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10-Nov-2016

Spezielles und Service

Persönliches bei DeponieOnline

Neben dem rein Fachlichen interessiert auch immer wer, wo und wann etwas geworden ist oder aufgehört hat.

2005 und danach

 

2004 und davor

Professor Thomé ist gestorbenrof. Dr. Dr. h.c. Karl Joachim Thomé-Kozmiensky
Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Joachim Thomé-Kozmiensky ist am 3.11.2016 im Alter von 80 Jahren verstorben.
Thomé war etwas besonderes: Vom Bergmann zum erfolgreichen Abfallwirtschaftler - so hatte die 68er Revolution an der TU Berlin auch etwas Gutes.
Anfangs verbissen nach etwas Besserem als die Abfallbrennung suchend, biss er sich - wie viele andere - die Zähne an der Pyrolyse aus. Aber mit zunehmenden Alter kam er zur Vernunft und setzte sich u.a. für die hochwertige Abfallverbrennung, auch Thermische Abfallnutzung genannt, ein.
Sehr erfolgreich war Thomé auch bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Es gibt nur wenige Professoren auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft, die nicht durch Thomé's Kaderschmiede gegangen sind.
Fast noch erfolgreicher war Thomé aber als Organisator und Veranstalter von Konferenzen zu fast allen abfallwirtschaftlichen Themen: BERLINER ABFALLWIRTSCHAFTS- UND

ENERGIEKONFERENZen, BERLINER RECYCLING- UND ROHSTOFFKONFERENZen, BERLINER KONFERENZen MINERALISCHE NEBENPRODUKTE UND ABFÄLLE, Waste-to-Energy Konferenzen, und ... .
Ich hoffe, dass das vivis-Team unter der Leitung seiner Tochter Elisabeth Thomé-Kozmiensky, M.Sc. und Dr.-Ing. Stephanie Thiel an die Erfolge anknüpfen können.
Wer noch mehr über Thomé erfahren will, sollte die Festschrift lesen, die zu seinem 80. Geburtstag erschienen ist: http://www.vivis.de/ > Fachbücher

Dodo Ahting ist gestorben Dodo Ahting
Dodo Ahting, ein Urgestein der Deponiepraxis und Deponieforschung hat uns verlassen.
Geboren 3. Juni 1939, gestorben 25. April 2016 nach einer Herzoperation.
Dodo gehörte mit zu den Ersten, die sich für die geordnete Ablagerung von Abfällen auf Deponien engagierte - bei der AGR, zuständig für die Zentraldeponie Emscherbruch, eine große Herausforderung. Auftragsgemäß mußte er auch versuchen, Vorteile bei der gemeinsamen Ablagerung von Hausmüll und Sonderabfällen in einem mehrjährigen Forschungsvorhaben nachzuweisen. Es misslang (natürlich). Und es lag nicht an Dodo! Aber auch misslungene Forschungsvorhaben haben ihren Nutzen.
Prof. em. Dr.-Ing. Gerhard RettenbergerProfessor Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger wird emeritiert

Professor D.-Ing. Gerhard Rettenberger ist / war Professor für Abfallwirtschaft an der FH Trier. Genaueres lässt sich allerdings auf der Website der Fachhochschule nicht herausfinden.

 

Unter http://www.hochschule-trier.de/index.php?id=14845 schreibt der kommende Emeritus:

Verehrte Fachkolleginnen und -kollegen,
zum Ende des Wintersemesters 2013/2014 endet (zwangsläufig) an der Hochschule Trier meine Lehr- und Forschungstätigkeit. In meiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschullehrer bin ich vielen Menschen begegnet, die für mich wichtig und prägend waren. Den Abschluss meiner Hochschullehrtätigkeit habe ich daher zum Anlass genommen, mit einigen davon einen Blick in die Zukunft zu wagen. Es würde mich freuen, wenn Sie meiner Einladung zu dieser Veranstaltung [ am 14. Januar 2014 - mehr zur Veranstaltung finden Sie auch hier ] folgen würden. Die Themenauswahl zu diesem Kolloquium ist nicht ohne Bedacht. Meinen ersten Vortrag an der Hochschule Trier vor zwei Jahrzehnten hielt ich zum Thema Auswirkungen von Deponien auf die Atmosphäre. Auch heute noch eine nicht abgeschlossene Thematik. Grund genug, diese in den Mittelpunkt dieses Kolloquiums zu stellen.
Ihr Gerhard Rettenberger

Ich bin sicher , dass die Emeritierung Gerhard Rettenberger nicht ins bodenlose stürzen lässt. Er wird als Senior Consultant der Ingenieurgruppe RUK GmbH zur Seite stehen, nachdem er bis 2013 Inhaber der Ingenieurgruppe RUK GbR war.

So wird er weiterhin in verschiedenen Facharbeitskreisen mitwirken, Lehraufträge wahrnehmen Buchbeiträge liefern und insbesondere die 'Deponiegastagung' in Trier zusammen mit Prof. Stegmann weiterführen und den Wissenschaftskongress für die DGAW betreuen.

Und noch etwas Persönliches: Lieber Gerhard, seit den frühen 70er Jahren haben wir beruflichen Kontakt, zunächst, und hauptsächlich zum Thema "Deponiegas". Ein Thema mit dem Du auch Professor Tabasaran zu einigem Ruhm verholfen hast, weshalb er Dich auch lange an sich binden wollte. Aber irgendwann wurde aus dem Dipl.-Ing. Rettenberger doch noch verdient der Dr.-Ing.

Es wünscht Dir viel Freude in Deinem neuen Lebensabschnitt
Dein alter Kollege Klaus Stief

Dipl.-Ing. Klaus-Dieter HegewaldDipl.Ing. Klaus-Dieter Hegewald im Ruhestand

Nach vielen Jahren im Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) Fachbereich 2 ist Klaus-Dieter Hegewald seit Dezember 2013 im Ruhestand.
Nicht nur die LAGA ad hoc AG Deponietechnik wird ihn und seine Sachkunde vermissen.
Neben seinen "rein" amtlichen Tätigkeiten, war K.-D. Hegewald auch einer der maßgeblichen Betreuer (Antreiber) für die Leipziger Deponiefachtagungen, die 2014 zum 10. mal stattfinden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude im Ruhestand, in den Sie hoffentlich langsam hineingleiten können. Klaus Stief

Werner Schenkel wurde nur 75 Jahre alt
Prof. Dipl.-Ing. Werner Schenkel ist am 21. Februar 2013 gestorben. Leider hat er seinen Ruhestand, wegen langer Krankheit nicht genießen können.
Und so traurig seine Familie, viele ehemalige Kollegen, Mitarbeiter, Freunde und auch ich sind, vielleicht sollte man in diesem Fall den Tod auch als Erlösung ansehen.
Nachrufe auch unter www.dgaw.de und unter www.umweltbundesamt.deWerner Schenkels
Beiträge zur Entwicklung der Deponietechnik

Lesen Sie auch die Würdigung von Werner Schenkel zu seinem 65. Geburtstag
Werner Schenkel in ZDE Zeitund wenn Sie wollen auch meinen Vortrag "Werner Schenkels
Beiträge zur Entwicklung der Deponietechnik
" von Klaus Stief (2002) aus Anlaß des Ausscheidens Werner Schenkels aus dem Umweltbundesamt, auf einer Veranstaltung der DGAW (als pdf)
 
Bernd Fremgen tödlich verunglückt Foto Badische Zetung 1.3.2011Dipl.-Ing. Bernd Fremgen tödlich verunglückt
"Bernd Fremgen, viele Jahre Leiter der Abfallwirtschaft beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, ist am Dienstag [dem 22.02.2011] tödlich verunglückt. Der 48-Jährige wurde, als er beim morgendlichen Joggen am Übergang Möslestraße in Freiburg das Gleis der Höllentalbahn überqueren wollte, von einem Zug erfasst und getötet. " Badische Zeitung 1.3.2011 online Ausgabe

Bernd Fremgen war Geschäftsführer der Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau. Er war u.a. bekannt als Projektentwickler für die Thermische Restabfallbehandlungs- und Energieverwertungsanlage im Gewerbepark Breisgau (Trea Breisgau). Bernd Fremgen war seit 2003 auch Geschäftsführer der Schlackeverwertung Breisgau GmbH und der Fernwärmegesellschaft Trea Breisgau Energieverwertung GmbH. Einer seiner letzten überzeugenden Vorträge "TREAmin® - eine Deponieoberflächenabdichtung unter Einsatz von HMV-Schlacke" hielt er im Dezember bei er 4. Praxistagung Deponie 2010 der wasteconsult INTERNATIONAL.
Wir trauern um einen engagierten jungen Kollegen.

Karl Wagner stützt das BMUBaudirektor Karl Wagner ist am 7. Mai 2010 gestorben

Am 07. Mai 2010 verstarb im Alter von 56 Jahren Karl Wagner.
Karl Wagner wird uns fehlen - nicht nur als lieber Kollege, sondern auch als Helfer im BMU. Karl Wagner stemmte sich, wo immer es ging, gegen unsachliche Argumente.
Nach seiner Tätigkeit als Dezernent für Wasser- und Abfallwirtschaft beim Regierungspräsidenten Köln wechselte er im Oktober 1988 in das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Karl Wagner war hier von Anfang an für Fragen der Abfallwirtschaft zuständig.
Im März 2009 wurde er Leiter des Referates WAll 5 "Produktionsabfälle, gefährliche Abfälle," Deponierung". Leider war es ihm aufgrund seiner schweren Erkrankung nicht vergönnt, die neue Position wirklich wahrzunehmen.
Karl Wagner meist gut gelaunt zu einem VortragKarl Wagner war wegen seiner angenehmen, immer freundlichen und hilfsbereiten Art beliebt und geschätzt. Wir trauern über seinen allzu frühen Tod und' werden sein Andenken in Ehren halten.
Er war der Vater der Deponieverordnung. Und er hat viele andere gesetzgeberische Aktivitäten auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft fachlich geprägt, in Deutschland und auch in der EU.

Dipl.-Ing. Walter RyserDipl.-Ing. Walter Ryser hat uns am 9. September 2009 für immer verlassen
An Walter Ryser, einen geschätzten Kollegen, einen kollegialen Freund, werde ich immer gerne zurückdenken. Zum erstenmal traf ich ihn in Uttigen, Schweiz, als ich mit meinem Chef Werner Schenkel auf einer Dienstreise u.a. die Deponie Uttigen besuchte. Walter Ryser, damals noch bei der Firma Kies und Abfall, versuchte die Deponieprobleme, die er damals schon sah, mit der Rottedeponie zu lösen. Es gelang nicht, obwohl auch die Schaumabdeckung von Pierau zum Einsatz kam. Es dauerte nicht allzulang bis Walter in der thermischen Abfallverwertung die bessere Lösung der Abfallprobleme sah. Gleichwohl blieb sein Bestreben aus den nun einmal vorhandenen Deponien das Beste zu machen, z. B. auch mit Hilfe der Deponiegasnutzung. Über das was er geschaffen und geschafft hat kann man sich unter http://www.rytec.ch ausführlich informieren.

Dr. Volker Franzius kurz vor dem RuhestandDr. Volker Franzius, Dir.und Prof. im Umweltbundesamt a. D.

Seit dem 1. Oktober 2007 ist Volker Franzius a. D. im Ruhestand.

Seine Tätigkeit als Abteilungsleiter "Bodenschutz" ist auf einem Workshop ihm zu ehren am 14. Sept. 2007 hinreichend und eindrucksvoll gewürdigt worden.

Unsere gemeinsame Zeit

Volker Franzius und Klaus Stief im UBAMich verbindet mit Volker unsere gemeinsame Zeit im Fachgebiet "Ablagerung von Abfällen". Es war eine schöne, arbeitsintensive und erfolgreiche Zeit - für beide. "Eingeschlichen" hat sich Volker 1978 mit seiner Dissertation "Wasserhaushalt von Deponien", weil das Thema damals schon aktuell und (wie auch heute noch?) ungelöst war. Schon bald wurde Volker der Spezialist für Deponiegas - ein Thema, das nicht zuletzt durch einen tragischen Unfall (ausgerechnet) auf der Rottedeponie Weilbach dem Deponiegasboom auslöste.

Aber schon bald eroberte noch anderes Thema die Bundesrepublik Deutschland: die "Sanierung kontaminierter Standorte" (vulgär: Altlasten). Durch gemeinsame Beteiligung an der NATO-CCMS Studie "Contaminated Land" - ich als Co-Pilotstudy Director, Volker als Vertreter des Umweltbundesamtes [man sollte Dienstreisen von Einzelpersonen verbieten] bekamen wir detaillierte Kenntnisse, was "draußen" los war und importierten sie. Obwohl die LAGA von der Bedeutung des Themas nur schwer zu überzeugen war, konnten wir erreichen, daß der (damalige) BMFT das Verbundforschungsvorhaben "Kontaminierte Standorte" großzügig förderte.

Volker geht fremd

Das war der Anfang der großen Karriere von Volker Franzius und auch bald das Ende unserer Zusammenarbeit. Volker wollte auch Fachbereichsleiter werden und konnte das Fachgebiet "Wassergefährdende Stoffe" übernehmen. Leider (aus heutiger Sicht) gaben wir die "kontaminierten Standorte" als Morgengabe ab - denn nur wassergefährdende Stoffe (gem. § 19 WHG) war ja zu langweilig. Damit war die "Abfallwirtschaft" im UBA, aber auch im BMU dieses neue Aufgabengebiet los und der Bodenschutz bekam seine Chance. Volker Franzius hat das erfolgreich genutzt - für sich (denn bald darauf wurde er auch Abteilungsleiter), und sicher auch für den Bodenschutz als Ganzes.

Endlich ohne KLR und Amtsleitung

Volker Franzius als unentbehrlicher RednerNun ist er im Ruhestand - aber er wird nicht abrupt in der Versenkung des langweiligen nur Ruhestandes verschwinden. Man wird sicher im ITVA und in einigen internationalen Organisationen nicht auf seine Erfahrungen, seine Fachkenntnisse, seine verbindliche, nie auf Konfrontation angelegte Verhandlungskunst und seine Vorträge verzichten wollen und können.

Volker franzius_toechter_enkelinSeine Enkeltochter und seine Ehefrau werden darauf achten müssen, dass er wirklich mehr Zeit für das Privatleben übrig hat als bisher.
Viel Freude im Ruhestand wünscht Dir Dein Ex-Kollege und Freund Klaus Stief

Peter Bothmanns letzter Vortrag im DienstOBR Dipl.-Ing. Peter Bothmann jetzt auch im Ruhestand

Es ist keine Aprilscherz. Am 1. April 2007 geht Peter Bothmann leider auch schon in den Ruhestand.

Der letzte Kämpfer für nachhaltig gute Deponien gemäß TA-Siedlungsabfall hat sich verabschiedet: Beim Vertieferseminar Zeitgemäße Deponietechnik 2007 - Stilllegung, Nachsorge und Nachnutzung - am 13. März an der Uni Stuttgart (ISWA in Büsnau). Natürlich standesgemäß mit einem interessanten Vortrag: "Wann kann eine Hausmülldeponie aus der Nachsorge entlassen werden?". Und natürlich ist sein Vortrag als pdf-Datei bei www.deponie-stief.de verfügbar (pdf-Datei).

Professor Martin Kranert danktProf. Kranert verabschiedet Peter Bothmann

Professor Martin Kranert dankte Peter Bothmann für die jahrzehntelange Unterstützung der Vertieferseminarreihe "Zeitgemäße Deponietechnik" und hofft, daß Herr Bothmann dem Institut für Abfallwirtschaft der Uni Stuttgart auch im Ruhestand die Treue halten wird.

Und diesmal wollte auch Ingrid Bothmann dabei sein Peter und Ingrid Bothmann

 

Die meisten Ehefrauen können ja nicht verstehen, warum ihre Männer jahrelang zu Deponietagungen und Deponieseminaren fahren und das auch noch (meist) interessant finden. Ingrid B. wollte die letzte Gelegenheit sich erleuchten zu lassen nicht verpassen. Ob sie sich über den gelungenen Vortrag freut, oder daß Peter jetzt mehr zu Hause ist, bleibt offen.

Gesundheit und Zufriedenheit im Ruhestand wünscht Klaus wünscht alles Gute

Mir wird mit Peter Bothmann jedenfalls auch ein kritischer Begleiter von www.deponie-stief.de fehlen. Wer weiß wie viele Fehler ohne seine e-mails noch ungetilgt geblieben wären.

Prof. Dr. Michael NellesProfessor Dr. Michael Nelles jetzt auch an der Universität Rostock

Prof. Dr. Michael Nelles ist seit dem 02.10.2006 Professor am Institut für Umweltingenieurwesen, Arbeitsbereich: Abfallwirtschaft.

Dr. Nelles war davor Professor an der Fachhochschule Göttingen

Dr.-Ing. Fokke Saathoff jetzt Professor an der Universität Rostock

Zum 1. September 2006 ist Dr. Saathoff einem Ruf an die Universität Rostock gefolgt. Er hat den Lehrstuhl für Landeskulturelle Ingenieurbauwerke übernommen.

Dr.Saathoff war bis zum 31. August 2006 Geschäftsführer der BBG Baubereatung Geokunststoffe GmbH & Co. KG.

Sein Nachfolger bei der BBG ist Herr Dipl.-Ing. Vollmert.
Dipl.-Ing. Ernst HillebrechtDipl.-Ing. Ernst Hillebrecht †

Am 29.12.2005 verstarb Herr Dipl. – Ing. Ernst Hillebrecht nach langer schwerer Krankheit. Er war langjähriger Mitarbeiter, Büroleiter der Niederlassung Homberg, Leiter des Fachbereiches Abfallwirtschaft und Geschäftsführer der UNGER ingenieure Ingenieurgesellschaft mbH.

Wir trauern mit dem Team der UNGER ingenieure Ingenieurgesellschaft und mit den Angehörigen

Ein Nachruf der UNGER ingenieure als pdf-Datei

Prof. Kurt CzurdaProf. Dr. Dr. Kurt Czurda im Ruhestand

Seit 30.09.2005 ist Professor Dr.Dr. Kurt Czurda im Ruhestand.

Kurt Czurda war 20 Jahre Institutsleiter und Lehrstuhlinhaber des Instituts für Angewandte Geologie (AGK) an der Universität (TH) Karlsruhe.

Spezielle Arbeitsgebiete waren:

  • Ingenieurgeologie in Forschung und Lehre
  • Mechanismen von Massenbewegungen, insbesondere im alpinen Raum
  • Barrieresysteme für Oberflächen- und Basisabdichtungen von Deponien
  • Innovative Technologien zur Boden- und Grundwassersanierung

In Erinnerung sind mir u. a. seine Vorschläge zu multimineralischen Abdichtungsschichten

Hoffentlich findet Kurt Czurda jetzt Zeit einmal deutlich seine Meinung zur Diskussion über die Austrocknung mineralischer Dichtungsschichten bzw. zum Einbau auf dem nassen oder trockenen Ast der Proctorkurve zu sagen.

Viel Spaß im Ruhestand wünscht Klaus Stief

Dr.-Ing. F. W. KnipschildDr.-Ing. Friedrich Wilhelm Knipschild im Ruhestand

Wer kennt Dr. Knipschild nicht?

Dr. Friedrich Wilhelm Knipschild (Dipl.-Ing. Bauwesen, Dr.-Ing. Kunststofftechnik, RWTH Aachen) ist als Sachverständiger für das Fachgebiet Kunststoffe im Bauwesen mit den Schwerpunkten Grundwasserschutz, Wasserbau sowie Erd- und Grundbau durch die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg öffentlich bestellt und vereidigt. Er ist weiter Sachverständiger nach der Verwaltungsvorschrift Anlagenverordnung für wassergefährdende Stoffe (VVAwS) und Mitglied der Sachverständigen-Organisation Gewässerschutz e.V. (SOG) nach VAwS, die durch das Niedersächsische Landesamt für Ökologie (NLÖ) anerkannt ist.

F. W. Knipschild ist auch der Vater der Fachtagungen "Die sichere Deponie", die er 20 Jahre lang leitete.

Viel Spaß und Zufriedenheit im Ruhestand wünscht Klaus Stief www.deponie-stief.de

Dr. Helmut Schnurer im Ruhestand

Seit dem 1. Oktober 2005 ist Dr. Helmut Schnurer im Ruhestand. Dr. Schnurer war im BMU Unterabteilungsleiter WA II Abfallwirtschaft . Eine fachliche Würdigung findet man im Beitrag "Abfallwirtschaft: Woher - Wohin?" in Müll und Abfall 9/2005 Seiten 444-446. Ich habe Schnurer als einen sehr angenehmen und durchsetzungsfähigen "Vorgesetzten" aus dem BMU kennen- und schätzengelernt. Besonders imponiert haben mir seine Fähigkeit, die einem Dompteur wilder Tiere alle Ehre gemacht hätte: Zorn- und protestgeladene Kritiker von Rechtsvorschriften zum Thema Deponie erschienen- zu allem entschlossen - zu Sitzungen unter Leitung von Schnurer. Aber nach kurzer Zeit fauchten sie nicht mehr, sondern schnurrten nur noch, hörten sich artig Schnurers Argumente an, trugen noch einmal zaghaft die ihren vor, und zogen nach den Sitzungen friedlich von dannen. Man soll ja nicht neidisch sein - aber auf dieses Talent war ich und bin ich immer noch neidisch. Ich wünsche Dr. Schnurer, MinDgt a. D. noch viele Gelegenheiten seine Talente als Dompteur zu nutzen.

Alles Persönliche 2004 und davor hier
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