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15-Jan-2012

Fachliteratur

Sickerwasser aus Deponien 2002

einschließlich Sickerwasserinfiltration und Sickerwasserreinigung

Bernd Albrecht, Erwin Thomanetz
Großlysimeter-Langzeit-Untersuchungen zur Rückführung von Umkehrosmose-Sickerwasserkonzentrat auf den Deponiekörper von Hausmülldeponien unter "Flushing-Bedingungen"
VKS-News 64. Ausgabe Junli 2002, Seiten 5-7
Dr. Albrecht ist zu erreichen unter bernd.albrecht@hafner-ingenieure.de
Aus Fazit und Empfehlungen für die Praxis
Bei der Rückführung von UO-Sickerwasserkonzentrat in den Deponiekörper sind keine nachteiligen umwelttechnischen Effekte festzustellen. Vielmehr laufen die mikrobiologischen Prozesse ... deutlich rascher ab und der Deponiekörper mineralisiert in einem kürzeren Zeitraum als ... .
Die Aufbereitung des Sickerwassers mittels Umkehrosmose sowie des UO-Sickerwasserkonzentrats muss allerdings nach einem bestimmten Modus erfolgen, so dass ... .
Es ist daher zu fordern, dass das in der TA Siedlungsabfall enthaltene Verbot der Deponiesickerwasserrückführung diskutiert wird, zumal ... .

Offenbar hatte Henigin also doch recht, und seine Dissertation war zurecht anerkannt.
Die Bitte nach Diskussion des Verbotes der Sickerwasserrückführung ist erhört worden: In der Deponieverordnung, Teil 4: Altdeponien, § 14 Oberirdische Deponien, Absatz (8) heißt es: ..., kann die zuständige Behörde zur Beschleunigung biologischer Abbauprozesse und zur Verbesserung des Langzeitverhaltens der Deponie in der Betriebsphase eine gezielte Befeuchtung des Abfallkörpers durch Infiltration von Wasser oder deponieeigenem Sickerwasser zulassen, wenn ... .
Der Text sagt m.E. nichts gegen die Rückführung von UO-Sickerwasserkonzentrat - aber es darf offenbar nicht (warum nicht?) von einer fremden Deponie kommen. Und die Rückführung muß in der Betriebsphase erfolgen.

(15-Jul-2002)

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