MBA-Workshop des MU Niedersachsen (06.09.2006)
Vortragstexte und Präsentationen im Internet verfügbar
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Begrüßung und Einführung MR Dr. Erhard Edom / Niedersächsisches Umweltministerium Hannover
Erfahrungen der Anlagenbetreiber seit dem 01.06.2005
* MBA Lüneburg (Aerob) (Präsentation, PDF, 457 KB) Dipl.-Ing. Erich Tegtmeyer / Gesellschaft für Abfallwirtschaft Lüneburg
* RABA Bassum (Aerob + Teilstrom-Trockenvergärung) (Präsentation, PDF, 4,7 MB) Dipl.-Ing. Andreas Nieweler / AbfallWirtschaftsGesellschaft Bassum
* MBA Hannover-Lahe (Vollstrom-Trockenvergärung) (Präsentation, PDF, 5,3 MB) Dipl.-Ing. Theo Schneider / Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover
Verfahrenstechnik Kurzvorträge
* Status der Erreichung der Ablagerungskriterien in MBA (Vortrag + Präsentation) Prof. Dr.-Ing. Heiko Doedens / Wedemark
* Einfluss von Abfallzusammensetzung, Verfahrenstechnik und Anlagenbetrieb auf die Einhaltung der Zuordnungskriterien von MBA-Abfällen (Vortrag + Präsentation) Dr.-Ing. Ketel Ketelsen / Ingenieurbüro für Abfallwirtschaft und Energietechnik Hannover
* Betriebliche Aspekte beim Einsatz von Vergärungsverfahren (Vortrag + Präsentation) Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke / TU Braunschweig, Leichtweiß-Institut
Prozessstabilität Kurzvorträge
* Erfahrungen und Optimierungsansätze zur Einhaltung des TOC im Eluat (Vortrag + Präsentation) Dr.-Ing.Joachim Dach / Björnsen Beratende Ingenieure Koblenz
* Abluftbehandlung nach 30. BImSchV – erste Betriebserfahrungen und Optimierungsansätze (Vortrag + Präsentation) Dr.-Ing. Rainer Wallmann / Ingenieurgemeinschaft Witzenhausen
Analytik Kurzvorträge
* Schwankungsbreiten bei der Analytik von Zuordnungskriterien (Vortrag + Präsentation) Dr.-Ing. Anke Bockreis / TU Darmstadt, Institut WAR
* Kontrollanalysen im MBA-Praxisbetrieb (Vortrag + Präsentation) Dipl.-Ing. Jörn Heerenklage / TU Hamburg-Harburg, Institut für Abfallressourcenwirtschaft
* Differenzierung des Parameters DOC (Vortrag + Präsentation) Dr.-Ing. Carsten Cuhls / Gesellschaft für Wissenstransfer Bonn-Hannover
Joachim Bosch
Thermische Abluftreinigung in der MBA
UmweltMagazin 10/11 2006
Ein Viertel des gesamten deutschen Hausmülls wird in MBA behandelt. Die dabei entstehenden Rottegase durchströmen meist eine Thermisch-Regenerative Abluftreinigungsanlage (TRA). Die Erfahrung zeigt, dass zwar geforderte Grenzwerte sicher eingehalten werden, aber Anlagenbauer und Betreiber bei der weiteren Optimierung gefordert sind.
Prinzipiell hat sich das Thermisch-Regenerative Verfahren in der Praxis bestens bewährt.
Bei der Anlagenfahrweise und dem Anlagenaufbau sind Effekte durch Säurebildner oder SiO2-Bildung zu berücksichtigen. Bei dieser Problematik sind sowohl Anlagenbauer als auch Entwickler der Rotteverfahren und Betreiber gefordert.
Harald Hoffmann
A plant for all seasons - Alternative fuel production in Olpe, Germany
WASTE management world September - October 2006
Harald Hoffmann ist Sales Director at WEIMA Maschinenbau GmbH - deshalb wird auch als Herz der Anlage in Olpe der WFC 2500 FineCut Zerkleinerer beschrieben
Axel Dey
Immer in Bewegung bleiben - Vergärung von Hausmüll erfordert zuverlässige Antriebstechnik
wlb Wasser, Luft und Boden 9/2006
Berichtet wird über Erfahrungen an der MBA Lübeck
Rainer Wallmann, Helge Dorstewitz, Jürgen Hake, Heike Santen, Klaus Fricke
Betriebserfahrungen mit der Abluftbehandlung nach 30. BImSchV
Müll und Abfall 6/2006
Helge Dorstewitz, Jürgen Haake, Rainer Wallmann
Möglichkeiten zur Verwertung von Deponiesickerwasser in der aeroben biologischen Abfallbehandlung
Müll und Abfall Heft 5 /2006
Die wesentliche Zielsetzung des Einsatzes von Deponiesickerwasser in der aeroben mechanisch-biologischen Abfallbehandlung (MBA) ist, neben der Feuchteregulierung im Rotteprozess, insbesondere die Verdampfung und der Austrag möglichst großer Wassermengen mit dem Reingas, um die alternativ dazu erforderlichen Kosten für die Abwasserbehandlung einzusparen. Zusätzlich sollen vergleichsweise gering belastete Kondensate innerhalb des biologischen Behandlungsprozesses getrennt erfasst und an Stelle des hochbelasteten Deponiesickerwassers abgeleitet und einer Abwasserbehandlung zugeführt werden. ...
Aus den dargestellten Berechnungen und Versuchsergebnissen lässt sich ableiten, dass im Hinblick auf die Wasseraustragskapazität ca. 1.600 Liter Deponiesickerwasser pro Tonne eingetragener organischer Trockensubstanz in einer MBA verwertet werden können. ...
Der Einsatz von Deponiesickerwasser als Brauchwasser in der aeroben mechanisch-biologischen Abfallbehandlung ist grundsätzlich wirtschaftlich möglich. Ob und in welchem Ausmaß dies umgesetzt werden kann, muß jedoch standort- und anlagenspezifisch im Einzelfall untersucht werden.
Hermann Wenger-Oehm, Karl Hagspiel, Andre Bodendorf
Langfristige Betriebserfahrung mit der thermophilen Trockenvergärung
Müll und Abfall Heft 5 / 2006
Michael Rakete,
seit 1.1.2013 ZVO Entsorgung GmbH in Neustadt in Holstein
MBA Südniedersachsen – Deiderode: Praktische Umsetzung – Erfahrungsbericht – Brand im Zwischenlager
Das-IB GmbH [LFG- & Biogas - Technology] Deponie- & Biogasanlagen der gemeinsame Einstieg, Tagungsband mit allen Fachbeiträgen, Dresden 9./10. Mai 2006, ISBN - Nr.: 3-938755-02-5. (vollständiges Inhaltsverzeichnis)
Neue Probleme? Ja! Neue Lösungen? Hoffentlich! (Editorial)
VKS - NEWS Mai 2006
Damit die Anforderungen der AbfAblV ohne Ausnahmen eingehalten werden können, muß - nach Ansicht des Autors - endlich auch von Seiten des Gesetzgebers auf die seit langem bekannten und auf die neu entstandenen Probleme reagiert werden. Auf die Engpässe bei der Verwertung der heizwertreichen Fraktionen wird hingewiesen. Auf die offenbar hohe Brandgefahr bei Zwischenlagern wird aufmerksam gemacht. Änderungen der Anforderungen an abzulagernde MBA-Abfälle werden gefordert: die vorgegebenen Grenzwerte für den Glühverlust und den TOC im Eluat machten keinen Sinn, seien auch vielfach nicht einzuhalten und sollten geändert werden. Anforderungen an die Verwertung von Sekundärbaustoffen auf Deponien sollten großzügiger sein, als bei Einsatz im Straßenbau. Und natürlich sollten nach Ansicht des Autors auch andere (nicht gleichwertige) Oberflächenabdichtungssysteme als die in der TASI und TA Abfall geforderten eingesetzt werden dürfen.
Bernd Insinger
MBA in der Praxis: Vollstromvergärung
Umweltmagazin 4/5 2006
Berichtet wird über die Erfahrungen und die erkannten zu lösenden Aufgaben der MBA Schaumburg am Standort Sachsenhagen, Landkreis Schaumburg der AWS. Kennzahlen der MBA wurden zusammengestellt. Der Autor hält die Entscheidung für eine biologische Behandlung der Reststoffe für richtig, wie auch die Wahl der Vollstromvergärung. Die Qualitäten des Ablagerungsgutes [gemeint ist der abzulagernde Abfall], des Gasertrages und damit die Energieautarkie der biologischen Stufe mit einem Überschuß an elektrischer Energie entsprechen den Erwartungen und Anforderungen. Probleme nach der Inbetriebnahme schiebt der Autor auf die zu kurze Zeitspanne zwischen Inkrafttreten der AbfAblV und dem 31. Mai 2006.
Matthias Kühle-Weidemeier, Ulrich Langer
Deponien für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle
Müll und Abfall 4/2006
Heiko Doedens, Klaus Fricke, Bernd Gallenkemper, Ketel Ketelsen, André Radde und B. Remde
MBA und das Ziel 2020
Müll und Abfall 3/2006
Ein völliger Verzicht auf die Ablagerung von Abfällen nach 2002 sei unrealistisch. Ökologische Vorteile eines Deponieverzichts für MBA sei nicht erkennbar. Die Weiterentwicklung der MBA führe zur Erhöhung der Verwertungsquoten.
Otto Carlowitz, Olaf Neese, Torsten Reindorf
Siliziumproblematik in TNV-Reaktoren
- Auch bei MBA-Anlagen kommt es zu Ablagerung in den keramischen Wärmespeichermassen
wlb Wasser, Luf, Boden 3-4/2006
Aus der Zusammenfassung: Die Ablagerungen des amorphen Siliziumdioxids - verbunden mit den in diesem Zusammenhang stehenden Reinigungszyklen - sind derzeit hinzunehmen, weil ein speziell darauf ausgerichtetes Anlagenkonzept der thermischen Abgasreinigung mit regenerativer Abluftvorwärmung noch nicht zur Verfügung steht. Alternative Abgasreinigungsverfahren erreichen entweder die geforderten Reingaswerte nicht sicher oder weisen - wie z. B. klassische thermische Abgasreinigungsanlagen mit Rekuperatoren zur Abgasvorwärmung - noch deutlich höhere Betriebskosten auf.
Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e. V.
Internationale 6. ASA-Abfalltage
Mechanisch biologische Restabfallbehandlung MBAa in der Bewährung
International 6th Waste Days
Mechanical Biological Waste Treatment MBT in Practice
Fachtagung Februar 2006, Hannover. ISBN 3-935974-08-6
Viele Vorträge, z. T. in deutsch, z.T. in English, z. T. in deutsch und English
Inhaltsverzeichnis unter Fachliteratur > Bücher 2006
Axel Hüttner, Thomas Turk, Klaus Fricke
Stellenwert der Anaerobverfahren bei der energetischen Biomassenutzung im Abfallbereich
Müll und Abfall 1/2006
Die Energieerzeugung aus Bio- und Grünabfällen wird im Gegensatz zur Energieerzeugung aus dem organischen Anteil von Restabfällen durch das EEG vergütet, so daß anaerobe Verfahren bei der mechanisch-biologischen Behandlung von Restabfällen nur in wenigen Anlagen eingesetzt werden. Die Stromerzeugung aus Restabfällen wird hingegen in anderen Ländern der Europäischen Union gefördert, so daß die anaeroben Verfahren in diesen Ländern bei der Behandlung von Restabfällen häufiger eingesetzt werden. Die Vergütungssätze für die Erzeugung elektrischer Energie aus Biomasse in verschiedenen europäischen Ländern werden tabellarisch gegenübergestellt.