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Walter Gebhardt
Geokunststoffe in Wissenschaft und Praxis - Bautex 2008 diente dem Wissenstransfer
BR Baustoff Recycling und Deponietechnik 6/2008
Die Thematik der Vorträge umfaßte die Entwicklung und Anwendung der Bauweise "Geokunststoffbewehrte Erde", von Geokunststoffen in Tragschichten und dem Böschungsbau sowie von neueren Geotextilien, die eine "innere" Überwachung von ERdbauwerken ermöglichen und die Anwendung im Deponiebau. Hingewiesen wird auf eine aktuelle Übersicht der Normen und Richtlinien für Geokunststoffe, die von Matthias Mägel, STFI, Chemitz erarbeitet wurde: http://www.geokunststoffe.com
Egloffstein / Burkhardt (Hrsg.)
Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten 2008 - Sanierung, Nachsorge und Folgenutzung von Deponien
ICP Eigenverlag Bauen und Umwelt - Im Auftrag der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e.V. (BU) und dem Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. (AK GWS)
Wolfgang Behrens, Volkmar Dunger, Oliver Kemmesies
Austrocknung verhindern - Hydromechanische Bemessungen von mineralischen Dichtungsschichten
wlb Wasser, Luft und Boden - Zeitschrift für Umwelttechnik 9/2008 Seite 42-44
In einem Testfeld auf der Deponie Rothenbach (NRW) wurden über 5 Jahre eine Oberflächenabdichtung aus TRISOPLAST® untersucht.Zur Kalibrierung der Abdichtungseigenschaften wurden folgende Simulationsprogramme des Wasserhaushaltes herangezogen: a) Deponie- und Haldenwasserhaushaltsmodell Bowahald, b) Programmpaket Siwapro DSS, das die ungesättigten Strömungsprozesse in den Abdeckschichten auf der Grundlage der Richards-Gleichung abbildet.
Die Bilanzierung der Abflüsse belegt, dass der berechnete Abfluss aus der Abdichtung null ist, d.h. es strömt kein Wasser in das Auflager, die Funktion der Trisoplastdichtung ist gegeben.
Die gemessene wie auch berechnete Wasserspannung in der Rekultivierungsschicht reagiert auf die ausgeprägten Stressperioden entsprechend. Die Maxima können mit den derzeitigen Annahmen noch nicht vollständig in ihrer Größenordnung nachvollzogen werden. Heirzu bedarf es noch einer detaillierten Betrachtung und Parametrisierung des Pflanzenwurzelentzuges.
N. Wolsfeld, K.-J. Arlt
Ergebnisse mehrjähriger Untersuchungen der Oberflächenabdichtungs-Versuchsfelder der Dillinger Hütte, Saarland
VERÖFFENTLICHUNGEN DES LGA-GRUNDBAUINSTITUTS, NÜRNBERG Heft 87. 19. Nürnberger Deponieseminar - 2008 -, Eigenverlag LGA ISSN 0343-8007 Inhaltsverzeichnis mit Kommentaren von K. Stief Vorträge im www als pdf-Dateien verfügbar unter http://www.lga.de/tuv/de/bautechnik/geotechnik_deponie_seminar_2008.shtml
Armin Stegner, LGA Grundbauinstitut
Deponiebau und Deponiesanierung - Erfahrungen bei der Fremdüberwachung
VERÖFFENTLICHUNGEN DES LGA-GRUNDBAUINSTITUTS, NÜRNBERG Heft 87. 19. Nürnberger Deponieseminar - 2008 -, Eigenverlag LGA ISSN 0343-8007 Inhaltsverzeichnis mit Kommentaren von K. Stief
Vorträge im www als pdf-Dateien verfügbar unter http://www.lga.de/tuv/de/bautechnik/geotechnik_deponie_seminar_2008.shtml
Der Autor behandelt im wesentlichen die Fremdüberwachung (Realität und wünschenswerte Anforderungen)bei Elementen von Deponieabdichtungen, z.B. Rohrbau, Sickerwasserleitungen, Schachtbau (Schachtsanierungen), Kunststoffdichtungsbahnen (KDB). Die Vorgaben der BAM für KDB werden als vorbildlich bezeichnet.
Eckhard Haubrich, UW Umweltwirtschaft GmbH, Stuttgart
Dichtungskontrollsysteme aus Sicht des Planers und Bauüberwachers - Erfahrungen aus der Praxis
2. PROGEO Seminar "Dichtungskontrollsysteme - Technologische Lösung mit neuer Perspektive Stand der Technik - Praxiserfahrung - Perspektiven" Januar 2008
Daniel Kehrer, Wat Ingenieurgesellschaft mbH, Mainz
Deponieabschluss Budenheim - DKS sichert Folgenutzung als Golfplatz
2. PROGEO Seminar "Dichtungskontrollsysteme - Technologische Lösung mit neuer Perspektive Stand der Technik - Praxiserfahrung - Perspektiven" Januar 2008
Andries Steerenberg, ENVIRO Quality Control BV, Niederlande
g e o l o g g e r ® in Oberflächen- und Basisabdichtungen von Deponien und Erdbauwerken - Projektberichte aus den Niederlanden
2. PROGEO Seminar "Dichtungskontrollsysteme - Technologische Lösung mit neuer Perspektive Stand der Technik - Praxiserfahrung - Perspektiven" Januar 2008
Clemens Nüske, Abfallwirtschaftsgesellschafi Landkreis Vechta mbH
Klassische und inverse Anordnung des DKS g e o I o g g e r ® bei Neubau und Nachrüstung der Oberflächenabdichtung der Deponie Tonnenmoor ll
2. PROGEO Seminar "Dichtungskontrollsysteme - Technologische Lösung mit neuer Perspektive Stand der Technik - Praxiserfahrung - Perspektiven" Januar 2008
Bernd Kallies, PROGEO Monitoring GmbH
DKS g e o I o g g e r ® - Internet-basierte Betriebskonzepte
2. PROGEO Seminar "Dichtungskontrollsysteme - Technologische Lösung mit neuer Perspektive Stand der Technik - Praxiserfahrung - Perspektiven" Januar 2008
24. Fachtagung Die sichere Deponie Sicherung von Deponien und Altlasten mit Kunststoffen
(Vorträge unter http://www.akgws.de > Tagungen > Vorträge > Die sichere Deponie)
BERND ENGELMANN, Umweltbundesamt, Dessau
Integrierte Deponieverordnung - Stand der Diskussion
WOLFGANG BRÄCKER, Staatliches Gewerbeaufsichtsamt, Hildesheim
Deponietechnische Vollzugsfragen. Ergebnisse der LAGA-ad-hoc-AG . Bewertung von alternativen Dichtungssystemen
Bräcker berichtet über Eignungsbeurteilungen für Abdichtungen, die von der ad-hoc-AG erarbeitet wurden. Die Eignungsbeurteilungen werden im Internet unter http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de veröffentlicht. Eine Zusammenstellung findet man auch unter > Fachliteratur > Technische Regeln
WERNER MÜLLER, BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin
Kunststofftechnische Fremdüberwachung beim Bau von Abdichtungen für Deponien und Altlasten
Müller betont die Bedeutung der Fremprüfung für die Qualität von Deponieabdichtungssystemen. Offenbar wird aber die Leistung von Fremdprüfern in Ausschreibungen nicht ausreichend berücksichtigt, so daß auch die Vergütung der Leistungen unzureichend ist. Empfohlen wird die Benutzung des musters des AK GWS einer Preisanfrage und eines Leistungsverzeichnisses (im Internet unter http://www.akgws.de). Außerdem wird bemängelt, daß auch nicht akkreditierte Fremdprüfer beauftragt werden, deren Qualifikation durchaus in Frage gestellt werden kann. Die Fremdprüferrichtlinie der BAM findet man unter http://www.bam.de > Service > amtl Mitteilungen > Abfallrecht
FOKKE SAATHOFF, Universität Rostock
Stand der Arbeiten aus der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. (DGGT) an den Empfehlungen für die Anwendung von Bentonitmatten und Dränmatten in Abdichtungssystemen für Deponien und Altlasten
KATJA WERTH, BBG Bauberatung Geokunststoffe GmbH & Co. KG, Espelkamp, CHRiSTiAN WITOLLA, GEOPLAN Ing.-Büro für die Anwendung von Geokunststoffen GmbH, Neukirchen-Vluyn
Standsicherheit von Oberflächendichtungssystemen. Geotechnische und hydraulische Interaktion von Rekultivierungsschicht und geosynthetischen Drän- und Filterschichten im Hinblick auf Bemessung, Ausführung und Qualitätssicherung
Es wird festgestellt, daß die Reserven bei geosynthetischen Dränsystemen mit BAM-Eignungsnachweis außerordentlich hoch sind. Die Vorteile der Bauweise mit Geokunststoffen könnten aber nur bei richtiger Auswahl, geeignetem Winsatz und vor allem fachgerechtem Einbau zum Tragen kommen. Ergänzende Aspekte, die in Betracht gezogen werden sollten werden genannt.
MICHAEL KOSER, UW Umweltwirtschaft GmbH, Stuttgart
Einsatz von Geokunststoffen an unterschiedlichen Deponien in Süddeutschland. Praxisbeispiele
David Kehrer, WAT Wasser- und Abfalltechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Mainz
Deponie Mainz-Budenheim - Planungstechnische Besonderheiten und Folgenutzung
Beschrieben werden Abdichtungsprojekte bei Deponien bei denen Geokunststoffe eingesetzt wurden: Deponie Blumentobel, Landkreis Esslingen / Deponie Böblingen, Landkreis Böblingen / Deponie Froschgraben, Landkreis Ludwigsburg.
Ole Syllwasschy, Huesker Synthetic GmbH, Gescher
Sonderlösungen für die Verankerung von Dichtungssystemen auf Böschungen
Abdichtungssysteme auf Deponieböschungen mit Neigungen steiler als 1:3, die in den meisten Fällen durch zu steilen Einbau in der zum Teil weiter zurückliegenden Betriebsphase entstanden sind, könnten normalerweise problemlos durch Antigleitbewehrungen in Form von Geogittern gleitsicher ausgeführt werden. Oftmals stelle sich jedoch die Verankerung der Geokunststoffbewehrung als problematisch heraus, weil entweder die Platzverhältnisse sehr beengt oder die Ankerlängen sehr groß seien. Anhand von drei Beispielen und Angaben zur Ankerkraftberechnung für verschiedene Geometrien wurden Lösungen für diese Problematik präsentiert. Durch den Einsatz von hochzugfesten Geogittern sei der standsichere Aufbau der Abdichtung auch auf bestehenden Böschungen mit Neigungen 1:2,0 und steiler möglich, wodurch teure Massenumlagerungen des Abfalls vermieden werden könnten. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine Aufsteilung der Böschungsneigung dann ihre Grenze findet, wenn der Rekultivierungsboden bzw. mineralische Dränschichten an die Grenzen ihrer Scherfestigkeit stoßen, d.h. Reibungswinkel und Böschungswinkel nähern sich stark an.
MICHAEL HERING, Colbond Geosynthetics GmbH, Obernburg
Hydraulische Nachweise für Dränmatten. GDA-Empfehlung, Bayerisches Merkblatt - Vergleich der Durchlässigkeiten
Es werden in diesem Beitrag hydraulische Nachweise nach der GDA-Empfehlung E2-20, nach dem Merkblatt Nr. 3.6/5 (Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft, München 2000) sowie Nachweise nur unter Berücksichtigung der Wasserdurchlässigkeit des Rekultivierungsbodens gegenübergestellt.
Nachweise nach der GDA-Empfehlung sind einfach zu führen. Es sind lediglich die Angaben der Böschungs- oder Plateaulänge, deren Neigung (hydraulischer Gradient) und die Höhe der Rekultivierungsschicht erforderlich. Die Einflüsse von Boden und Bewuchs werden über die Sickerwasserspende berücksichtigt.
In den gezeigten Beispielen führen die Nachweise nach GDA-Empfehlung und über die Durchlässigkeit des Bodens zu vergleichbaren Ergebnissen. Letzterer kann eine gute Ergänzung und Überprüfungsmöglichkeit der Ergebnisse nach GDA-Empfehlung sein.
Der Nachweis nach dem Bayerischen Merkblatt ist der umfassendste Ansatz. Er berücksichtigt den komplexen Einfluss des Rekultivierungsbodens. Voraussetzungen für diesen Nachweis sind, dass die projektbezogenen Niederschlagsmengen sowie die Durchlässigkeit und die nutzbare Feldkapazität des Rekultivierungsbodens bekannt sind.
HELMUT ZANZINGER, SKZ, Würzburg
Eignungsanforderungen an Bentonitrnatten in Oberflächenabdichtungssystemen
MATTHIAS KÜHLE-WEIDEMEIER, Wasteconsult International, Langenhagen
Deponie Leppe, Folgenutzung von Oberflächendichtungen - Stromgewinnung mit Photovoltaikanlagen
ECKHARD SOST, Dipl.-lng. CATRIN TARNOWSKI, GSE Lining Technology, Hamburg
LANDFILL 2007 - Deponietechnik in Südafrika - Gemeinsamkeiten und Trends - ein Erfahrungsbericht
GER0 ROHDE, Ecosoil Süd GmbH, Ulm
Überdachter Rückbau einer Sonderabfalldeponie Kölliken (Schweiz)
Dipl.-lng. CLEMENS NÜSKE, AWV Abfallwirlschaftsgesellschaft, Landkreis Vechta GmbH, Vechta
Nachrüstung der Oberflächenabdichtung Deponie Tonnenmoor mit einem Dichtungskontrollsystem
Berichtet wird über die Anwendung des Systems GEOLOGGER® , damit die temporäre Oberflächenabdichtung aus Kunststoffdichtungsbahnen als endgültige Oberflächenabdichtung anerkannt werden konnte. Das ist insbesondere dadurch möglich geworden, daß eine "inverse" Elektrodenanordnung möglich war, so daß die vorhandene KDB beim nachträglichen Einbau des Dichtungskontrollsystemes GEOLOGGER® nicht ausgebaut werden mußte und auch nicht beschädigt wurde.
Ralph-Peter BULTMANN, SBAZV Südbrandenburgischer Abfallzweckverband, Zossen
Einsatz von Leckortungssystemen in Deponieoberflächenabdichtungen . Möglichkeiten und Unterschiede
AXEL PIEPENBURG, IHP Ingenieurgesellschaft, Prof. Dr.-lng. Hoins und Partner GmbH, Stade
Meteorologische Besonderheiten beim Bau von Deponien an unterschiedlichen Dichtungssystemen praxisnah dargestellt
GEORG HEERTEN, RWTH Aachen, ROBERT M. KOERNER, Ph.D., P.E., NAE, 12:OO Geosynthetic Institute (GSI), USA-Folsom
Oberflächenabdichtungen von Deponien und Altlasten - Grenzen von mineralischen Dichtungen; Lösungen mit Geokunststoffen
Alle Vorträge nach dem 8. Februar 2008 unter www.akgws.de vom Arbeitskreis Grundwasserschutz e. V.