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04-Jun-2008

Deponie, Deponietechnik

Deponie > Sickerwasser

Deponiesickerwasser Übersicht / Aktuelles

Emissionen aus Deponien auf dem Wasserpfad werden durch Menge und Zusammensetzung des Deponiesickerwassers bestimmt.

Durch Sickerwasserbehandlung / Sickerwasserreinigung soll die umweltverträgliche Sickerwasserentsorgung geregelt werden.
Hier kann man sich auch an einem Erfahrungsaustausch von Anlagenbetreibern beteiligen

Durch Sickerwasserinfiltration / Sickerwasserrückführung soll der biologische Abbau der bereits abgelagerten biologisch abbaubaren Abfälle intensiviert werden (biologische Stabilisierung des Deponiekörpers) und / oder eine Intensivierung der Deponiegasproduktion erreicht werden.

In Forschungsvorhaben zum Thema Deponiesickerwasser sollen offene Fragen untersucht und beantwortet werden.

In Veröffentlichungen zum Thema Deponiesickerwasser in Fachzeitschriften, Tagungsmaterialien, Forschungsberichten, aber auch im Internet wird über neue Erkenntnisse, praktische Erfahrungen, theoretische Überlegungen berichtet.

Auf Fachtagungen, Seminaren, Fortbildungsveranstaltungen wird auch zum Thema Sickerwasser vorgetragen.

Deponiesickerwasser Aktuelles

Direkteinleitung von Deponiesickerwasser. Das Sickerwasser der Altdeponie Hahn-Lehmden im Landkreis Ammerland darf seit Mai 2008 direkt in den Vorfluter eingeleitet werden. 24 Jahre nach der im Jahr 1984 beendeten Hausmülleinlagerung hält das Sickerwasser der Altdeponie Hahn-Lehmden die Anforderungen gemäß Anhang 51 der Abwasserverordnung (AbwV) sicher ein. Das gefasste Sickerwasser durchläuft lediglich noch eine Kaskade von drei Absetz- und Ausgleichsteichen. Für den Abfallwirtschaftsbetrieb entfällt mit der Umsetzung der beantragten und erteilten Einleiterlaubnis der bisherige Behandlungsaufwand für jährlich rd. 20.000 m³ Sickerwasser. Abgelagert wurden auf der in der Gemeinde Rastede im Landkreis Ammerland gelegenen Deponie rd. 0,3 Mio m³ Siedlungsabfall und rd. 0,1 Mio m³ Schutt und Boden. Das im Mittel 8 m mächtige Abfallpaket erstreckt sich über eine Fläche von 5 ha. Beeinträchtigungen im tiefen Grundwasserleiter sind aufgrund des naturdichten Standortes nicht eingetreten. Das vor dem Ablagerungsbeginn im Jahr 1974 erstellte Sickerwasserfassungssystem ist anhaltend funktionsfähig.

Bereits im Jahr 1999 wurde die Deponie Hahn-Lehmden insbesondere aufgrund der geologischen Gegebenheiten und des geringen Restemissionspotentials, als erste Altdeponie Niedersachsens, von der Bezirksregierung Weser-Ems gemäß § 36 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) formell schlussabgenommen und in die Nachsorgephase überführt. Mit dem Erreichen der Einleiterlaubnis, im Mai 2008, wird für die Deponie nunmehr die Entlassung aus der Nachsorgephase angestrebt. Weitere Informationen zur Deponie sind unter dem nachstehenden Link zu finden: http://www.deponie-stief.de/ > Fachliteratur > Bücher, Tagungen > Bücher 2007 > LGA 2007

Mitteilung von: Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ammerland, Dipl.-Ing. Jörg Schelling, Telefon: 04488 56  2490, Telefax: 04488 56 2469, Email: j.schelling@ammerland.de, http:// www.awb-ammerland.de

  • Kontrollierbarer Sickerwasserpumpspeicher aus PE-Wickelrohren nach DIN 16961 für die Deponie Schwaiganger. Landkreis Garmisch-Partenkirchen
    • Aufgrund geringer Leitungsquerschnitte der Entwässerungsleitungen kam es zu einem Sickerwasserrückstau in den Deponiekörper. Der Sickerwasserpumpspeicher dient als Puffer nach Niederschlagsereignissen und als Vorlage für eine Sickerwasserreinigung.
    • Planung: Abfallwirtschaft und Umwelttechnik GmbH, Augsburg (seit Januar 2006 AU Consult GmbH) und Frank Deponietechnik GmbH, Wölfersheim
    • Lesen Sie den Objektbericht der Frank Deponietechnik GmbH (als pdf-Datei)
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