Siehe auch Veröffentlichung von Bernhard Herborn (1997)
Eines der ersten Deponierückbauprojekte wurde auf der Deponie Burghof durchgeführt. Federführend beteiligt waren die Ingenieurgruppe RUK (Prof. Gerhard Rettenberger) und die Innovative Umwelttechnik (Ing Reinhard Göschl).
Zu diesem Rückbauprojekt gibt es eine Fülle von Veröffentlichungen.
Siehe Fachliteraturhinweise Rückbau.
Abfallwirtschaft & Umwelttechnik GmbH berichtet über die Umlagerung der Deponie "Am Lindenbach" auf die Deponie Schwaiganger unter
http://www.au-gmbh.de und suchen Sie
Wesentliche Projektdaten:
(08-Apr-2001)