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15-Jan-2012

Fachliteratur

Sickerwasser aus Deponien 2007

einschließlich Sickerwasserinfiltration und Sickerwasserreinigung

Hersteller von Anlagen zur Sickerwasserbehandlung / Dienstleistungen beim Betrieb:

Wenn kein Sickerwasser mehr anfällt, gibt es auch keine Deponieprobleme mehr. Oder?

Zum Thema Sickerwasser wird seit einiger Zeit meist im Zusammenhang mit Deponienachsorge 2007, und mit der biologischen Stabilisierung von Altdeponien berichtet. Fachliteraturhinweise werden bei deponie-stief.de zusammengefaßt unter Deponie 2007, usw. Recherchieren Sie deshalb bitte auch dort.

Wolfgang Huber, Stefan Schatz

Sickerwasser in der Nachsorgephase

Umweltmagazin September 2007

Für das Landesamt für Umwelt (LfU) in Bayern hat die AU Consult GmbH, Augsburg Sickerwasseranalysedaten von 18 bayerischen Altdeponien mit mineralischer Oberflächenabdichtung ausgewertet. Es zeigte sich, daß für Sickerwässer aus vielen Deponiekörpern erst in 20 bis 30 Jahren eine Indirekteinleitung möglich sein wird.

Die mineralischen Oberflächenabdichtung hatten die bekannten Restdurchlässigkeiten von 10 bis 15% des Jahresniederschlages.

Die Auswertung hat gezeigt, daß schon 10 Jahre nach Aufbringen der min. Oberflächenabdichtung einige Deponien die Direkteinleiterkriterien für die Parameter CSB, NH4-N und AOX gemäß Anhang 51 der AbwV erfüllen. Andere Deponien werden diese Kriterien innerhalb von 30 Jahre einhalten. Der Großteil wird die Kriterien aber noch mehrere Jahrzehnte überschreiten. Für viele Deponien dürfte eine Indirekteinleiten in eine öffentliche Kläranlage ohne weitere Vorbehandlung nach 20 bis 30 Jahren möglich sein. Die Zeiträume, die Frau Dr. Krümpelbeck in ihrer Dissertation (www.deponie-stief.de > Fachliteratur > Dissertationen) genannt hat, liegen weit darüber.

In der Praxis sind immer Einzelfallbetrachtungen durch qualifizierte Ingenieurbüros zu empfehlen.

[Anmerkung: Bei der Angabe von 10 bis 15% Durchlässigkeit von mineralischen Oberflächenabdichtungen muss man berücksichtigen, dass der Sickerwasserabfluss in Bayern ebenfalls meist über mineralischen Basisdichtungen stattfindet, sodass auch hier mit 10 bis 15% Schwund zu rechnen ist (warum sollte die Basisdichtung denn dichter sein als doe Oberflächenabdichtung?). So betrachtet liegt die Durchlässigkeit der Oberflächenabdichtung wahrscheinlich bei 20 bis 30%!]

Uwe Walter, Volker Rekers, Martin Denecke

Deammonifikation von Deponiesickerwasser

UmweltMagazin Januar - Februar 2007

Die Umstellung der Stickstoffelimination von der klassischen Nitrifikation/Denitrifikation auf die aerob/anoxische Deammonifikation bringt für eine Behandlungsanlage von Deponiesickerwasser deutliche Verfahrens- und Kostenvorteile.

Uwe Karg, Klaus Dieter Schmidt

Zu gut wäre zu teuer -Analytik optimiert Aktivkohlefilter-Beschickung in einer Deponiesickerwasserreinigungsanlage

wlb 1-2/2007

Die letzte Stufe der im Beispiel vorgestellten Sickerwasserreinigungsanlage ist eine Aktivkohleinfiltration. Da eine technisch mögliche Abreinigung auf Bruchteile der geforderten Werte für die Indirekteinleitung viel zu teuer wäre, sorgt die Analytik mit CSB-Küvettentest Test für eine optimierte Beschicktung der Aktivkohlefilter.

 

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