Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) und die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg führen vom 22. - 23. März 2012 in Hamburg das Altlastensymposium 2012 durch. http://www.itv-altlasten.de/
http://www.itv-altlasten.de/50.0.html
Mit der Publikation von Richtlinien trägt der ITVA dazu bei, den jeweils aktuellen Stand der Technik zu definieren und die besten verfügbaren Techniken zu bestimmen.
Fachtagung: 25 Jahre Sanierung Deponie Georgswerder
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat eine Fachtagung zum Thema „Umgang mit baulich gesicherten Altlasten - Erkenntnisse und Perspektiven“ veranstaltet. (10. und 11. Juni 2010). Ein Tagungsband ist von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg herausgegeben worden. http://www.bsu.hamburg.de/bsu > suchen Sie nach Georgserder
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Erstes Verfahren zur naturnahen Deponie-Stilllegung entwickelt - Forscher setzen auf Selbstreinigungskräfte in Halle-Lochau
Pressemitteilung Nr.: 065/07, Magdeburg, den 6. Juli 2007, verfügbar im Internet des Ministeriums http://www.mlu.sachsen-anhalt.de
und hier als pdf-Datei sowie als htm-Datei (kopiert vom Original)
Mein Kommentar: Deutlicher - und sogar wissenschaftlich abgesichert - kann man gar nicht sagen, daß man die Anforderungen an Deponien in TA Abfall, TA Siedlungsabfall und natürlich auch in der Abfallablagerungsverordnung und der Deponieverordnung für unsinnighält, weil die "Abdichtungsorgien" a) zu teuer sind und b) zu nicht nachhaltig umweltverträglichen Altlasten führen. Naturnah müssen die Lösungen sein, natürlich (im wahrsten Sinne des Wortes)! Warum fällt mir gerade jetzt ein Ausspruch von Henrik M. Broder ein? "Bin ich verrückt, oder sind es die anderen?"
Wenn man wenigstens deutlich gesagt hätte, daß nach der mißratenen Standortwahl für die Deponie Halle-Lochau in der DDR (dafür stand der Umweltschutz in der Verfassung) und der versäumten Deponiestillegung im Jahr 1990, die beste aller bezahlbaren schlechten Lösungen gewählt hat, könnte man ja noch Fassung bewahren. Aber so? Richtig ist aber sicher die Feststellung, daß die Lösung für die anderen noch- oder ex-sozialistischen Staaten von Nutzen sein wird. Aber vorher wird man noch, wie in Halle-Lochau, mindestens 15 Jahre alle Erfahrungen und Erkenntnisse ignorieren - damit auch ja keine richtige Sanierung möglich ist.
Aktuell und interessant: http://www.cluin.org | http://www.frtr.gov
Bestellen Sie sich von der US EPA TechDirect. Sie erhalten dann aktuelle Informationen über Sanierungstechnologien: http://www.clu-in.org/techdrct/
Natural Attenuation ist eine der großen Hoffnungen in der Altlastensanierung.
Wenn hohe finanzielle und technische Aufwendungen zur Sanierung von Altlasten ausgegeben worden sind, und wenn Deponien ordentlich abgeschlossen worden sind bedürfen sie trotzdem in aller Regel der Nachsorge. Eine angemessene Nachsorge wird insbesondere dann zu erwarten sein, wenn die sanierten Altlasten und Altablagerungen auch sinnvoll genutzt werden.
Reaktive Wände (PRB Permeable Reactive Barrier) spielen als Sanierungsverfahren eine größere Rolle.
BMBF-Förderprogramm "Forschung für die Nachhaltigkeit" Anwendung von Reinigungswänden für die Sanierung von Altlasten RUBIN Phase 2 (2006-2009) http://www.rubin-online.de
Das Environmental Engineering Research Centre an der Queens University of Belfast hat ein Permeable Reactive Barrier Network (PRB-net) eingerichtet und informiert recht umfassend über Internationale Aktivitäten.
http://www.prb-net.org