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MBA Mechanisch-Biologische-Abfallbehandlung

MBA aktuell

 

Fachgespräch „Optimierung der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlagen (MBA) unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten“ am 15. April 2010 im Umweltbundesamt.

Im April 2010 haben wir (Das UBA) die Ergebnisse des Sachverständigengutachten "Optimierung der MBA unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten" im Umweltbundesamt präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Endfassung des Ergebnisberichtes ist nun mit den Auftragnehmern (IBA [http://www.iba-hannover.de/] und gewitra [http://www.gewitra.de] ) abgestimmt. Eine PDF-Datei kann angefordert werden bei wolfgang.butz@uba.de

Neben unserem Sachverstandigengutachten haben wir (Das UBA) im Fachgespräch auch ein durch die Deutsche Bundesstftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt der Firma ICU mit ähnlicher Zielsetzung vorgestellt.  Auch zu diesem Projekt "Großversuch zur MBA-Umstrukturierung zur Erzeugung regenerativen Brennstoffs aus Restabfall und organischen Abfällen" gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Die PDF-Datei ist hier verfügbar.

 

Im Folgenden sind einige Auszüge aus der Einladung wiedergegeben:

Gutachten „Optimierung der mechanischbiologischen Restabfallbehandlungsanlagen (MBA) unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten (Förderkennzeichen 363 01 254)“

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Ingenieurbüro für Abfallwirtschaft und Energietechnik GmbH (iba) in dem Gutachten „Optimierung der mechanischbiologischen Restabfallbehandlungsanlagen (MBA) unter Berücksichtigung von Ressourcen- und Klimaschutzaspekten (Förderkennzeichen 363 01 254)“ untersucht, in welchem Umfang die Energie- und Ressourceneffizienz bestehender Rotte-MBAn durch Nachrüstung mit Vergärungsstufen verbessert werden kann. Des Weiteren wurden im Projekt die möglichen positiven Auswirkungen (z.B. Reduzierung der Abgasmengen und des Energiebedarfs) einer solchen Nachrüstung auf den Gesamtprozess der MBA überprüft. Im Rahmen des Gutachtens wurden unterschiedliche Vergärungsverfahren auf ihre Eignung zur Nachrüstung von bestehenden Rotte-MBA bewertet.

Projekt „Großversuch zur MBAUmstrukturierung zur Erzeugung regenerativen Brennstoffs aus Restabfall und organischen Abfällen“

Mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Ingenieurconsulting Umwelt und Bau (ICU) im Projekt „Großversuch zur MBAUmstrukturierung zur Erzeugung regenerativen Brennstoffs aus Restabfall und organischen Abfällen“ die technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen einer Umrüstung bestehender Rotte-MBAn zu mechanisch-biologischen Stabilatanlagen (MBS) untersucht. Eine solche Änderung des Behandlungsprozesses ermöglicht die energetische Nutzung eines deutlich höheren Anteils der biogenen Abfallbestandteile über heizwertreiche Fraktionen und verringert die Ablagerungsmengen auf Deponien. Mit Großversuchen in Praxisanlagen wurden die technischen und wirtschaftlichen Parameter für einen geänderten Behandlungsprozess in der mechanischen und biologischen Behandlung ermittelt und die Auswirkungen der Veränderungen in der Zusammensetzung der heizwertreichen Fraktion bei der thermischen Nutzung untersucht.

Fachgespräch im Umweltbundesamt

Im Umweltbundesamt möchten wir die Ergebnisse dieser beiden Projekte präsentieren und in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion stellen. Hierzu laden wir am 15.04.2010 von 11.00 bis 15.00 Uhr in das Dienstgebäude Berlin-Bismarckplatz (Raum 1042, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin, Wegbeschreibung: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info/anreise.pdf) zu einem Fachgespräch ein. Die Teilnehmerzahl am Fachgespräch ist durch die räumlichen Gegebenheiten begrenzt; eine Anmeldung bis zum 08.04.2010 ist daher für die Teilnahme zwingend erforderlich.

Zum Stand der MBA in Deutschland

Deutschland behandelt etwa 25% der anfallenden Restsiedlungsabfälle in mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA). Im Rahmen dieser Behandlung werden heizwertreiche Abfallbestandteile abgetrennt und der energetischen Nutzung in industriellen Feuerungsanlagen oder Ersatzbrennstoffkraftwerken zugeführt. Dies substituiert Primärbrennstoffe und vermindert klimaschädliche CO2-Emissionen. Gegenwärtig wird in 18 von 46 MBA die nach der Abtrennung der heizwertreichen Bestandteile verbleibende Feinfraktion in einer Rotte ohne Nutzung des Energiegehaltes der biogenen Abfallbestandteile biologisch oxidiert. Diese Rotteanlagen verfügen derzeit mit 2,2 Mio. Mg/a über ca. 40% der deutschen MBA-Kapazitäten. In MBA mit Vergärungsstufen und mechanisch-biologischen Stabilatanlagen (MBS) wird bereits heute ein wesentlicher Teil des Energiegehaltes der Feinfraktion in Form von Biogas bzw. über die erzeugten Ersatzbrennstoffe für eine energetische Nutzung erschlossen. In zwei aktuellen Forschungsprojekten wurde untersucht, unter welchen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine solche Energie- und Ressourceneffizienz auch durch Nachrüstung bestehender Rotte-MBAn zu erreichen möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Wolfgang Butz, UBA Dessau

Abfallwirtschaftsfakten 4.3: Deponietechnik für mechanisch-biologisch behandelte Abfälle

> http://www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de > Umweltschutz > Kreislauf- und Abfallwirtschaft > AbfallwirtschaftsFakten

Das Ablagerungsverhalten mechanisch-biologisch behandelter Abfälle (mbb-Abfälle) unterscheidet sich zum Teil wesentlich von dem unbehandelter Siedlungsabfälle oder mineralischer Abfälle. Dies erfordert Anpassungen in der Festlegung charakteristischer abfallmechanischer Parameter und Änderungen im Ablagerungsbetrieb.

Deshalb müssen Sie die AbfallwirtschaftsFakten 4.3 vom März 2010 lesen!

Hartmut Gaßner

Auswirkungen der EU-Abfallrahmenrichtlinie für MBA-Betreiber

Müll und Abfall 03/2010

Dem Artikel liegt eine Studie zugrund, die im Auftrag der ASA-Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung e. V. erstellt worden ist.

Kern der Ausführungen sind die Auswirkungen der Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL), die bis zum 12.12.2010 in deutsches Recht umgesetzt werden muß, auf die Tätigkeit von MBA-Betreibern.

Eine Zusammenfassung fällt mir schwer. Am besten Sie lesen den Beitrag oder die Studie selbst. Warum Sie sich auch mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz befassen sollten, läßt sich aus dem letzten Satz des Beitrages von Gaßner schließen: "Auch insoweit bleibt abzuwarten, welche gesetzgeberischen und verordnungsrechtlichen Umsetzungsvorschläge durch die Bundesregierung unterbreitet werden. > mehr unter Fachliteratur MBA 2010

Den Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes finden Sie umter http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/aktuell/3794.php

 

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