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Experte sucht nach Schwachstellen bei der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels
In der Wilhelmshavener Zeitung (www.wzonline.de) vom 5.8.2008 (online) bzw. 23.7.2007 (Zeitung) findet man Informationen zur Klärung der Frage, warum die MBA nur 1100 Tonnen/Woche statt 1.500 Mg/Woche schafft.
Von Markus Deggerich
MÜLLSKANDAL -
Teil 1: Deo aus Nebelkanonen
Teil 2: Wie der Entsorgungsstau Mülltourismus und dubiose Geschäfte fördert
Eine neue Technik sollte die Abfallbeseitigung in Deutschland revolutionieren. Doch die vorab so hoch gelobte mechanisch-biologische Abfallbehandlung funktioniert nicht richtig. Nun wächst der Müllberg und der Dreck wird illegal entsorgt.
lesen Sie mehr unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,497823,00.html
Mein Kommentar: Wie so oft mit Spiegelartikel - wenn man etwas davon versteht - ein wildes Durcheinander von im Kern nicht falschen Tatsachen, die aber im Zusammenhang des Beitrages von mir als reine Polemik eingestuft wird. Das Schlimmste ist, daß gar nicht deutlich wird, was der Autor eigentlich will: Er ist gegen die MBA, gegen die Abfallverbrennung, gegen die Deponie.
Aber man sollte den Betrag ruhig lesen und in Erinnerung behalten - für den Fall, daß man versucht ist mal einem anderen Beitrag, der einem eigentlich gefällt, zu glauben.
Neuer Partner für Abfallanlage meldet Insolvenz an (05.05.2007)
WIEFELS/US - Dem Zweckverband Abfallwirtschaftszentrum Wiefels droht weiteres Ungemach. Karl-Günter Eggersmann, der die Firma Horstmann kürzlich übernommen hat, hat als neuer Geschäftsführer der Firma Horstmann jetzt Insolvenz angemeldet. Das bestätigte gestern der Vorsitzende des Zweckverbands, Dietrich Gabbey, auf Anfrage der NWZ. Horstmann war 2004 mit dem Bau der so genannten mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage in Wiefels beauftragt worden. Technische Probleme hatten zu ... [Nutzen Sie den Link oben, um den Artikel in der NWZonline zu lesen.]Etwas ausführlicher zur Horstmann-Insolvenz informiert der Vlothoer Anzeiger . Direkt zum Artikel im Vlothoer Anzeiger.
erst jetzt entdeckt
Vortragstexte und Präsentationen im Internet verfügbar unter:
http://www.umwelt.niedersachsen.de > Home > Themen > Abfall > Siedlungsabfall > MBA-Workshop
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen wird die mechanisch-biologische Abfallbehandlung in seinem für 2008 angekündigten Umweltgutachten neu bewerten - und ihr voraussichtlich ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Aus heutiger Sicht müsse man diese Behandlungsart! als weitgehend gescheitert betrachten, sagte das Ratsmitglied Martin Faulstich vorige Woche auf der Berliner Abfallwirtschaftskonferenz. Im Vergleich zu Anlagen wie in Buchen sei jede MVA ein „Schmuckstück". Quelle: EUWID, Ausgabe?. Der Vortrag von Prof. Faulstich ist zu finden im Buch " Texte zur Abfall- und Energiewirtschaft" Band 3 Herausgeber: Andrea Versteyl und Karl J. Thomé-Kozmiensky (weiteres zum Buch unter www.vivis.de)
Laut www.asa-ev.de laufen 90% der MBA unter Vollast
Quelle: Umweltmagazin Januar-Februar 2007, Seite 10
Zwar gäbe es bei 5 MBA-Anlagen, speziell mit einer Naßvergärungsstufe, betriebliche Schwierigkeiten. Allerdings würden 90% der deutschen Anlagen Abfälle nach den Anforderungen der TASi vollständig behandeln.
Neuer Bericht des österreichischen Umweltbundesamtes zeigt Status und Potenzial der mechanischbiologischen Abfallvorbehandlung
Quelle:
http://www.umweltbundesamt.at/presse/lastnews/newsarchiv_2007/news070109/?wai=1
(9.1.2007) Die mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA) hat sich inÖsterreich als Alternative bzw. als begleitendes Verfahren zur thermischen Vorbehandlung von Abfällen vor der Deponierung etabliert. Der Bericht „Ist-Stand der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung (MBA) in Österreich“ des Umweltbundesamt zeigt den Status der 16 MBA-Anlagen, die 2005 in Österreich in Betrieb waren.
Zu Geruchsproblemen bei der MBA Buchen und weiteren ISK-Anlagen geben Sie am besten in Google die Suchbegriffe "MBA Buchen" "Gestank", "Geruchsprobleme" ein. Die Vielfalt der Meldungen übersteigt die Darstellung in www.deponie-stief.de
Regierungspräsidium Karlsruhe
Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage Buchen
Regierungspräsidium Karlsruhe verlangt Verbesserungen an der
Müllbehandlungsanlage, um künftig Geruchsprobleme zu vermeiden
Pressemitteilung (Datum ?)
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1007482/index.html > geben Sie unter "suchen" ein: MBA Buchen
Rhein-Neckar-Zeitung im Web
„Keine gesundheitlichen Belastungen" [bei der MBA Buchen /Sansenhecken im Land Badenwürttemberg]
http://www.rnz.de/RNZ_Odenwald/LINK00_20070117...
Von der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Sansenhecken (Buchen) gehen nach Auffassung der EnBW keine gesundheitlichen Belastungen für die Bevölkerung ausgehen. EnBW-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ing. Thomas Hartkopf hat der Bürgerinitiative am Montag eine schriftliche Antwort übermittelt.
Von der Bürgerinitiative wurde u. a. die Frage gestellt, ob die Gerüche der
MBA gesundheitsschädlich seien. Die EnBW hat die "Intecus" in Dresden (Prof. Dr. Ing. Bernd Billitewski) um einen Kurzbericht über mögliche "Krankheitserscheinungen in
der Umgebung von mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen" gebeten. In dem
Bericht komme die Intecus
zusammenfassend zu folgenden Feststellungen: "Die Emissionen, welche von der
mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage ausgehen, stellen vorrangig wegen ihres
Geruches eine Beeinträchtigung für die Anwohner dar. Aufgrund der hoch entwickelten Technik
zur Abgasreinigung kann davon ausgegangen werden, dass keine gesundheitlichen Belastungen
für die Anwohner auftreten". Weiter heißt es aber: "Detaillierte Untersuchungen zu
Emissionsauswirkungen von MBA’n wurden bisher nicht publiziert."
Am besten Sie lesen die Pressemitteilung im Originaltext:
http://www.rnz.de/RNZ_Odenwald/ und geben Sie in die Textsuche ein > Keine gesundheitlichen Belastungen
Hannoversche Allgemeine Zeitung 10.01.2007
Die ständigen Nachbesserungen an der Kalten Rotte (Bild) haben den Hersteller überfordert: Die Hese Umwelt GmbH hat beim Amtsgericht Gelsenkirchen Insolvenz angemeldet. Der Zweckverband Abfallwirtschaft (aha) als Auftraggeber reagiert gelassen auf die Nachricht. Der Insolvenzverwalter und die beiden kleineren Partnerder Arbeitsgemeinschaft (arge) würden sich voraussichtlich weiter bemühen, die Mängel zu beheben und die Anlage zu übergeben, erläutert aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter. Notfalls könne der Zweckverband die Rotte allein fertigstellen – wenn auch mit Abstrichen. Der vom Kaufpreis einbehaltene Betrag – rund 3,5 Millionen Euro– reiche für die Nachbesserungen aus, meint die aha-Chefin. Eine 100-prozentige Leistung der Anlage hält sie für möglich: „Dafür benötigten wir aber längere Betriebszeiten und mehr Personal.” Die vertraglich festgesetzten verschärften Werte für den Rotte-Abfall könnten ihre Mitarbeiter nicht garantieren, wohl aber die gesetzlichen, räumt Hülter ein. „Das ist ärgerlich für den Klimaschutz, aber nichtgefährlich für Mensch und Tier”, ergänzt Umweltdezernent Axel Priebs. Trotz der Insolvenz des federführenden Arge-Partners hoffen aha und Region, dass die Anlagenoch vertragskonform übergeben wird. Unabhängig davon, wer die Kalte Rotte fertigstellt, rechnet die aha-Chefin für das Jahr 2007 mit Mehrkosten gegenüber den Planungen. Als Grund nennt sie einen höheren Personalbedarf, einen größeren Aufwand für die Wasserbehandlung und zahlreiche kleinere Posten. Die Gebührenzahler hätten aber vorerst keine Nachteile, betont Hülter. Durch den um ein Jahr verlängerten Probebetrieb sei die Arge 2006 für die Anlage zuständig gewesen, und aha habe Geld eingespart. Die Zusatzbelastung für die Gebührenzahler nach 2007, etwa durch höhere Betriebs- und Personalkosten, lasse sich noch nichtbeziffern, erklärt Hülter: „Auf jeden Fall werden wir alles versuchen, Mehrkosten den dafür verantwortlichen Unternehmen anzulasten.” Die mittelständische Hese Umwelt GmbH, die überwiegend Biogasanlagen herstellt, war mit mehr als 50 Prozent an der Arge beteiligt. „Wäre die Anlage noch 2006 abgenommen worden, hätten wir nicht 1,5 Millionen zusätzlich an Mehrwertsteuer bezahlen müssen”, sagt Hese-Geschäftsführer Franz-Josef Thiemann. „Dann wäre die Firma voraussichtlich zu retten gewesen.”
Jutta Oerding
Entnommen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 10.01.2007 http://www.haz.de/hannover/293767.html
Durch die weitere Entwicklungsarbeit und der Zusammenarbeit mit der Fa.
Bioclean hat die LWT Luftwandtechnologie jetzt das Spezialgebiet der Luftentkeimung erreicht und die erste keimfreie Luftwand namens "BioCleanwall" konzipiert. Nähere Informationen finden Sie bei > Kontakte zu Dritten > Hersteller von Anlagen in einer pdf-Datei
Erfassung und Auflistung aktueller Daten über mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlagen in Deutschland
http://www.asa-ev.de
Hier findet man tatsächlich (fast)
alles was man sucht - sogar auch Angaben über an der Planung
und Ausführung der MBA beteiligte Beratern und Fachfirmen
Das mit der Insolvenz von Herhof-Umwelttechnik gestoppte Bauprojekt, die Trockenstabilat-Anlage im brandenburgischen Niederlehme, wird jetzt weitergeführt. Einen wesentlichen Teilauftrag für die Fertigstellung dieser MBA (mechanisch-biologische Abfallbehandlung) erhielt die neu gegründete Ingenieurgesellschaft Waste Tec GmbH am 21. September 2005 vom Zweckverband Abfallbehandlung Nuthe-Spree (ZAB). Waste Tec erbringt in dem Projekt umfangreiche Planungs- und Ingenieurleistungen, ist für die Lieferung und Montage zahlreicher Komponenten verantwortlich und übernimmt im Auftrag des ZAB die Gesamtkoordination für alle weiteren, an der Fertigstellung beteiligten Unternehmen. Das Unternehmen ist auch für die Inbetriebnahme der Gesamtanlage im Oktober 2006 verantwortlich. Das Auftragsvolumen für Waste Tec beträgt dabei etwa 7,5 Mio. Euro.
Außerdem ist Waste Tec mit der Erweiterung der BMA-Dresden (biologisch-mechanische Abfallbehandlungsanlage) beauftragt, die im Jahr 2001 von Herhof im Auftrag der Stadtreinigung Dresden errichtet wurde. Die Anlage wird derart ertüchtigt, dass die Entsorgungskapazität von 85.000 Jahrestonnen auf 105.000 Jahrestonnen ansteigt.
Die Insolvenz des Anlagenbauers Herhof-Umwelttechnik im März 2005 war für die Führungskräfte von Herhof der Anlass, ein neues von Auslandskapital unabhängiges Unternehmen zu gründen. Die über Jahrzehnte erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Abfallaufbereitung und Sekundärbrennstofferzeugung sollen mit dem neuen Unternehmen erhalten und gebündelt werden.
„Wir haben eine Unternehmensausgründung im Falle der Insolvenz von Herhof schon zu Beginn des Jahres erwogen“, erläutert Waste Tec- Geschäftsführer Andreas Puchelt den Ursprung der Unternehmensidee. „Es ging uns damals wie heute darum, das über mehr als ein Jahrzehnt erworbene Know-how der Abfallbehandlung und Sekundärbrennstoff-Erzeugung nicht verloren gehen zu lassen, sondern zu erhalten und weiter auszubauen. Mit diesem Schritt der eigenen Unternehmensgründung sind wir nun auch frei von Interessen branchenfremder Investoren“, so Puchelt weiter.
Neben Andreas Puchelt, ehemals bei Herhof für Vertrieb und Marketing verantwortlich, ist auch der ehemalige technische Leiter von Herhof, Günter Rinn Geschäftsführer der Waste Tec GmbH. Das Unternehmen Waste Tec wurde am 1. Juni 2005 als GmbH gegründet. Die Gesellschafter sind ehemalige leitende Angestellte der Herhof-Umwelttechnik GmbH, die dort über viele Jahre als Prokuristen oder Abteilungsleiter in allen wichtigen Unternehmensbereichen verantwortlich tätig waren und zahlreiche Kompostierungs- und Trockenstabilat-Anlagen im In- und Ausland projektiert, errichtet und im großtechnischen Betrieb verantwortlich begleitet haben.
“Wir haben über mehr als 10 Jahre erfolgreich und motiviert als Team zusammen gearbeitet. Ich denke, das ist auch eine sehr gute Basis für die weitere Zukunft unseres neuen Unternehmens“, erklärt Rinn.
Waste Tec erbringt Planungs-, Engineering- und Consultingleistungen in allen Bereichen der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung. Hierzu zählen insbesondere die Kompostierung und Vergärung von organischen Abfällen und die Aufbereitung von Rest- und Gewerbeabfällen. Weitere Schwerpunkte sind die Erstellung von Konzepten zur bedarfsgerechten Erzeugung von Sekundärbrennstoffen und die technische Optimierung von MBA-Anlagen. Das angebotene Tätigkeitsspektrum umfasst dabei alle Leistungsphasen der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure). Darüber hinaus werden auch Generalunternehmerleistungen für Teilgewerke, etwa im Rahmen von Ertüchtigungs- oder Erweiterungsmaßnahmen von Waste Tec angeboten.
Beide Geschäftsführer sehen die Zukunft optimistisch: „Wir sehen gute Chancen, unser breit aufgestelltes und durch sehr viel praktische Erfahrung untermauertes Leistungsspektrum zukünftig in Deutschland wie auch in Europa und Übersee vermarkten zu können.“ Neben den Aufträgen ZAB und Dresden wickelt Waste Tec bereits mehrere kleinere Aufträge zur Optimierung von laufenden MBA ab. Weitere Anfragen liegen vor.
Kontakt:
Waste Tec GmbH,
Friedrichstraße 5,
35452 Heuchelheim
Andreas Puchelt, Geschäftsführer,
Tel. 0175-160 555 4
E-Mail: andreas.puchelt@wastetec-gmbh.de,
Internet: www.wastetec-gmbh.de
Gerhard Wirsig, PR-Beratung, Tel. 0211-67 999 64, E-Mail: gwirsig@web.de