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07-Jul-2014

Fachliteratur

Deponieverhalten von Deponien aller Art 2003

DK I, DK II, Hausmülldeponien, MBA-Deponien, Schlackedeponien - auch Setzungen, Deponiestabilität, ...

2003

Heyer, Kai-Uwe
Emissionsreduzierung in der Deponienachsorge
Hamburger Berichte 21, Abfallwirtschaft, Technische Universität Hamburg-Harburg, Hrsg. Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann, Verlag Abfall aktuell 2003,
ISBN 3-9808 180-4-7 mehr...

Reuter, Ernst; Vielhaber, Renate; Dettmer, Joachim; Schneider, Theo
Vorgehensweise zur Emissionsabschätzung am Beispiel der Zentraldeponie Hannover
In; Bauhaus-Universität Weimar Schriftenreihe Geotechnik, Heft 10 Band 1,
Hrsg. Karl Josef Witt, Rolf Katzenbach "1. Symposium Umweltgeotechnik" Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V., Fachsektion Deponien und Altlasten. Weimar 2003
(23-Okt-2003)

Kölsch, Florian
Standsicherheitsuntersuchungen auf der Deponie Hildesheim-Heinde
In; Bauhaus-Universität Weimar Schriftenreihe Geotechnik, Heft 10 Band 1,
Hrsg. Karl Josef Witt, Rolf Katzenbach "1. Symposium Umweltgeotechnik" Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V., Fachsektion Deponien und Altlasten. Weimar 2003, Seiten 79-89
Im Internet verfügbar unter http://www.dr-koelsch.de > Ressourcen > Literatur
Zusammenfassung: Auf der Deponie Heinde wurde bereits 1998 vorweggenommen, was an vielen anderen Standorten im Jahre 2005 passieren wird, die herkömmliche Restmüllablagerung wird eingestellt. Durch die Veränderung der angelieferten Abfälle entsteht ein inhomogener, tragschwacher Abfallkörper, die Standsicherheit des Deponiekörpers ist gefährdet. Es wird empfohlen, die Betriebsumstellung geotechnisch zu begleiten: Das Vorgehen wird am Beispiel Heinde erläutert.

  • Standsicherheitsberechnungen nach GDA-Empfehlung E 2-29
  • Monitoring der maßgeblichen Parameter (Setzungen,m Wasser, Geometrie,
  • ggf. betriebliche Maßnahmen.

Aus 5 Konsequenzen: Die ab dem Jahr 2005 zu erwartenden Veränderungen der Abfallzusammensetzung werden nach dem bisherigen Erkenntnisstand die Standsicherheit erheblich beeinträchtigen. ... Das größte Problem düfte jedoch die Beeinträchtigung der Bewehrungseigenschaften infolge mechanischer Vorbehandlung oder Stoffstromtrennung sein. ... Generell ist es ratsam, die Umstellung des Deponiebetriebes im Jahr 2005 geotechnisch zu begleiten und zumindest zu diesem Zeitpunkt die in der TASi geforderten [geotechnischen] Untersuchungen durchzuführen. ...
(12-Okt-2003)

Dörrie, Timo
Prozesse in Deponien
In: 6. Dialog "Abfallwirtschaft M-V": Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien. Hrsg. Morscheck, Institut für Landschaftsbau und Abfallwirtschaft der Universität Rostock (Juli 2003) mehr...

Schlieker, Hans
Maßnahmen zur Überwachung und Erhaltung der Standsicherheit von Deponien
In: 6. Dialog "Abfallwirtschaft M-V": Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien. Hrsg. Morscheck, Institut für Landschaftsbau und Abfallwirtschaft der Universität Rostock (Juli 2003) mehr...

Kölsch, Florian
Standsicherheit und Entwässerung von Deponien
In: 6. Dialog "Abfallwirtschaft M-V": Betrieb, Stilllegung und Nachsorge von Deponien. Hrsg. Morscheck, Institut für Landschaftsbau und Abfallwirtschaft der Universität Rostock (Juli 2003) mehr...

Gerschler, Lutz
Immobilisierung von Altlasten und Abfällen
In: Müllhandbuch, Lieferung 2/2003 Kennziffer 8134
Der Autor hält die derzeit verfügbaren Immobilisierungsverfahren für gut geeignet. Verfahren zum Nachweis der Langzeitbeständigkeit seien vorhanden. Im Europäischen Abfallkatalog sei die Immobilisierung eine empfohlene Methode für b estimmte Abfälle. Auch in der BBodSchV wird die Immobilisierung indirekt unterstützt.
Auch der LAGA ATA soll sich mit dem Thema befassen. mehr...
(23-Apr-2003)

Ziehmann, Gunnar; Münnich, Kai; Haastrick, Andreas; Fricke, Klaus; Hempel, C. Dietmar
Deponiemonitoring - Was? Wozu? Wo? Wie oft? Wie lange?
Teil 1 Das Monitoringkonzept
Müll und Abfall 4/2003 Seiten 156 bis 161
Die Autoren beginnen mit der Beschimpfung der Verantwortlichen für TA Abfall, TA Siedlungsabfall und Deponieverordnung. Zwar sei der Hinweis gegeben worden, dass das Deponieverhalten zu dokumentieren sei, aber es sei leider weder definiert mit welcher Meßgenauigkeit die Messungen durchgeführt werden müssen, noch mit bzw. mit welchen Systemen.
Meine Anmerkung: Nun gibt man den Deponiebetreibern, Beratenden Ingenieuren und Wissenschaftlern Gelegenheit deponiespezifische Lösungen zu erarbeiten und zu realisieren - und was wird gefordert: eindeutige Vorgaben.)
Danach machen die Autoren deutlich, warum es keine klaren Vorgaben in der TASi und der DepV gab: Im Sonderforschungsbereich Bauwerksüberwachung an der TU Braunschweig wird seit 1998 geforscht, um herauszufinden Was? Wozu? Wo? Wie oft? Wie lange? "gemonitort" werden muß. Eine Übersicht über alle Projekte findet man unter http://www.sfb477.tu-bs.de.
Folgende Projekte sind von Bedeutung für das Deponiemonitoring:

  • A1 Methoden zur risiko- und schwachstellenorientierten Bewertung und Optimierung von Bauwerksüberwachungsmaßnahmen
  • B5 Analyse der biologischen und chemischen Reaktionsprozesse in Deponien
  • B6 Analyse der gekoppelten Prozesse von Wärmeentwicklung, Flüssigkeits- und Stofftransport in der Deponiestruktur
  • C4 Geodätische Sensoren und Methoden zur Bauwerksüberwachung
  • D1 Überwachung und Beurteilung von Deponien

(Noch eine Anmerkung: Die Verantwortlichen für die Anforderungen an Deponien in TASi und TA Abfall konnten sich einfach nicht vorstellen, daß die Praktiker so wenig wußten und sie waren auch sicher zu feige die von den Autoren beforschten Verfahren vorzuschlagen. Die Folge der Feigheit war die Forderung von Deponien mit Abfällen gemäß den so umstrittenen Zuordnungskriterien.)
Teil 2 Ergebnisse aus den In-Situ-Versuchen wowie aus Laborversuchen in Müll und Abfall 7/2003 Seiten341 bis 346
(23-Apr-2003)(20-Jul-2003)

Isotopenbestimmung auf Deponien zur Beurteilung ihres Reifegrades und ihrer Sickerwässer
WLB Wasser, Luft und Boden 3/2003 Seiten 49 - 51
Interessant vielleicht auch zum Nachweis des Erfolges mit der "trocken" (aeroben) oder "nassen" (anaeroben) Stabilisierung von Hausmülldeponien.
Nach Ansicht der Autoren: Die Anwendung der Isotopenmethoden wird eine absolute Notwendigkeit sobald mehrere Quellen für eine Kontamination des Grundwassers im Umfeld einer Deponie in Frage kommen. Die übliche hydrochemische Beurteilung der Böden und Wässer anhand von Haupt- und Spurenelementanalysen reicht dann nicht mehr aus.

(09-Mär-2003)

Lechner, Peter, und Mosbauer, P.
Blickpunkt Deponieverhalten
(von MVA Schlacke und Rauchgasreinigungsrückständen)
Baustoff Recycling + Deponietechnik BR 1/2003, Seite 47-48
Berichtet wird über eine Diskussion über das Deponieverhalten von Reststoffen aus der thermischen Behandlung.
Besondere Beachtung in dem Beitrag finden:
Wärmeentwicklung in Schlackendeponien * Frische und abgelagerte Abgasreinigungsprodukte *pH-Wert in Reststoffdeponien

(20-Jul-2003)

2002

Wilsnack, Thomas; Boy, Sigrun; Weinhold, Volkmar; Keil, Manfred
Methodische Konzepte zur Beurteilung des Langzeitverhaltens von immobilisierten Materialien
Müll und Abfall 7/2002 Seiten 395 - 405
Aus der Zusammenfassung:
Im Ergebnis des Vorhabens können folgende Schlussfolgerungen formuliert werden:
Die gegenwärtig vorhandenen Beurteilungskonzepte sind für die Prognose des Langzeitverhaltens unzureichend.
Für die Beurteilung des Langzeitverhaltens bzw. die Ermittlung prozessbeschreibender Materialparameter eines immobilisierten Materials können die angewendeten Versuchskonzepte wie folgt eingeschätzt werden:
...
Auf der Grundlage materialspezifisch zu ermittelnder Eigenschaften und Prozessparameter können folgende Konzepte zur Prognose des Langzeitverhaltens herangezogen werden:
...
Die angewendeten Versuchs- und Prognosekonzepte finden national und international breite Anwendung und können als Stand der Technik angesehen werden. Sie ermöglichen die Beurteilung des Langzeitverhaltens (Führung des Gleichwertigkeitsnachweises).
...

als pdf verfügbar unter
http://www.ibewa.de/Index_de/team-de/pub-wils/immo2.pdf
(28-Jul-2002)

Dipl.-Ing. Gunnar Ziehmann
Setzung von Abfalldeponien - Theorie und Laborversuche zur Kennzeichnung von Einflussgrößen –
Vom Fachbereich für Bauingenieur- und Vermessungswesen
Der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig zur Erlangung des Grades eines Doktor-Ingenieurs (Dr.-Ing.) genehmigte Dissertation
von Dipl.-Ing. Gunnar Ziehmann 2002

Dissertation als pdf-Dateien

2001

Salomo, Klaus Peter; Krüger, Detlef; Fischer, Dirk
Großrahmenscherversuche auf der Deponie Wernsdorf
Müll und Abfall 10/2001 Seiten 587-590
(04-Jan-2002)

Oey, W; Back, M; Kuhn, W.
Die Installation eines Horizontalfilterbrunnens im Müll auf der Deponie Ihlenberg mit der verlaufsgesteuerten Horrizontalbohrtechnik zur Ableitung des Sickerwassers und des Deponiegases
Müll und Abfall 10/2001 Seiten 596-599
Der Wassereinstau im Deponiekörper wurde mit der o.g. Bohrtechnik beseitigt.
(04-Jan-2002)

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