R. Ketelhut
Aktuelle Entwicklungen um die Probenahme, Charakterissierung und Bewertung von Abfällen
9. Leipziger Deponiefachtagung 2013
pdf veröffentlicht unter http://www.leipziger-deponiefachtagungen.de > Deponiefachtagungen
Der Autor setzt sich kritisch mit den Vorschriften gemäß Deponieverordnung auseinander
Ziehmann, Gunnar; Münnich, Kai; Collins, H.-J.; Fricke, Klaus
Sickerwassermonitoring
Müll und Abfall 2003 Heft 10 Seiten 526-531
Zur besseren Prognose des Sickerwasserabflusses von Deponien über die Zeit wurde in der Abteilung Abfallwirtschaft des Leichtweiß-Instituts der Technischen Universität Braunschweig ein angepasstes Sickerwasserhaushaltsmodell und Messgeräte zur Bestimmung des zeit- und räumlich aufgelösten Sickerwasserabflusses entwickelt. In dem Beitrag werden die Grundzüge der Messgeräte dargestellt und erste Meßergebnisse sowie die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für das Sickerwassermonitoring präsentiert.
Die zeitlich auflösenden und die räumlich auflösenden Sickerwasserabflussmeßgerätetypen haben in den letzten drei Jahren ihre Zuverlässigkeit bewiesen und werden künftig ein besseres Verständnis der Transportprozesse der flüssigen Phase von Deponien ermöglichen. Darauf basierend kann das Überwachungsprogramm für die nachsorgephase von Deponien besser auf die vorherrschenden Randbedingungen der jeweiligen Deponien, die in der Regel als Einzelfälle betrachtet werden müssen, abgestimmt werden.
Anmerkung Stief: Das Meßprinzip kann m.E. auch besonders interessant werden, um die Wirksamkeit einer "nassen" biologischen stabilisierung des Deponiekörpers zu kontrollieren.
(30-Okt-2003)
Ziehmann, Gunnar; Münnich, Kai; Haastrick, Andreas; Fricke, Klaus; Hempel, C. Dietmar
Deponiemonitoring - Was? Wozu? Wo? Wie oft? Wie lange?
Teil 1 Das Monitoringkonzept
Müll und Abfall 4/2003 Seiten 156 bis 161
Die Autoren beginnen mit der Beschimpfung der Verantwortlichen für TA Abfall, TA Siedlungsabfall und Deponieverordnung. Zwar sei der Hinweis gegeben worden, dass das Deponieverhalten zu dokumentieren sei, aber es sei leider weder definiert mit welcher Meßgenauigkeit die Messungen durchgeführt werden müssen, noch mit bzw. mit welchen Systemen.
Meine Anmerkung: Nun gibt man den Deponiebetreibern, Beratenden Ingenieuren und Wissenschaftlern Gelegenheit deponiespezifische Lösungen zu erarbeiten und zu realisieren - und was wird gefordert: eindeutige Vorgaben.)
Danach machen die Autoren deutlich, warum es keine klaren Vorgaben in der TASi und der DepV gab: Im Sonderforschungsbereich Bauwerksüberwachung an der TU Braunschweig wird seit 1998 geforscht, um herauszufinden Was? Wozu? Wo? Wie oft? Wie lange? "gemonitort" werden muß. Eine Übersicht über alle Projekte findet man unter http://www.sfb477.tu-bs.de.
Folgende Projekte sind von Bedeutung für das Deponiemonitoring:
(Noch eine Anmerkung: Die Verantwortlichen für die Anforderungen an Deponien in TASi und TA Abfall konnten sich einfach nicht vorstellen, daß die Praktiker so wenig wußten und sie waren auch sicher zu feige die von den Autoren beforschten Verfahren vorzuschlagen. Die Folge der Feigheit war die Forderung von Deponien mit Abfällen gemäß den so umstrittenen Zuordnungskriterien.)
Teil 2 Ergebnisse aus den In-Situ-Versuchen wowie aus Laborversuchen
Müll und Abfall 7/2003 Seiten341 bis 346
Berichtet wird u. a. über Untersuchungsergebnisse auf der Deponie Deiderode, Landkreis Göttingen
(23-Apr-2003)(20-Jul-2003)
Bothmann, Peter
Fachgerechte Eigenkontrolle von Deponieentwässerungssystemen
VKW-News 60. Ausgabe; März 2002 Seiten 17-18
Stief, Klaus, 1980
Notwendigkeit und Realisierung eines Langzeituntersuchungsprogramms an Deponien
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