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Fachliteratur

Deponietechnik 2010

Dokumentation der 7. Hamburger Abfallwirtschaftstage vom 1.-2. Februar 2010

Stegmann/Rettenberger/Bidlingmeier/Bilitewski/Fricke/Heyer (Hrsg.)

Deponietechnik 2010

Hamburger Berichte 35, Abfallwirtschaft, Technische Universität Hamburg-Harburg
Verlag Abfall Aktuell ISBN 978-3-981287-3-1

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
R. Stegmann, M. Ritzkowski
Abfallwirtschaft mit oder ohne Deponien? Abfallwirtschaftsplanung des VKS bis 2020
Dr. R. Siechau, VKS
Das Abfallwirtschaftskonzept der Freien und Hansestadt Hamburg – seit 15 Jahren ohne Deponien
Dr. M. Schuldt., B. Matthes, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Die neue Deponieverordnung vom 27.4.2009 - Wozu noch neue Regelungen für Deponien, wenn Deponien Auslaufmodelle sind ?
Dr. Bernd Engelmann, UBA, Dessau (nicht abgedruckt)
PDF Folien verfügbar
Interessant weil nicht die einzelnen Regelungen wiederholt werden. Beachten Sie den Untertitel!!
Die neue Deponieverordnung im Vollzug
Dipl.-Ing. G. Weyer, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, Hannover
Abfallbehandlung, Stoffstrommanagement und Deponierung von Reststoffen
Prof. B. Bilitewski, TU Dresden
Baggergut – ein Rohstoff?
R. Knies, G. Kaschel, H.-D. Detzner, Hamburg Port Authority
Einfluss des Einbauwassergehaltes auf das Langzeitverhalten von MBA-Deponien
K. Münnich, J. Bauer, K. Fricke, Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig, Abt. Abfall- und Ressourcenwirtschaft
PDF Text verfügbar
PDF Folien verfügbar
Die Autoren machen eindringlich darauf aufmerksam, dass bei sogenannten MBA-Deponien gravierende Standsicherheitsprobleme auftreten können, wenn die Problematik der Porenwasserdrücke im Deponiekörper nicht beherrscht werden.
Ablagerung von MVA-Aschen auf Deponien
Dipl.-Ing. K. Drexler, LfU Bayern, Augsburg
Der Autor macht Probleme aufmerksam, die bei Ablagerung nicht ausreichend gealterter MVA-Aschen auftreten können, u.a. extreme Temperaturen im Sickerwasser, durch die Geokunststoffe geschädigt werden können; Reaktionen im Deponiekörper mit der Folge, das Wasserstoff freigesetzt wird.
Verfahren zur Verbesserung des Deponieverhaltens: Aerobe in situ Stabilisierung der Deponie Dörentrup
Dr.-Ing. K.-U. Heyer, K. Hupe, A. Koop, R. Stegmann, IFAS Hamburg; U. Frohmann, K. Jeuthner, Abfallbeseitigungs GmbH Lippe
Präsentationsfolien zum Herunterladen unter http://www.ifas-hamburg.de/deutsch/index.htm > Downloads
Stilllegung und Nachsorge der Deponie Helvesiek
Dipl.-Ing. H.-W. Schröder, Landkreis Rotenburg (Wümme)
Belüftungsmaßnahmen und Klimaschutz, Bewertungsverfahren
Dr.-Ing. M. Ritzkowski, TU Hamburg-Harburg
Neue Erkenntnisse zur Emission und Oxidation von Methan aus Altdeponien
Dr.-Ing. J. Streese-Kleeberg, TU Hamburg-Harburg, Dr. J. Gebert, Universität Hamburg
Sickerwasserbehandlung bei rückläufigen Mengen und Belastungen
Dipl.-Ing. A. Tschackert, AVL Ludwigsburg
Kosten der Stilllegung und Nachsorge, Rückstellungskalkulation
Dipl.-Ing. R. Eitner, IWA Ennigerloh-Enniger
Vortrag als PDF bald bei www.iwambh.de verfügbar)
Immer wieder interessant und erschreckend, dass für die Berechnung der Höhe der Rückstellungen verschiedene rechtliche Grundlagen zu berücksichtigen sind: betiebswirtschaftliche, steuerrechtliche und handelsrechtliche. - Ob der Gesetzgeber so etwas Irres mit Absicht macht?
Die nachhaltige Deponie – Strategien zur Stilllegung und Nachsorge in den Niederlanden
H. Scharff, Afvalzorg, Assendelft, Niederlande
PDF Folien verfügbar (Original wurde komprimiert)
Der Autor macht deutlich, dass auch in den Niederlanden noch viele Unklarheiten gibt, welche Probleme Hausmülldeponien nach Einstellung des Deponiebetriebes verursachen werden. Sehr interessant ist aber, dass Deponiebetreiber Abgaben an den Staat entrichten müssen, die für die Deckung der Nachsorgekosten verwendet werden sollen. Als ein maßgeblicher Kostenfaktor ergibt sich aus der Annahme, dass das Oberflächenabdichtungssystem alle 50 bis 75 Jahre erneuert werden muss.
Die österreichische Deponieverordnung 2008 – Sicherstellungen - Nachsorge
Dipl.-Ing. M. Danzer, Lebensministerium, Wien, Österreich
Optionen für Klimaprojekte in der Abfallwirtschaft in Deutschland und Europa
Dipl.-Ing. J. Schnurr, D. Blank, GFA-Envest GmbH, Hamburg
Deponierückbau: Technik, Wirtschaftlichkeit, Perspektiven
Prof. G. Rettenberger, Ingenieurgruppe RUK GBR
Vorschläge für Kriterien zur Beendigung einer erfolgreichen Deponiebelüftung
K.-U. Heyer, K. Hupe, R. Stegmann, IFAS Hamburg; M. Ritzkowski, TUHH
Rückbau der Sonderabfalldeponie Kölliken, Schweiz
Dipl.-Ing. E. Beitinger, Ingenieurbüro E. Beitinger; U. Hoppe,, URS Deutschland GmbH, Dreieich; J. L. Tardent, Konsortium Sondermülldeponie Kölliken
Instrument zur Erstellung angepasster Deponiekonzepte für Entwicklungsländer
Prof. W. Bidlingmaier, Dipl.-Ing. G. Hädrich, E. Kraft Bauhaus Universität Weimar
Die Deponie als Standort für Photovoltaik und Windkraftanlagen
Dr.-Ing. T. Wolfsteller, Stadtreinigung Hamburg
Metabolon: Folgenutzung der Deponie Leppe zur Regionale 2010
M. Lichtinghagen-Wirths, BAV Engelskirchen
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12.03.2010